Das Langstroth-Magazin und seine Betriebsweise

  • Veröffentlicht am: 12.12.2017
Das Langstroth-Magazin und seine Betriebsweise: Führend und erfolgreich in der Welt-Imkerei.

Wer als Imker startet, muss bereits nach kurzer Zeit erfahren, dass Deutschland das Land der Weltmeister ist, nicht bei den Bienen, sondern ihren künstlichen Behausungen. Wohl in keinem anderen Land der Erde gibt es mehr unterschiedliche Beuten, Rähmchen und Ausführungen. Dabei erfährt man als Anfänger normaler Weiser nichts davon (und es soll sogar alte Imker geben, die davon noch nie etwas gehört haben), dass ein Magazin weltweit – bis auf das kleine Deutschland – einen Siegeszug angetreten hat, der seines Gleichen sucht: das Langstroth-Magazin. Das hierzu Lnde vor allem in Süddeutschland recht weit verbreitete Zander-Maß ist dem zugegebener Weise sehr ähnlich.

Es ist kein Wunder, dass Imker in anderen Ländern sich daher die Zeit sparen, um das richtige Beutenmaß zu streiten und statt dessen eher darüber diskutieren können, Flachzargen einzusetzen, um etwa problemlos Sortenhonige ernten oder Honig besser ernten zu können, weil er schneller reift - im Langstroth-Magazin sind darüber hinaus zahllose Betriebsweisen möglich.

Heinz Lorenz hat in diesem Werk seine beiden früheren – längst vergriffenen Titel – „Die Magazinbetriebsweise der Weltimkerei“ und die „Bauanleitung für das Langstroth-Magazin“ mit einfließen lassen. Zusätzlich hat er mit Robert Löffler einen jüngeren Imkermeister gefunden, der neue Entwicklungen und Erkenntnisse ergänzt hat.

Die einzelnen Kapitel („Die fünf bestimmenden Faktoren für den imkerlichen Erfolg“, „Das Wetter“, „Die Tracht“, „Die Bienenrassen“, „Die Beute“, „Die Magazin-Betriebsweise“, „Besondere Probleme in der Betriebsweise“, „Die Bekämpfung der Varroa“, „Die Vermehrung von leistungsfähigen Königinnen“, „Die Pollen- und Propolis-Produktion“, „Die technische Beschreibung des Langstroth-Magazins“, „Zum Schluss ein Plädoyer für das Flachzargen-Rähmchen“) zeigen schon im Inhaltsverzeichnis, wie vielfältig das Buch aufgestellt ist. Die Kapitel sind kurz, prägnant, aber ausführlich genug gehalten. Wesentliche Informationen werden so auf den Punkt vermittelt.

Wer seine Magazine im Langstroth-Maß dann selber bauen will, ist mit den Konstruktionszeichnungen besonders gut bedient.

Das Buch eignet sich nicht nur für Anfänger, sondern ebenso für Fortgeschrittene. Es ist durchweg hochwertig produziert und damit in jeder Hinsicht seinen Preis wert.

Image of Das Langstroth-Magazin und seine Betriebsweise - Führend und erfolgreich in der Weltimkerei
Hersteller.: Heinz Lorenz und Robert Löffler im Selbstverlag
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