400 Hektar Wildwiese für Bestäuber geplant

  • Veröffentlicht am: 19.03.2017

Die Gemeinde Cedar Rapids im US-Bundesstaat Iowa hat eine Initiative gestartet, bei der an die Ursprünge des Landes angeknüpft werden soll. Früher fand man auf 95 Prozent des Landesfläche Präriewiesen, die inzwischen weitgehend verschwunden sind. Jetzt soll die Prärie wieder aufleben.

Wegen des hohen Wertes von Bestäubern für die Umwelt und den Menschen hatte die Gemeinde einen ersten Schritt zur Wiederherstellung der ursprünglichen Prärie des Landes vor mehr als zehn Jahren entlang eines städtischen Wegesystems gestartet.

Der Ausbau von Zonen für Bestäuber innerhalb der städtischen Parklandschaft soll weiter ausgebaut werden; im vergangenen Jahr wurden speziell im Hinblick auf den Monarchfalter spezielle Zelte aufgestellt. In dem geschützten Umfeld entstehen rund 90 % Schmetterlinge aus den Eiern der Tiere im Gegensatz zu wenigen in freiem Umfeld. Der Bestand des Monarch-Falters beträgt nach Schätzungen nur 5 % seines Bestandes von vor 15 Jahren. Es ist ein Wander-Schmetterling, der bis zu 3.600 Kilometer zur Überwinterung in Mexiko zurücklegt.

Geplant ist die Umwandlung von 400 Hektar ungenutzter öffentlicher Flächen in Prärie-Landschaft. Aktuell verfügt die Stadt über 50 Hektar derartiger Landschaft, weitere 160 Hektar wurden als mögliche geeignete Flächen identifiziert, auch solche, die sich nicht in städtischem Besitz befinden.
Der Plan ist es, private Landbesitzer ebenso zu einer Umwandlung von 10 Prozent ihrer Flächen zu drängen. Die geschätzten Kosten für die Umwandlung der 400 Hektar liegen geschätzt zwischen 1,0 und 1,5 Millionen US-Dollar.

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