Varrox Eddy im Langzeit-Praxistest

Unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten geht die Verdampfung von Oxalsäure bei Honigbienen im Rahmen der Varroa-Beahndlung mit deutlichen Vorteilen einher. Seit einigen Jahren gibt es mit dem Präparat Varroxal und mit den Verdampfern „Varrox“ und „Varrox Eddy“ zwei zugelassene Geräte. Der „Varrox Eddy“ verfügt über einen Akku und ist daher sehr flexibel einsetzbar.

Ein Tag unter Bienen

Der Autor Gregor Haniak hat Biologie studiert und sich während dessen ein erstes Bienenvolk zugelegt. Die Begeisterung für diese einzigartigen Geschöpfe hat ihn so sehr gepackt, dass er nach Abschluss des Studiums Imker geworden ist. Eine Entscheidung, die er bis heute nie bereut hat. Und als Leser darf man sich freuen, dass er diesen Weg gegangen ist und uns an seinen Erfahrungen und Erlebnissen teilhaben lässt.

Kleine Pessimisten

Hummeln reagieren auf ein ungünstiges Ereignis mit einer Reaktion, die menschlichen Emotionen ähnelt. Sind sie gestresst, fallen sie häufiger pessimistisch auf: Ihre Erwartungen an eine Belohnung fallen deutlich geringer aus.

Weinanbaugebiete könnten Wildbienen helfen

In Agrarlandschaften verschwinden die meisten naturnahen Lebensräume und zugleich kommt es zum intensiven Einsatz von Pestiziden. Beides trägt zu einem erheblichen Rückgang der Biodiversität bei, einschließlich dringend benötigter Bestäuber für Nutzpflanzen. In einer Studie untersuchte ein Team von Wissenschaftlern wie sich naturnahe Lebensräume in der umgebenden Landschaft bei biologischer und konventioneller Bewirtschaftung sowie der Reduzierung von Fungiziden auf die Wildbienenvielfalt auswirken.

Glockenblumen-Schmalbiene ist Wildbiene des Jahres 2026

Sie ist mit einer Körpergröße von etwa einem Zentimeter ziemlich klein, ihr Chitinpanzer ist tiefschwarz und glänzend und am Hinterleib trägt sie auffallend schneeweiße Haarflecken. Ihre Spezialisierung beim Blütenbesuch hat ihr den deutschen Namen eingebracht: Den Pollen für ihre Larven sammeln die Weibchen fast ausschließlich an Glockenblumengewächsen aus der Familie der Campanulaceae.

Gehwege als Nistplätze

Bestäuberfreundliche Blühstreifen und -wiesen werden inzwischen auch von einigen Städten bei der Anlage und Pflege von Grünflächen berücksichtigt, vielfach in Wohngebieten. Wie das Ergebnis einer Studie zeigt, leben Menschen in Städten zunehmend nicht nur Tür an Tür mit den Bestäubern, sondern trampeln sogar quasi auf ihnen herum. Denn bodennistende Wildbienen und Blattwespen nisten häufig in den Zwischenräumen städtischer Gehwege.

Waldtracht von Fichte und Tanne

Waldhonig ist bei Konsumenten eine ausgesprochen beliebte Honigsorte und stellt für Imker daher eine wichtige Einkommensquelle dar. Den meisten Konsumenten ist dabei nicht bewusst, dass Waldhonig nicht aus gesammeltem Nektar besteht, sondern von Läusen und deren Ausscheidungen stammt. Was aber auch viele Imker nicht wissen: Es gibt nicht nur eine Honiglaus, sondern insgesamt neun bienenwirtschaftlich bedeutende Honigtauerzeuger.

Unsere Wildbienen

Die Autorin ist Imkerin und daher bestens mit Honigbienen vertraut. Doch nicht alle Bienen sind gleich. Bienen weisen eine Vielfalt von mehr als 20.000 Arten auf – fast alle sind Wildbienen mit oftmals erstaunlichen Unterschieden. Und ihnen ist das Buch gewidmet.

Honigbienen reduzieren Wildbienen auf alpinen Wiesen

Die Europäische Honigbienen wurde durch den Menschen auch in China eingeführt und ist dort inzwischen überall verbreitet. Die Auswirkungen auf einheimische Bestäuber in den alpinen Wiesenlandschaften sind allerdings unklar. In einer Studienarbeit wurden Häufigkeit und Diversität einheimischer Bienen in Abhängigkeit von Honigbienenständen auf dem östlichen tibetischen Plateau untersucht.

Teufelskreis Klimawandel

Trockenheit hat sich im letzten Jahrzehnt als einer der wichtigsten Faktoren des Klimawandels gezeigt. Sie kann das Pflanzenwachstum in Ökosystemen stark beeinträchtigen und zu Veränderungen des trophischen Potenzials von Nektar und Pollen führen. In der Folge kann ein Mangel an Nährstoffen im Pollen Bestäuber schwächen und so eine zusätzliche Bedrohung für die Stabilität eines Ökosystems darstellen.

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