Rhythm Is a dancer
Eine flexible, abstrakte Rhythmuswahrnehmung ist die Grundlage menschlicher Musik, Tanz und Sprache. Eine entsprechende Wahrnehmung wurde bisher nur bei wenigen Säugetieren und Vögeln nachgewiesen. Und jetzt neu bei Hummeln.
Eine flexible, abstrakte Rhythmuswahrnehmung ist die Grundlage menschlicher Musik, Tanz und Sprache. Eine entsprechende Wahrnehmung wurde bisher nur bei wenigen Säugetieren und Vögeln nachgewiesen. Und jetzt neu bei Hummeln.
Deutschland ist bekannter Maßen das Land der Erfinder. Das galt früher auch für Bienenbeuten, denn es gibt kein Land mit mehr unterschiedlichen Varianten für die Bienenhaltung. Zu den ältesten Beutenkonstruktionen zählt allerdings die sogenannte Volksbeute des französischen Priesters Abbé Émile Warré.
Wie steigende Temperaturen und die Ausdehnung von Städten das Verhalten einheimischer australischer Bienen und der Europäischen Honigbiene beeinflussen, hat ein Team Wissenschaftlerinnen untersucht.
Trotz eines rechtskräftigen Urteils des EU-Gerichts zur Rechtswidrigkeit der automatischen Glyphosat-Verlängerung bleibt die EU-Kommission bis heute untätig. Die Aurelia-Stiftung hatte das Urteil erstritten und fordert nun die umgehende Neubewertung ein – andernfalls droht eine Untätigkeitsklage.
Die meisten Kiwi-Sorten sind nektarlose zweihäusige Kulturpflanzen, die auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen sind. Um die Bestäubungsleistungen durch Honigbienen zu verbessern, hat ein Team von Wissenschaftlern eine synthetische Geruchsmischung entwickelt, die der von Kiwiblüten sehr ähnlich ist.
Die ektoparasitäre Varroa-Milbe und die von ihr übertragenen Viren stellen eine erhebliche Bedrohung für die Gesundheit von Honigbienen dar. In einer aktuellen Studienarbeit wurden Varroa-Milben aus sechs Regionen (und Betrieben) Südkoreas durchgeführt, um vorkommende Virusgemeinschaften zu beschreiben.
Forscher entwickeln Roboterinsekten, die eines Tages aus mechanischen Bienenstöcken schwärmen könnten, um schnell und präzise Bestäubung durchzuführen. Allerdings schränken selbst die Wissenschaftler ein, dass auch die besten Roboter in Insektengröße es in puncto Ausdauer, Geschwindigkeit und Manövrierfähigkeit nicht mit natürlichen Bestäubern wie Bienen aufnehmen werden können.
Das Gericht der Europäischen Union in Luxemburg hat über drei Klagen von Nichtregierungsorganisationen entschieden, die sich gegen die Verlängerung von Genehmigungen für Pestizid-Wirkstoffe wenden. Das EU-Gericht erklärt die umstrittene Praxis der EU-Kommission für rechtswidrig. Die Kommission verlängert die Genehmigung von Pestizid-Wirkstoffen nach dem Ende ihres Geltungszeitraums routinemäßig, wenn sich das Verfahren zur Wiederzulassung des Wirkstoffs verzögert.
Passend zum Beginn des Frühjahrs ist ein neues Buch im Haupt-Verlag erschienen, das die Funktionsweise des Ökosystems Garten näherbringen soll. Die Autorin Sonja Schwingesbauer stellt dabei den Eigennutz des Menschen in den Mittelpunkt, um Gärtner davon zu überzeugen, kleine Gartenparadiese anzulegen.
Belastungen mit Schwermetallen in der Nahrung stellen eine wachsende Bedrohung für viele Tiere dar. Davon betroffen sind auch bestäubende Insekten wie Bienen. Toxische Auswirkungen von Schwermetallen auf Bienen sind gut dokumentiert, nicht aber ihre Fähigkeiten, entsprechend kontaminierte Nahrungsquellen zu erkennen und zu meiden.
Welchen Einfluss Honigbienen bei der Bestäubung einheimischer Pflanzen im Iran haben, war das Untersuchungsziel einer Studienarbeit. Das Ergebnis: Der Einfluss ist weit geringer als angenommen.
Neuartige Sensoren sollen helfen, Pflanzenschutzmittel zu entwickeln, die für Bienen ungefährlich sind.
Nosemose ist eine verheerende Krankheit für Westliche Honigbienen, die durch die einzelligen, sporenbildenden Pilze ausgelöst wird und zu einem erheblichen Verlust an Vitalität und Produktivität eines Bienenvolkes führen kann. Fumagillin galt in vielen Teilen der Welt lange Zeit als Mittel der Wahl zur Bekämpfung von Nosemose, hat jedoch schädliche Auswirkungen auf Honigbienen und Menschen gleichermaßen.
Im Rahmen einer Studienarbeit sammelte ein Team von Forschern Proben von bienenrelevanten Nahrungsquellen nach einer Sprühanwendung von Rapsfeldern mit einem Produkt, das die beiden Fungizide Boscalid und Pyraclostrobin enthält. Die Rückstände wurden anschließend auf dem gesamten Weg durch ein Bienenvolk analysiert.
Bienen und andere nützliche Insekten werden im Vergleich zu Pflanzenschädlingen überproportional durch Luftverschmutzung geschädigt.
Unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten geht die Verdampfung von Oxalsäure bei Honigbienen im Rahmen der Varroa-Beahndlung mit deutlichen Vorteilen einher. Seit einigen Jahren gibt es mit dem Präparat Varroxal und mit den Verdampfern „Varrox“ und „Varrox Eddy“ zwei zugelassene Geräte. Der „Varrox Eddy“ verfügt über einen Akku und ist daher sehr flexibel einsetzbar.
Ein Team von Wissenschaftlern untersuchte die genetische Programmierung des komplexen, kooperativen Verhaltens von Honigbienen, so dass es an nachfolgende Generationen weitergegeben werden kann. Sie fanden die Antwort im sogenannten doublesex-Gen (dsx).
In einer Studie werden die Untersuchungsergebnisse einer kontrollierten Erhitzung von Honig auf die antimikrobiellen und enzymatischen Eigenschaften sowie den Gesamtphenol- und Flavonoidgehalt beschrieben.
Der Autor Gregor Haniak hat Biologie studiert und sich während dessen ein erstes Bienenvolk zugelegt. Die Begeisterung für diese einzigartigen Geschöpfe hat ihn so sehr gepackt, dass er nach Abschluss des Studiums Imker geworden ist. Eine Entscheidung, die er bis heute nie bereut hat. Und als Leser darf man sich freuen, dass er diesen Weg gegangen ist und uns an seinen Erfahrungen und Erlebnissen teilhaben lässt.
Hummeln reagieren auf ein ungünstiges Ereignis mit einer Reaktion, die menschlichen Emotionen ähnelt. Sind sie gestresst, fallen sie häufiger pessimistisch auf: Ihre Erwartungen an eine Belohnung fallen deutlich geringer aus.
Täglich fallen Millionen Bestäuber Fahrzeugkollisionen entlang der Autobahnen in den westlichen US-Bundesstaaten zum Opfer. Da es sich bei Bienen um wichtige Bestäuber handelt, könnten die Folgen dieser Todesfälle erheblich sein.
In Agrarlandschaften verschwinden die meisten naturnahen Lebensräume und zugleich kommt es zum intensiven Einsatz von Pestiziden. Beides trägt zu einem erheblichen Rückgang der Biodiversität bei, einschließlich dringend benötigter Bestäuber für Nutzpflanzen. In einer Studie untersuchte ein Team von Wissenschaftlern wie sich naturnahe Lebensräume in der umgebenden Landschaft bei biologischer und konventioneller Bewirtschaftung sowie der Reduzierung von Fungiziden auf die Wildbienenvielfalt auswirken.
Bienen in trockenen Lebensräumen haben sich üblicherweise an ihre Umgebung auch farblich angepasst und fallen daher braun-, beige- oder sandfarben aus. Damit sind sie für Fressfeinde schlechter auszumachen.
Sie ist mit einer Körpergröße von etwa einem Zentimeter ziemlich klein, ihr Chitinpanzer ist tiefschwarz und glänzend und am Hinterleib trägt sie auffallend schneeweiße Haarflecken. Ihre Spezialisierung beim Blütenbesuch hat ihr den deutschen Namen eingebracht: Den Pollen für ihre Larven sammeln die Weibchen fast ausschließlich an Glockenblumengewächsen aus der Familie der Campanulaceae.
Honigbienen weisen abhängig von ihrer genetischen Herkunft und Umweltfaktoren eine große Bandbreite an biologischen und verhaltensbezogenen Merkmalen auf. Die hohe Vielfalt bei Honigbienen ist das Ergebnis der natürlichen Selektion spezifischer Phänotypen, die an lokale Umgebungen angepasst sind.