Wildbienen haben es auch nicht leicht

Die Begeisterung für Ameisen und Bienen wurde vor rund 30 Jahren beim Autor geweckt und kam fast ebenso schnell zum Erliegen – bis Corona ihn zwang, „Reisen“ nur noch in den eigenen Garten zu unternehmen und dort die Welt der Bienen (neu) zu entdecken. Das nun veröffentlichte Werk ist das Ergebnis. Und es hilft, das Ökosystem von Wildbienen und ihren Gegenspielern in der eigenen Umgebung besser zu verstehen.

Glyphosat-Zulassungsverlängerung führt zu Untätigkeitsklage gegen EU-Kommission

Die Aurelia-Stiftung hat beim Gericht der Europäischen Union Untätigkeitsklage gegen die Europäische Kommission erhoben. Die Kommission weigert sich, das von der Aurelia-Stiftung erstrittene, rechtskräftige Urteil des Gerichts der Europäischen Union hinsichtlich der Genehmigung für den Pestizid-Wirkstoff Glyphosat umzusetzen.

Bienen in der Stadt

Die Artenvielfalt von Bienen leidet unter der Änderung der Landnutzung, einschließlich der Urbanisierung. Forschungsergebnisse zeigen immer wieder, dass Städte Hotspots für Bienen sein können. In einer Meta-Studie wurden städtische Merkmale untersucht, die sich auf Bienen auswirken, und wie Bienen davon betroffen sind.

Hummeln meistern komplexe Aufgaben durch soziale Interaktion

Studien an Hummeln haben in der Vergangenheit mit einer Reihe von Vorurteilen gegen die träge wirkenden Insekten aufgeräumt und erstaunliches zu Tage gefördert: Hummeln sind Frühaufsteher und sie können Spaß am Ballspielen haben. Eine aktuelle Studienveröffentlichung zeigt, dass die flauschigen Bestäuber sogar mehrstufige Aufgaben durch soziale Interaktion erlernen können. Ein derartiges soziales Lernen wurde bisher nur dem Menschen zugeschrieben.

Begünstigt Wanderimkerei das Flügeldeformationsvirus?

Argentinien ist ein bedeutender Exporteur für Honig. Auf der Suche nach floralen Ressourcen und zur Maximierung der Honigproduktion ist die Wanderimkerei inzwischen die Regelbetriebsweise. In der Provinz Entre Ríos gibt es eine florale Vielfalt, die es Imkern ermöglicht, wahlweise eine Wanderimkerei oder stationäre Bewirtschaftung durchzuführen. Wanderimker in dieser Provinz beginnen und beenden die Saison mit ihren Bienenvölkern in Gebieten mit Zitrusfrüchten in Monokulturen, während die stationären Honigbienen durchgehend in Gebieten mit natürlicher Vegetation verbleiben.

Imkern mit Naturwabenbau

Honigbienen erhalten dabei keine Vorgaben durch Mittelwände des Imkers. Sie müssen ihre Waben komplett selbst bauen. Das ist bienenfreundlich und artgerecht. Viele Imker befürchten, allerdings krumme und schiefe Wabenstrukturen und deutlich mehr Aufwand bei der Völkerführung und Honigernte. Und dazu noch eine schmaler ausfallende Honigernte, da der Wachsbau viel Energie und einige Vorlaufzeit kostet und damit weniger Honig bei der Ernte zur Verfügung steht.

Steinbrüche sind Rettungsinseln für Wildbienen

Ein Forschungsteam hat die Bedeutung von Kalksteinbrüchen für den Wildbienenschutz untersucht. Dabei stellten sich vielfältige Landschaften mit starker Vernetzung zwischen Steinbrüchen und Magerrasen als besonders wertvoll heraus. Steinbrüche mit viel Gebüsch wiesen dagegen eine geringere Artenvielfalt auf. Gefährdete Bienenarten traten häufiger in großflächigen Steinbrüchen auf.

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