Luftverschmutzung schadet Bestäubern mehr als Schädlingen
Bienen und andere nützliche Insekten werden im Vergleich zu Pflanzenschädlingen überproportional durch Luftverschmutzung geschädigt.
Bienen und andere nützliche Insekten werden im Vergleich zu Pflanzenschädlingen überproportional durch Luftverschmutzung geschädigt.
Unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten geht die Verdampfung von Oxalsäure bei Honigbienen im Rahmen der Varroa-Beahndlung mit deutlichen Vorteilen einher. Seit einigen Jahren gibt es mit dem Präparat Varroxal und mit den Verdampfern „Varrox“ und „Varrox Eddy“ zwei zugelassene Geräte. Der „Varrox Eddy“ verfügt über einen Akku und ist daher sehr flexibel einsetzbar.
Ein Team von Wissenschaftlern untersuchte die genetische Programmierung des komplexen, kooperativen Verhaltens von Honigbienen, so dass es an nachfolgende Generationen weitergegeben werden kann. Sie fanden die Antwort im sogenannten doublesex-Gen (dsx).
In einer Studie werden die Untersuchungsergebnisse einer kontrollierten Erhitzung von Honig auf die antimikrobiellen und enzymatischen Eigenschaften sowie den Gesamtphenol- und Flavonoidgehalt beschrieben.
Der Autor Gregor Haniak hat Biologie studiert und sich während dessen ein erstes Bienenvolk zugelegt. Die Begeisterung für diese einzigartigen Geschöpfe hat ihn so sehr gepackt, dass er nach Abschluss des Studiums Imker geworden ist. Eine Entscheidung, die er bis heute nie bereut hat. Und als Leser darf man sich freuen, dass er diesen Weg gegangen ist und uns an seinen Erfahrungen und Erlebnissen teilhaben lässt.
Hummeln reagieren auf ein ungünstiges Ereignis mit einer Reaktion, die menschlichen Emotionen ähnelt. Sind sie gestresst, fallen sie häufiger pessimistisch auf: Ihre Erwartungen an eine Belohnung fallen deutlich geringer aus.
Täglich fallen Millionen Bestäuber Fahrzeugkollisionen entlang der Autobahnen in den westlichen US-Bundesstaaten zum Opfer. Da es sich bei Bienen um wichtige Bestäuber handelt, könnten die Folgen dieser Todesfälle erheblich sein.
In Agrarlandschaften verschwinden die meisten naturnahen Lebensräume und zugleich kommt es zum intensiven Einsatz von Pestiziden. Beides trägt zu einem erheblichen Rückgang der Biodiversität bei, einschließlich dringend benötigter Bestäuber für Nutzpflanzen. In einer Studie untersuchte ein Team von Wissenschaftlern wie sich naturnahe Lebensräume in der umgebenden Landschaft bei biologischer und konventioneller Bewirtschaftung sowie der Reduzierung von Fungiziden auf die Wildbienenvielfalt auswirken.
Bienen in trockenen Lebensräumen haben sich üblicherweise an ihre Umgebung auch farblich angepasst und fallen daher braun-, beige- oder sandfarben aus. Damit sind sie für Fressfeinde schlechter auszumachen.
Sie ist mit einer Körpergröße von etwa einem Zentimeter ziemlich klein, ihr Chitinpanzer ist tiefschwarz und glänzend und am Hinterleib trägt sie auffallend schneeweiße Haarflecken. Ihre Spezialisierung beim Blütenbesuch hat ihr den deutschen Namen eingebracht: Den Pollen für ihre Larven sammeln die Weibchen fast ausschließlich an Glockenblumengewächsen aus der Familie der Campanulaceae.
Honigbienen weisen abhängig von ihrer genetischen Herkunft und Umweltfaktoren eine große Bandbreite an biologischen und verhaltensbezogenen Merkmalen auf. Die hohe Vielfalt bei Honigbienen ist das Ergebnis der natürlichen Selektion spezifischer Phänotypen, die an lokale Umgebungen angepasst sind.
Der Österreichische Wildbienenrat hat die Weidenröschen-Blattschneiderbiene zum „Bedeutendsten Wildbienenfund des Jahres 2025“ gekürt. Die Art konnte erst zum zweiten Mal in Österreich nachgewiesen werden. Ein zweiter Preis wurde für den Wiederfund der Weißen Bindenpelzbiene vergeben, die zuletzt 1940 in Österreich gefunden wurde.
Bestäuberfreundliche Blühstreifen und -wiesen werden inzwischen auch von einigen Städten bei der Anlage und Pflege von Grünflächen berücksichtigt, vielfach in Wohngebieten. Wie das Ergebnis einer Studie zeigt, leben Menschen in Städten zunehmend nicht nur Tür an Tür mit den Bestäubern, sondern trampeln sogar quasi auf ihnen herum. Denn bodennistende Wildbienen und Blattwespen nisten häufig in den Zwischenräumen städtischer Gehwege.
Störungen durch künstliches Licht stellen nicht nur für Menschen ein Gesundheitsrisiko dar. Der zirkadiane Rhythmus Westlicher Honigbienen leidet ebenso.
Waldhonig ist bei Konsumenten eine ausgesprochen beliebte Honigsorte und stellt für Imker daher eine wichtige Einkommensquelle dar. Den meisten Konsumenten ist dabei nicht bewusst, dass Waldhonig nicht aus gesammeltem Nektar besteht, sondern von Läusen und deren Ausscheidungen stammt. Was aber auch viele Imker nicht wissen: Es gibt nicht nur eine Honiglaus, sondern insgesamt neun bienenwirtschaftlich bedeutende Honigtauerzeuger.
Die Autorin ist Imkerin und daher bestens mit Honigbienen vertraut. Doch nicht alle Bienen sind gleich. Bienen weisen eine Vielfalt von mehr als 20.000 Arten auf – fast alle sind Wildbienen mit oftmals erstaunlichen Unterschieden. Und ihnen ist das Buch gewidmet.
Honigbienen sind nicht betroffen, aber Wildbienen geht es auch in Norwegen schlecht - einem Land, von dem man annehmen sollte, dass die dünne Besiedlung und viel Natur ein Paradies für die Bestäuber sein sollte.
Die Europäische Honigbienen wurde durch den Menschen auch in China eingeführt und ist dort inzwischen überall verbreitet. Die Auswirkungen auf einheimische Bestäuber in den alpinen Wiesenlandschaften sind allerdings unklar. In einer Studienarbeit wurden Häufigkeit und Diversität einheimischer Bienen in Abhängigkeit von Honigbienenständen auf dem östlichen tibetischen Plateau untersucht.
Die Weiternutzung von Honigwaben aus Bienenvölkern, die zuvor gestorben sind, ist keine gute Idee. Zumindest, wenn die Honigbienen vorher Nektar und Pollen in Gebieten gesammelt haben, aus denen auch Pestizide eingetragen wurden.
Trockenheit hat sich im letzten Jahrzehnt als einer der wichtigsten Faktoren des Klimawandels gezeigt. Sie kann das Pflanzenwachstum in Ökosystemen stark beeinträchtigen und zu Veränderungen des trophischen Potenzials von Nektar und Pollen führen. In der Folge kann ein Mangel an Nährstoffen im Pollen Bestäuber schwächen und so eine zusätzliche Bedrohung für die Stabilität eines Ökosystems darstellen.
Die Landschafts-Transkriptomik ist eine neue Methode zur Untersuchung von Genexpressionsmustern, die wahrscheinlich Stressursachen bei Hummeln identifizieren kann, um so letztlich Aufschluss darüber zu geben, warum Hummel-Populationen insgesamt zurückgehen.
Chilis werden während der Blüte von zahlreichen Insektenbestäubern aufgesucht. Die Wirksamkeit unterschiedlicher Bestäuber wurde in einer Studienarbeit für den Nordosten Indiens untersucht.
In jedem Glas Honig steckt ein Hauch der lokalen Umwelt. Ein Teil der Umwelt sind leider Schadstoffe, denn auch sie finden sich im Honig. Und sie geben einen Einblick in die Umweltverschmutzung der näheren Umgebung.
Im August haben viele Wildbienen Hochsaison: Sie fliegen von Blüte zu Blüte, sammeln Pollen und Nektar – und sichern so die Bestäubung vieler Pflanzen. Doch ihre Lebenszeit ist kurz. Schon im September endet die Flugzeit der meisten Wildbienen. Umso wichtiger ist es, ihnen geeignete Lebensräume zu bieten.
Die Verstädterung nimmt weltweit immer weiter zu und führt zu steigenden Werten der Umweltverschmutzung. Schwermetalle gehören zu den häufigsten Schadstoffen städtischer Umgebungen. Und man findet sie auch bei Bestäubern.