Hummeln

Die behäbigen Hummeln Bombus werden von den meisten Menschen besonders gerne gesehen und trotz ihres Stachels nicht gefürchtet. Die Insekten zählen zu den Wildbienen und sind besonders wichtige Bestäuber. Sie können schon bei Minusgraden von Blüte zu Blüte fliegen und gehören damit zu den ersten Insekten, die man zu Beginn des Jahres sehen kann.
Hummeln sind wie Honigbienen staatenbildende Insekten. Ihre Völker sind jedoch viel kleiner als die der Honigbienen und zudem müssen die einjährig lebenden Königinnen jedes Jahr aufs Neue ein Volk aufbauen.

Insekt des Monats April: Die Wiesenhummel

Im März und April erwachen die Wiesehummel-Königinnen aus dem Winterschlaf und sind dann häufig nektarsaugend an Weiden, Lungenkraut oder Johannisbeersträucher zu finden. Im Rahmen des Projektes „Erlebnis Insektenwelt“ hat der Naturschutzbund sie zum Insekt des Monats April auserkoren.

Klimawandel als große Bedrohung für Hummeln

Forschungsergebnisse zeigen eine Verbindung zwischen dem Klimawandel und einem dramatischen Rückgang von Hummel-Populationen weltweit. Wissenschaftler untersuchten subalpine Hummelarten in den Rocky Mountains des US-Bundesstaates Colorado und analysierte direkte und indirekte Auswirkungen des Klimawandels. Die Klimaänderungen sorgen vor allem für zu wenige geeignete Blütenpflanzen als Nahrung für die Hummeln.

Der Wald als Lebensraum

Maßnahmen, dem Rückgang vieler Hummelarten Einhalt zu gebieten, konzentrieren sich überwiegend auf die Wiederherstellung von Blühangeboten in offenen Lebensräumen. Eine wichtige Rolle spielen jedoch auch Wälder und Waldränder. Sie bieten in phänologisch unterschiedlichen Perioden Nahrungsressourcen, sind häufig bevorzugte Nist- und Überwinterungshabitate und können in einem sich ändernden Klima günstige abiotische Bedingungen bieten.

Neue Pestizide tödlich für Hummeln

Einige Neonicotinoide wurden für den allgemeinen Einsatz innerhalb der Europäischen Union verboten. An ihre Stelle ist Ersatz gerückt, der sich in einer aktuellen Studie nur bedingt als weniger tödlich erweist – zumindest für Dunkle Erdhummeln.

Hummeln meiden Fett

Forscher untersuchten wie Hummeln die Nahrungsqualität einschätzen und wie Nahrung unterschiedlicher Qualität ihr Wohlergehen beeinflusst. Hummeln meiden dabei erstaunlicherweise besonders fettreichen Pollen.

Nahrungsvielfalt begrenzt schädliche Einflüsse

Eine Studie zeigt, dass eine hohe Landschaftsvielfalt und eine vielfältige Pollenernährung den Fortpflanzungserfolg von Hummeln verbessern können. Eine abwechslungsreiche Ernährung mildert sogar den Druck durch Wachsmotten ab. Für den Erhalt von Hummeln und ihrer Bestäubungsleistungen müssen daher letzte vielfältige Lebensräume in Agrarlandschaften erhalten oder wiederhergestellt werden.

Süßer Nektar nicht unbedingt besser

Die meisten Pflanzen belohnen besuchende Bestäuber mit Nektar. Eine Studie mit Hummeln zeigt, dass dabei der süßeste Nektar nicht unbedingt der beste ist. Zu viel Zucker verlangsamt die Bienen insgesamt.

Hummeln sind lieber in der Stadt

Obwohl es unwahrscheinlich klingt, doch Hummeln in städtischen Gebieten geht es besser als ihrer Verwandtschaft auf dem Land, so das Ergebnis einer britischen Studie. Denn in Städten gibt es mehr Nahrung und in vielen Fällen auch weniger Pestizide.

Heidekraut schützt Hummeln vor Parasiten

Besenheide ist die prägende Pflanze der Heidelandschaft und sie besitzt eine natürliche Chemikalie namens Callunen, die Hummeln vor einem ihrer schädlichen Parasiten schützen kann.

Pestizide beeinflussen Gene bei Hummeln

Britische Wissenschaftler haben entdeckt, dass Pestizide, Gene bei Hummeln beeinflussen. Betroffen ist ein breites Spektrum von Genen, die an zahlreichen biologischen Prozessen beteiligt sind. Königinnen und Arbeiterinnen reagieren unterschiedlich auf Pestizid-Expositionen. Die Wissenschaftler fordern nun bessere und strengere Regulierungen durch die zuständigen Behörden.

Hummel-Königinnen durch Insektizide und weniger Blumenvielfalt gefährdet

In einer Studie fanden Forscher heraus, dass sich Umweltbedrohungen für nistbildende Hummel-Königinnen häufen und sie stellen inzwischen den größten Stressfaktor dar. Die Belastung mit einem weit verbreiteten Insektizid und schlechte Ernährungsbedingungen gehen zulasten der Gesundheit. Das Abarbeiten der langen Aufgabenliste der Hummel-Königinnen wird dadurch gestört, was dramatische Folgen für eine ohnehin schwindende Bestäubergruppe haben könnte.

Seltene Ackerwildkräuter besonders wertvoll für Wildbienen

Die Intensivierung der Landwirtschaft hat zu weniger Ackerwildkräutern und damit Wildbienen geführt, eine der Hauptursachen für den weltweiten Verlust der biologischen Vielfalt. Unklar ist, wie gefährdete seltene Ackerwildkräuter durch die Bereitstellung zusätzlicher Blütenressourcen in Agrarlandschaften zum dauerhaften Überleben blütenbesuchender Wildbienen beitragen.

Auswirkungen von Ernährungsstress bei Hummeln artspezifisch

Hummeln sind ökologisch und ökonomisch wichtige Bestäuber und Ernährungsstress ist ein bedeutender Faktor für ihren Rückgang. Das Wissen über den Nährstoffbedarf von Hummeln beschränkt sich jedoch weitgehend auf die Arten, die im Labor leicht aufgezogen werden können. Langzüngige Hummeln zählen dazu nicht, sind ökologisch aber besonders wertvoll. Wissenschaftler haben nun die Auswirkungen unterschiedlicher Pollendiäten auf Ackerhummeln und Gartenhummeln untersucht.

Einblicke in das verborgene Leben der Hummeln

Vogelnistkästen mit integrierten Kameras haben Wissenschaftler dazu angeregt, ein Hummelnest zu entwickeln, das ebenfalls über eine Kamera verfügt und unterirdisch vergraben werden kann.

Wildbienen zeigen gleiche Blütenpräferenzen wie Honigbienen

Die meisten wissenschaftlichen Untersuchungen konzentrieren sich auf Honigbienen und Hummeln. Solitärbienen stehen nur selten im Fokus, dabei sind sie wertvolle und effiziente Bestäuber für viele Wild- und Nutzpflanzen. In einer aktuellen Studie sind Forscher den Blütenpräferenzen bei zwei Wildbienenarten nachgegangen und zeigen damit einen Einblick in die Ko-Evolution zwischen Blüten und Bestäubern.

Fungizide ursächlich für Niedergang von Hummeln

Ein Team von Wissenschaftlern analysierte zwei Dutzend Umweltfaktoren, um den Rückgang von Hummel-Populationen besser zu verstehen. Sie erwarteten als Stressfaktoren etwa die veränderte Landnutzung oder den Einsatz von Insektiziden, durchaus naheliegende Gründe. Stattdessen stießen sie aber vor allem auf Fungizide, die bisher als weitgehend unverdächtig galten.

Der genetische Weg, der Hummelstreifen färbt

Viele Bienenarten besitzen eine unverwechselbare Färbung. Bei Hummeln stechen die prägnanten Streifen besonders hervor, was eine Zuordnung auch für weniger geschulte Augen ermöglicht. Der Evolutionsgenetik fällt bei der Gestaltung der unverwechselbaren Farbmuster eine besondere Rolle zu.

Juvenilhormon treibt Stoffwechsel an

Das Juvenilhormon (JH) ist ein Hormon bei Insekten, das viele physiologische Übergänge bei Insekten steuert, einschließlich Häutung, Metamorphose, Diapause und Fortpflanzung. In einer aktuellen Studie weisen Wissenschaftler nach, dass das Juvenilhormon die Stoffwechselrate bei Dunklen Erdhummeln beschleunigt.

Virenübertragung zwischen Honigbienen und Hummeln

Viren, die zuerst bei Honigbienen entdeckt wurden, lassen sich auch bei Hummeln finden. Die Prävalenz und Belastung einiger RNA-Viren wird mit verwalteten Honigbienen in Verbindung gebracht. Dabei stellen gemeinsam genutzte Blüten die Verbindung für die Übertragung dar.

Imidacloprid beeinträchtigt Nahrungssuche

Neonicotinoide können negative subletale Auswirkungen auf das Wachstum und die Fortpflanzung von Hummelvölkern haben. Die Belastungen mit dem Insektizid trifft Hummeln auch bei der Nahrungssuche und schränkt die Effizienz ihrer Blütenbesuche ein.

Bessere Bestäubung nach Koffein

Bevor Hummeln ihr Nest verlassen, um zur Nahrungssuche aufzubrechen, nehmen sie eine Mischung aus Koffein, Zucker und Blütenaromen zu sich. Das kommt vielen Menschen ziemlich bekannt vor: Ein Schluck Kaffee vor dem Verlassen der Wohnung.

Massensterben von Hummeln nach Neonicotinoid-Einsatz

Im Juni 2013 führte die Anwendung von Dinotefuran auf Europäischen Linden auf einem Parkplatz zur größten dokumentierten Tötung von Hummeln durch Pestizide in Nordamerika.
Dinotefuran ist ein Neonicotinoid, das hochwirksam bei der Vernichtung von Schädlingen, aber auch Nützlingen ist, die nicht das eigentliche Ziel einer Anwendung darstellen.

Sulfoxaflor für Hummeln tödlich

Sulfoxaflor gilt als Ersatz für viele inzwischen nicht mehr zugelassene Neonicotinoide. Die Studienlage ist trotz Zulassung jedoch dürftig. Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Auswirkungen eines feldrealistischen Sulfoxaflor-Einsatzes auf Hummel-Populationen über subletale bis hin zu tödlichen Wirkungen reichen.

Biomarker zeigen Virusinfektionen bei Bienen

In einer Studie wurde das Potenzial von Metaboliten in der Hämolymphe als Biomarker zur Identifizierung des Virusinfektionsstatus bei Bienen untersucht. Die Zwischenprodukte aus dem Stoffwechsel wurden mittels Ultra-Hochleistungs-Flüssigchromatographie in Verbindung mit hochauflösender Massenspektrometrie analysiert.

Klee als wichtige Nahrungsressource in Städten

Selbst kleine Flecken Wildblumen in städtischen Umgebungen stellen eine wichtige Nahrungsquelle für eine Vielzahl von Bestäubern dar und sind wahrscheinlich ein wichtiges Sprungbrett zwischen unterschiedlichen Lebensräumen. Insbesondere Klee kann aufgrund seines schnellen Wachstums nach dem Mähen, der langen Blütezeit und als hochwertige Nektar- und Pollennahrungsquelle für Bienen eine besonders wichtige Nahrungsressource sein.

Große Hummeln sind Frühaufsteher

Größere Hummeln eines Volkes gehen schon bei ungünstigen Lichtverhältnissen der Morgendämmerung auf Nahrungssuche, wie neue Forschungsergebnisse zeigen, weil sie besser sehen und sich auf das Wissen um die Standorte ihrer Nahrungsquellen verlassen.

Blüten im Frühling retten Hummeln das Leben

Hummel-Populationen in Nordamerika befinden sich seit Jahrzehnten im Sinkflug, wobei die Zerstörung von Lebensräumen ein Hauptverursacher für diese Verluste ist. Im Mittleren Westen konzentrieren sich die Bemühungen zur Erhaltung der Wildbienen vorwiegend auf die Wiederherstellung einheimischer Blütenpflanzen in Prärie-Landschaften. Aber auch in bewaldeten Landschaften gibt es einen stetigen Rückgang an verfügbaren Blütenpflanzen im Frühling, wie eine neue Studie zeigt.

Fungizid-Belastung von Hummeln im Kirschanbau

Fungizide für Bienen gelten noch immer als nicht toxisch, doch über subletale oder Wirkungen in Kombination mit anderen Spritzmitteln ist nur wenig bekannt. In einer Studie wurde untersucht, wie hoch eine realistische Belastung von Hummeln mit Fungiziden im kommerziellen Kirschanbau ist.

Darmsymbionten sozialer Bienen reagieren auf Klimawandel

Die Reaktionen auf den Klimawandel sind bei Arten, die Symbiosen eingehen, besonders kompliziert: Die Nische eines Partners wird einfach durch den anderen geändert. Wissenschaftler untersuchten thermische Merkmale von Darmsymbionten bei Honigbienen und Hummeln, die anfällig für steigende Temperaturen sind.

Hummel- und Hochwasserschutz

Dämme als Hochwasserschutz stellen einen wichtigen Lebensraum für Hummeln in Großbritannien dar. Pflegemaßnahmen wie das Schneiden im Juli und August erweisen sich für rückläufige Arten wie die Mooshummel allerdings als nachteilig.

Pflanzenvielfalt wichtig für Bienenvielfalt

Ein Team von Wissenschaftlern hat das Verhältnis der Blütenbesuchsrate proportional zum Energiegewinn und zur Körpermasse untersucht, um so die Kosten der Energiegewinnung zu ermitteln. Im Fokus standen dabei Hummeln und Honigbienen. Hummeln sind zwar schwerer, aber gleichwohl schneller unterwegs und sie achten sehr auf Energieeffizienz.

Direkte und indirekte Auswirkungen von Umweltgiften auf Hummeln

Hummeln zählen zu den besonders wichtigen Bestäubern der Insektenwelt. Bei der Nahrungssuche können sie aber schädlichen Pestiziden und Chemikalien wie Schwermetallen ausgesetzt sein. Wie ihre Gesundheit dadurch direkt beeinflusst und indirekt über das Darmmikrobiom beeinflusst wird, ist weitgehend unbekannt. Wissenschaftler sind dem nun nachgegangen.

Solitärbienen in starkem Wettbewerb mit Honigbienen und Hummeln

Eusoziale Bienen – Honigbienen und Hummeln – sind wahrscheinlich ökologisch bedeutsame Konkurrenten um Blütenressourcen. Zur Untersuchung von Wettbewerbseffekten bei Wildbestäubern, haben Wissenschaftler Honigbienen und Hummeln oder beide von wild wachsenden Brombeeren ferngehalten.

Nur große Hummeln erlernen Standorte der besten Blumen

Große und kleine Hummeln aus demselben Volk lernen unterschiedlich. Während kleine Hummeln mit einer kürzeren Flugreichweite und einer geringeren Tragfähigkeit nicht besonders auf Blumen mit dem reichhaltigsten Nektar setzen, tun große Hummeln genau das: Sie optimieren ihre Ausflüge.

Winteraktiven Dunklen Erdhummeln auf der Spur

Die Dunkle Erdhummel besitzt ein großes Verbreitungsgebiet, wobei Unterarten eine Vielzahl lokaler Anpassungen aufweisen. In den 1980er Jahren begann die kommerzielle Hummelzucht ein sehr lohnendes Geschäftsfeld zu werden. In Europa wird die Dunkle Erdhummel kommerziell aufgezogen und weltweit auch in Länder exportiert, wo sie nie heimisch war.

Gehölzschnitt hilft seltenen Hummeln

Hummeln erfüllen eine wichtige Funktion in gemäßigten, borealen und alpinen Ökosystemen als Bestäuber von Wildpflanzen und Kulturpflanzen. Das Wissen über geeignete landwirtschaftlich genutzte Lebensräume, die verschiedene Hummel-Populationen unterstützen, ist noch immer gering. Im Fokus einer Studie stand der Gehölzschnitt unterhalb von Stromleitungstrassen.

Hummeln lieben abwechslungsreiche Ernährung

Wissenschaftler haben mit molekularbiologischen Methoden und traditioneller Mikroskopie das Pollen-Sammelverhalten von Honigbienen und Hummeln in Agrarlandschaften untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass Hummeln, um ihren Bedarf an Eiweißnahrung zu stillen, viel mehr Pollen aus unterschiedlichen Pflanzengattungen nutzen als Honigbienen. Außerdem werden weniger Pollen von der Zielpflanze Erdbeere gesammelt, wenn viele Rapsfelder in der umgebenden Landschaft in Blüte sind.

Hummeln leiden unter radioaktiver Strahlung

Die Reproduktionsraten von Hummeln in strahlenverseuchten Lebensräumen wie Tschernobyl sind stärker betroffen, als bisher angenommen. Und der Einfluss der Strahlung verläuft nichtlinear: Schon bei niedrigen Dosen nimmt der Fitnessverlust der Hummeln schnell zu.

Rückverfolgung toxischer Pestizid-Konzentrationen über Pollen

In einer aktuellen Studienveröffentlichung haben Wissenschaftler hochgiftigen Pollen einer einzigen Pflanzengattung zuordnen können. Dieses Verfahren zur Rückverfolgung von Pollenproben mit hoher Toxizität zu potenziellen Quellpflanzen könnte Anwendungsempfehlungen für Pestizidanwendungen und -zeitpunkte ergeben.

Hummeln profitieren vom Ackerbohnenanbau

Wissenschaftler haben untersucht, ob der Anbau der Ackerbohne Vicia faba Wildbienen unterstützen kann. Der Anbau von stickstofffixierenden Hülsenfrüchten ist als so genannte Greening-Maßnahme sehr beliebt, wobei der Nutzen für die biologische Vielfalt bisher unklar war.

Hummeln brummen bei der Bestäubung besonders laut

Eine aktuelle Studie hat das Summen Dunkler Erdhummeln näher unter die Lupe genommen. Während der Blütenbestäubung ist es wesentlich stärker als das zur Verteidigung eingesetzte Summen: Kräfte bis zu 50 G werden an der Blüte erzeugt – fünfmal so viel wie bei Kampfjetpiloten.

Riechen wichtiger als das Sehen

Blumen senden komplexe Signale aus, um für Bestäuber besonders attraktiv zu sein. Je nach Komplexität dieser Signale könnte dies zu einer erhöhten kognitiven Belastung für die Bestäuber führen. Dies wiederum könnte ihre Leistung beeinträchtigen oder aber eine Erleichterung beim Lernen und bei Entscheidungsfindungen sein.

Bürgerwissenschaftler identifizieren Hummeln nur in 50 % der Fälle korrekt

Citizen Scientists nehmen Fotos von Hummeln auf und identifizieren sie. Doch wie treffsicher sind die Bürgerwissenschaftler dabei? Wissenschaftler sind dem nachgegangen und haben herausgefunden, dass etwas mehr als 50 Prozent der Teilnehmer an Community Science, die Fotos für das nordamerikanische „Bumble Bee Watch“-Programm eingereicht haben, die Bienenarten richtig identifizieren konnten.

Hummeln treiben Pflanzen zur Blüte

Leiden Hummeln unter Pollenmangel, so beschädigen sie Pflanzenblätter auf eine ganz charakteristische Art und Weise, was dazu führt, dass die Pflanze bis zu 30 Tage früher blüht. Der Hummelverbiss wurde zwar schon früher beobachtet, aber nicht weiter untersucht.

Warum verschwindet die Westliche Hummel?

Die Westliche Hummel wird in Nordamerika immer seltener. Gründe dafür gibt es wohl viele, wobei es trotz aller Bemühungen noch immer zahlreiche Wissenslücken gibt.

Verhaltensweise ändert Vibration bei Bienen

Vibrationen spielen eine wichtige Rolle im Verhalten von Insekten. Bei Bienen werden Vibrationen in einer Vielzahl von Zusammenhängen verwendet – der Kommunikation, als Warnsignal zur Abschreckung von Raubtieren und während der Pollensuche. Wenig bekannt ist, wie sich die biomechanischen Eigenschaften der Vibrationen bei unterschiedlichen Verhaltensweisen innerhalb einer Art unterscheiden.

Neue Pathogene bei Hummeln

Ein neues Pilzpathogen trägt dazu bei, dass viele Hummel-Arten in Kanada rückläufig sind. Dies ist das vorläufige Ergebnis von Untersuchungen.

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