Hummeln

Die behäbigen Hummeln Bombus werden von den meisten Menschen besonders gerne gesehen und trotz ihres Stachels nicht gefürchtet. Die Insekten zählen zu den Wildbienen und sind besonders wichtige Bestäuber. Sie können schon bei Minusgraden von Blüte zu Blüte fliegen und gehören damit zu den ersten Insekten, die man zu Beginn des Jahres sehen kann.
Hummeln sind wie Honigbienen staatenbildende Insekten. Ihre Völker sind jedoch viel kleiner als die der Honigbienen und zudem müssen die einjährig lebenden Königinnen jedes Jahr aufs Neue ein Volk aufbauen.

Hummeldrohnen lernen ebenso wie Arbeiterinnern

Drohnen stehen nur selten im Fokus wissenschaftlicher Betrachtungen. Doch die Lebensweise von Arbeiterinnen und Drohnen ist bei Hummeln extrem unterschiedlich und Grund genug, einmal genauer hinzuschauen. Ob die Lebensweise im Laufe der Evolution Auswirkungen auf die Fähigkeiten zum Erlernen geeigneter Futterquellen genommen hat, haben nun erstmals Wissenschaftler untersucht.

Dunkle Erdhummel

Eine Dunkle Erdhummel am 31.12.2015 und damit deutlich zu früh aus dem Winterschlaf erwacht.

Die wundervolle Welt der Wildbienen

Im Jahr 2014 hat der Fotograf Clay Bolt damit begonnen, Bienen in seinem Garten aufzunehmen, nachdem er vom Bienensterben gelesen hatte. Schnell musste er feststellen, dass das, was er vor die Linse bekommen hatte, gar keine Honigbienen waren, von denen überall geschrieben wurde. Statt der aus Europa eingeführten Honigbienen hatte er einige der 4.000 in Nordamerika endemischen Wildbienenarten fotografiert.

Hohe Artenvielfalt in New Hampshire

Wissenschaftler der Universität New Hampshire haben eine Erhebung im Rahmen einer Untersuchung aller im Bundesstaat vorkommenden Wildbienen abgeschlossen. Mehr als 100 Arten haben sie am Ende dokumentiert, davon waren fast 20 Bienenarten zuvor immer durch das Raster gefallen und konnten nun erstmals erfasst werden.

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