Honigbienen

Waldhonig gefährdet Überleben von Bienenvölkern im Winter

Imker kennen das Problem, wenn der Honig beim Schleudern wie Zement in den Waben klebt. Ursache ist ein hoher Gehalt eines besonderen Zuckers, der Melezitose. Er ist verantwortlich dafür, dass der Honig schon in den Waben auskristallisiert und nicht mehr herausgeschleudert werden kann. Die Folge sind nicht nur massive Ertragsverluste. Die sogenannte Waldtrachtkrankheit steht auch im Verdacht, ganze Bienenvölker in Gefahr zu bringen. Eine Vermutung, die jetzt erstmals von Wissenschaftlern bestätigt wurde. Demnach führt der spezielle Zucker zur Schädigung der Darmbakterien der Bienen und reduziert so ihre Lebensdauer.

Auswirkungen der Mückenbekämpfung auf Honigbienen

Auswirkungen einzelner landwirtschaftlicher Pestizide auf Honigbienen sind inzwischen recht gut untersucht. In die Umwelt werden aber auch andere Insektizide eingebracht, etwa zur Bekämpfung von Moskitos. Zu ihrer Wirkung gegenüber Honigbienen gibt es bisher nur wenige Untersuchungen.

Auf der Jagd nach Bienen mit einem Ballon

Wissenschaftler ermitteln mithilfe eines mit Helium gefüllten Wetterballons die Zahl der Bienenvölker in einem bestimmten Gebiet. Der Wetterballon verbreitet die Pheromone einer Honigbienen-Königin.

Honigbienen stecken Hummeln an

Honigbienen können Hotspots für die Übertragung von Viren auf Wildbienen sein. Viele wildlebende Hummel-Arten sind rückläufig und neue Forschungsergebnisse zeigen, dass Krankheiten, die von Honigbienen verbreitet werden, ein Hauptverursacher sein können.

Schwebfliegen als Krankheitsüberträger für Honigbienen

Infektionskrankheiten sind einer der Hauptgründe für das Sterben ganzer Honigbienenvölker. Wissenschaftler sind im Rahmen einer Studie darauf gestoßen, dass Schwebfliegen denselben Krankheitserregern ausgesetzt sind wie Honigbienen. Insofern können sie Krankheitserreger untereinander austauschen, insbesondere beim Besuch derselben Blüten.

Kamikaze-Verteidigung bei Honigbienen

Erscheinen Hornissen bei Östlichen Honigbienen, wissen die Bienen, was zur Abwehr zu tun ist: Mehrere hundert Bienen bilden eine Kugelformation und rösten die Hornisse quasi im Inneren des „Feuerballs“. 1995 wurde dieses Verhalten zuerst in Japan beobachtet. Jetzt hat sich herausgestellt, dass bei dieser Verteidigungsstrategie allerdings auch die beteiligten Bienen in Mitleidenschaft gezogen werden.

Eindeutige Unterscheidungsmöglichkeiten für Honigbienen-Unterarten in Südafrika

In der Republik Südafrika finden sich zwei Unterarten der Westlichen Honigbiene, die Ostafrikanische Hochlandbiene und die Kapbiene. Biologisch und ökonomisch besitzen beide Unterarten Bedeutung. Äußerlich sind beide Unterarten nicht voneinander zu unterscheiden. In einer Studie haben Wissenschaftler daher mithilfe von Genotyping-by-Sequencing (GBS), Flügelgeometrie und herkömmlicher Morphometrie-Herangehensweise nach Unterschieden gesucht, um Marker zu finden, mit deren Hilfe beide Unterarten sicher unterschieden werden können.

Einige Neonicotinoide sind für Bienen giftiger als andere

Die Pestizidklasse der Neonicotinoide hat nicht gerade den Ruf, der Gesundheit von Bienen dienlich zu sein. Ganz im Gegenteil zielt ihr Wirkmechanismus doch darauf, das Nervensystem von Insekten massiv zu schädigen. Gleichwohl zeigen einzelne Neonicotinoide eine unterschiedliche Toxizität bei Bienen. Forscher haben in ihrem Studienergebnis nun davon berichten, warum dies so ist.

Varroa-Milbe wirkt sich nicht nur auf Honigbienen aus

Die Varroa-Milbe ist in den Jahren 2007/2008 auf der Big Island von Hawaii eingeführt worden. 
Viren, bei denen die Milbe als Vektor bei Honigbienen dient, trifft man ebenso bei Westlichen Wespen an. Mit der Ankunft der Varroa hat sich die genetische Vielfalt dieser Viren verändert – auch bei den Wespen.

Königinnen bei Honigbienen entstehen durch epigenetische Muster

Veränderungen in der Ernährung während der frühen Entwicklungsphase von Honigbienenlarven führen zu sehr unterschiedlichen Eigenschaften der ausgewachsenen Honigbiene. Entweder werden sie eine Arbeiterin oder eine Königin. Warum das so ist, haben australische und britische Wissenschaftler herausgefunden.

Nosema per Mikroskopie mit dem Smartphone auf der Spur

Parasiten bilden einen wesentlichen Faktor für das Sterben von Honigbienen-Völkern. Nosema ceranea und Nosema apis sind Parasiten, die sich in bestimmten Regionen der Welt und zu bestimmten Jahreszeiten für Honigbienen als besonders bedrohlich erweisen. Eine exakte Diagnose der Parasiten-Sporen erfolgt mithilfe eines Lichtmikroskops in einem Labor.

Flügeldeformationsvirus lässt Gehirnleistung bei Honigbienen altern

Das Flügeldeformationsvirus hat sich für Honigbienen als bedrohlich entwickelt. Die Varroa-Milbe dient als Vektor für das ansonsten weit weniger gefährliche Virus. Es sorgt dafür, dass das Gehirn der Biene so funktioniert, als wäre sie älter als sie in Wahrheit ist.

Immuntherapie gegen Bienengift fehlen mitunter wesentliche Bestandteile

Allergien durch Insekten-Stiche können anaphylaktische Reaktionen bei Erwachsenen auslösen und gehören damit zu den gefährlichsten Allergien. Spezifische Immuntherapien können das Risiko derartiger Reaktionen nachweislich senken. Gerade bei Bienen kommt es aber auf viele der Bestandteile des Giftes an, nicht nur auf die am meisten vertretende Komponente.

Die besten Plätze für Bienen

Ein Online-Tool namens Beescape ermöglicht es Imkern, spezifische Stressfaktoren besser zu verstehen, denen Bienen ausgesetzt sind. Doch auch alle anderen, die an (Wild-)Bienen interessiert sind, gibt es wertvolle Einblicke in die Umwelt.

Gutes und schlechtes Flügeldeformationsvirus?

In einer vergleichenden Studie haben Wissenschaftler die Verteilung, die Häufigkeit zu einem bestimmten Zeitpunkt und Viruslast der drei DWV-Varianten (DWV-A, -B und -C) auf Kolonieebene in England, Wales und 32 US-Bundesstaaten untersucht. Die Sterblichkeit der Völker in der Studie wurde ebenfalls aufgezeichnet, um die Auswirkungen der unterschiedlichen Stämme des Flügeldeformationsvirus auf Ebene der Völker besser zu verstehen.

Gelée royale programmiert Stammzellen bei Säugetieren

Ein aktiver Eiweißbestandteil von Gelée Royale hilft Honigbienen dabei, neue Königinnen zu schaffen. Forscher haben ein ähnliches Protein bei Säugetieren identifiziert, das kultivierte embryonale Stammzellen pluripotent hält.

Bienen tanzen im eigenen Dialekt

Mit dem Schwänzeltanz teilen Honigbienen ihren Artgenossen insbesondere mit, wo lohnende Trachtquellen zu finden sind. Je nach Bienenart haben sich aber unterschiedliche Dialekte herausgebildet. Untersucht wurden Zwerghonigbiene, Riesenhonigbiene und Östliche Honigbiene.

Wie attraktiv sind renaturierte Prärien für Honigbienen?

Honigbienen werden vom Menschen gerne wegen ihrer Bestäubungsleistungen in der Landwirtschaft eingesetzt. In Ländern wie den Vereinigten Staaten ist ihre Sterblichkeit jedoch auf ein nicht nachhaltiges Niveau gestiegen. Eine bedeutende Ursache sind riesige Monokulturen, die weniger geeignete Nahrungsquellen für Honigbienen bieten. Vor allem im Mittleren Westen der USA gibt es einen Trend zur Wiederherstellung ursprünglich einheimischer Prärie-Lebensräume. Die Frage ist, ob die renaturierte Prärien die Ernährungsgrundlagen von Honigbienen wesentlich verbessern kann, wenngleich Honigbienen in den Vereinigten Staaten und damit in der Prärie nie heimisch waren.

Phagen im Darm der Honigbiene

Die Mikrobiota des Darms der Honigbienen beeinflusst die Gesundheit einer Biene. Im Darm der Bienen leben auch Phagen, über die bisher nur wenig bekannt ist. Dabei können sie die Vielfalt der Bakterien und bedeutende symbiotische Funktionen steuern. Phagen-Gemeinschaften sind bei Honigbienen weit verbreitet

Ähnliche Gehirnaktivitäten bei Bienen und Menschen

Eine aktuelle Studie zeigt Gemeinsamkeiten der Gehirne von Bienen und Menschen. Die Ähnlichkeiten zeigen sich bei den Gehirnaktivitäten. Honigbienen eignen sich daher gut für Forschungsarbeiten, die womöglich auf den Menschen übertragbar sind.

Wind sorgt für weniger Nahrung bei Honigbienen

Extremes Wetter stellt eine Bedrohung für Honigbienen dar, da der Wind die Effizienz der Nahrungssuche verringert wie eine aktuelle Studie aus Großbritannien zeigt: Hohe Windgeschwindigkeiten verringern die Effizienz der Nahrungssuche einer Honigbiene erheblich. Honigbienen zögern bei höheren Windgeschwindigkeiten ihren Abflug zunehmend heraus.

Sechs sind mehr als vier, zählen Bienen

Bienen kennen das Konzept von Null und können auch zählen, wie schon frühere Studien gezeigt haben. Die Fähigkeiten, einfache numerische Aufgaben der Mathematik zu lösen, zeigt jetzt eine weitere Studie, die jedoch auch die Strategie der Honigbiene in einem Computermodell nachbildet.

Wildbienen durch Honigbienen unter Druck

Honigbienen sind in der Region San Diego die am weitesten verbreiteten und reichlich vorhandenen Bestäuber von Wildpflanzen. Sie machen dort etwa drei Viertel aller beobachteten Bestäuber aus. Honigbienen beschränken sich bei ihrer Futtersuche aber auf die am häufigsten blühenden einheimischen Pflanzenarten. Und dort machen sie im Einzelfall mehr als 90 Prozent der Bestäuber aus.

Hohe HMF-Konzentrationen belasten Honigbienen

Eine erhöhte Konzentration von Hydroxymethylfurfural (HMF) steht für eine Qualitätsverschlechterung bei Honig als Lebensmittel. Doch wie beeinträchtigt HMF im Honig die Gesundheit und das Überleben der Bienen selbst? In einer Studie haben Wissenschaftler dazu die Auswirkungen von HMF auf die Langlebigkeit von Honigbienen ermittelt.

Asiatische Hornisse stört Honigbienen erheblich

Mit der unbeabsichtigten Verbreitung der Asiatischen Hornisse in Frankreich hat sie sich dort als Imkerschreck einen Namen gemacht. Sie jagt ausfliegende Sammlerinnen vor den Fluglöchern der Bienenstöcke und kann Völker massiv schwächen.

Welche Selektionskriterien wünschen Imker?

Die Varroa-Milbe ist eine der bedeutenden Bedrohungen für das Wohlergehen der Westlichen Honigbiene. Entsprechend gibt es eine Reihe von Programmen, die die Varroa-Resistenz der Honigbiene zum Ziel haben. Doch welche Ziele stellen die Imker an Selektionsprogramme ihrer Bienen?

Honigbienen lassen Phacelia-Pollen links liegen

In der landwirtschaftlichen Produktion werden Honigbienen gerne zu Bestäubungszwecken eingesetzt: Sie sind gut verfügbar, besitzen keine speziellen Präferenzen für bestimmte Blüten, lassen sich einfach handhaben und in ihren Beuten gut transportieren. Phacelia wird gerne als Gründünger und Zwischentracht für Bienen ausgesät. Doch wie wertvoll ist Phacelia für Honigbienen wirklich?

Baumhöhlen für wilde Honigbienen

Die Wälder in Europa bieten Lebensraum für rund 80.000 Kolonien wilder Honigbienen. Darum solle verstärkt darauf geachtet werden, geeignete Nistplätze zu erhalten, so das Fazit eines Forschungsteams.

Weitere Forschungen zum Flügeldeformationsvirus

Die Biologin Lena Wilfert von der Universität Ulm erhält eine Projektförderung über rund zwei Millionen Euro für fünf Jahre. In ihrem Projekt erforscht sie die Verbreitung und Evolution des Flügeldeformationsvirus.

Honigbienen unter Strom

In einer Studie wurden Honigbienen extrem niederfrequenten elektromagnetischen Feldern (ELF EMF) als abiotischem Umweltfaktor ausgesetzt. In der Umwelt können die Felder insbesondere von Überland-Stromleitungen ausgehen.

Faulbrut über Wachs verhindern

Eine besonders schwere Brutkrankheit bei Honigbienen ist die Amerikanische Faulbrut. Zur Eindämmung des Erregers müssen betroffene Bienenvölker je nach Fortschritt der Krankheit abgetötet werden. Wissenschaftler haben nun eine einfache und effektive Methode entwickelt, Larven vor der Erkrankung zu schützen. Sie nutzen einen Wirkstoff aus der Natur, der von Imkern mit den Mittelwänden in die Bienenstöcke eingebracht werden soll. Die Erfindung ist bereits patentiert, muss aber noch zur Marktreife weiterentwickelt werden.

Hohe genetische Vielfalt beim Flügeldeformationsvirus

Das Flügeldeformationsvirus (DWV) ist in den Vereinigten Staaten genetisch weitaus vielfältiger als bisher angenommen. Die verschiedenen Abstammungslinien dieses Virus erschweren die Entwicklung antiviraler Anwendungen, die die Grundlage für die Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Virus sein könnten.

Strategien eines Honigbienenvirus

Das Israelische Akute-Bienenparalyse-Virus (IAPV) ist ein Krankheitserreger der Honigbiene. Forscher haben nun detailliert analysiert, wie das Virus die zelluläre Proteinproduktionsmaschinerie übernimmt und für eigene Zwecke missbraucht.

Honigbienen lernen mit Bestrafung besser

Frühere Studien haben gezeigt, dass Bienen grundsätzlich zählen können und uns sogar das Konzept von Null verstehen. Doch sie können noch mehr lernen, wenn sie beim Training belohnt und bestraft werden.

Asiatische Hornisse erstmals in Hessen nachgewiesen

Durch Belegfotos eines Imkers aus dem südhessischen Lorsch konnte zum ersten Mal die Asiatische Hornisse Vespa velutina nigrithorax in Hessen nachgewiesen werden. Damit findet eine weitere, bisher in Hessen nicht vorkommende Art ausreichende Lebensbedingungen vor, um hier Populationen zu gründen.

Mehr Honigbienen bedeuten weniger Wildbienen in Städten

Städte sind bei Imkern beliebte Orte für die Haltung von Honigbienen. Die Stadt-Imkerei ist hipp, geschürt vor allem durch die Massenmedien und teilweise sogar durch Behörden unterstützt. Insgesamt zeigen die Völkerzahlen in den Städten über die letzten Jahre einen starken Anstieg. Das führt zwangsläufig zu einer Konkurrenz zwischen Honigbienen und Wildbestäubern – zumindest im naturnahen Kontext gibt es dazu erste Studien. Für den städtischen Raum hat die Konkurrenzsituation ein französisches Forscherteam untersucht.

Big Data für gesunde Honigbienen

Mitte Juni ist das Projekt B-GOOD offiziell gestartet. In dessen Rahmen soll eine EU-weite Plattform für Management- und Gesundheitsdaten für Honigbienen aufgebaut werden, um eine nachhaltige Bienenhaltung zu unterstützen.

Dickere Erdbeeren durch Wildbienen

Viele Wildbienen-Arten sorgen für eine effektivere Bestäubung als die weit verbreitete Europäische Honigbiene. Ein hoher Artenreichtum innerhalb der Bestäubergemeinschaften – nicht zu verwechseln mit der reinen Masse an Bestäubern – sorgt für eine Steigerung von Frucht- und Samenerträgen.

Diagnosetool für Honigbienen

In landwirtschaftlichen Massenkulturen sind Honigbienen wichtige Bestäuber. Im Schnitt sterben in Nordamerika mehr als ein Viertel der Völker jeden Winter. Zur besseren Diagnose der Bienengesundheit soll im Rahmen eines Forschungsprojekts ein neues Diagnosetool entwickelt werden. 10 Millionen C$ fließen in die Entwicklung.

Sprechende Bienen und Fische

Bienen sind bei Wissenschaftlern ziemlich beliebt. Ein recht einfallsreiches Experiment brachte die beiden extrem weit voneinander entfernten Tierarten Bienen und Fische dazu, miteinander in Kontakt zu treten und sogar eine gemeinsame Entscheidung zu treffen.

Neuer Impfstoff gegen Bienenstiche gegen allergische Reaktionen

Der Stich einer Honigbiene kann sehr schmerzhaft sein. Richtig gefährlich wird es aber bei einer Allergie, wenn der Stich eine ernsthafte lebensbedrohliche Reaktion auslöst. Australische Wissenschaftler haben nun eine Studie mit einem Impfstoff am Menschen abgeschlossen, der das Risiko einer allergischen Reaktion nach dem Stich einer Europäischen Honigbiene eliminieren kann.

Erfahrungen werden bei Honigbienen unterschiedlich verarbeitet

Ein Forscherteam hat herausgefunden, dass Bienen positive und negative Ereignisse im Gehirn unterschiedlich verarbeiten. Von Wirbeltieren weiß man seit langem, dass sie auf verschiedene Weise mit positiven und negativen Ereignissen umgehen und diese Erinnerungen auch unterschiedlich in ihrem Gehirn speichern und abrufen.

Wie verbreitet sich Amerikanische Faulbrut innerhalb eines Bienenvolks?

Die Amerikanische Faulbrut ist eine schwere Infektionskrankheiten, die ganze Völker der Europäischen Honigbienen dahinraffen kann. Die Krankheit wird durch das gram-positive, sporenbildende Bakterium Paenibacillus larvae verursacht. In einer Studie haben Wissenschaftler Modell entwickelt, mit dessen Hilfe die Ausbreitung der Amerikanischen Faulbrut innerhalb eines Volkes dargestellt werden kann. Eine Infektion führt ohne wirksame und effiziente Behandlung zum Zusammenbruch eines Volkes. Die Forscher haben zudem Infektionsschwellen basierend auf der Stabilität der Gleichgewichtszustände ermittelt. Dabei ist die Zahl der infizierten Zellen ein besonders großer Faktor, der für die Ausbreitung der Krankheit ursächlich ist.

Varroa-Milbe im evolutionären Vorteil

Gegenüber der Westlichen Honigbiene befindet sich die Varroa-Milbe in einem genetischen Vorteil bei der Ausbildung von Resistenzen. Was sich im Laufe der Jahrmillionen als Vorteil erwiesen hat, gerät durch die Varroa-Milbe womöglich ins Wanken.

Kombination von Insektengift und Milben schwächt Honigbienen

Forscher haben in einer Studie nachgewiesen, dass ein Zusammenwirken zwischen der Varroa-Milbe und Neonicotinoiden die Lebensdauer von Honigbienen maßgeblich beeinträchtigt. Sie plädieren daher für eine nachhaltigere Landwirtschaft und Imkerei.

Kleiner Beutenkäfer ist ganz großer Opportunist

Der Kleine Beutenkäfer stammt ursprünglich aus Südafrika. Durch den globalen Handel hat er sich dank des Menschen inzwischen über weite Teile der Welt ausbreiten können. In Europa ist er bisher nur im Süden Italiens angekommen. Ihn auszurotten, fällt dennoch schwer. Dabei spielen nicht nur einzelne Imker eine unrühmliche Rolle, dem Beutenkäfer hilft auch, dass er im Zweifel gar nicht auf Honigbienen zum Überleben angewiesen ist wie eine neue Studie zeigt.

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