Honigbienen

Darm-Mikrobiota der Honigbiene

Die Mikrobiota kann ein Gesundheitsindikator für Bestäuber wie Honigbienen sein. In einer Meta-Studie wurde nun der aktuelle Stand wissenschaftlicher Veröffentlichungen zusammengetragen ebenso wie aktuelle Techniken zur Untersuchung von Darmbakterien bei Honigbienen.

Vorzugsweise nach rechts

Honigbienen haben eine starke Neigung, sich nach rechts zu orientieren, sobald sie in einen offenen Hohlraum eintreten. Dieses merkwürdig anmutende Verhalten kann dabei helfen, bessere kollektive Entscheidungen zu treffen – etwa wenn sie auf der Suche nach einem neuen Heim sind.

Wildbienen sorgen für größere Erdbeeren als Honigbienen

Ein hoher Artenreichtum sorgt bei vielen Pflanzen für eine bessere Samenausbildung und erhöhte Fruchterträge. In einigen Studien wird der Artenreichtum der Bestäubergemeinschaften mit seiner Fülle verwechselt. Eine Vielzahl von Wildbienen-Arten kann aber für eine effektivere Bestäubung sorgen, als die in Fülle vorkommende Europäische Honigbiene.

Kognitive Leistung von Insekten in freier Wildbahn

Das Verständnis der Wahrnehmung und des Lernverhaltens von Tieren und wie sie sich an etwa erinnern können, ist entscheidend dafür, wie Wahrnehmungen auf die natürliche Selektion einwirken und wie sich ökologische Faktoren auf das Verhalten auswirken. Die Mehrzahl der Studien zur Wahrnehmung werden anhand von Tieren in Gefangenschaft untersucht – in Laboratorien. Der Vorteil dabei ist eine kontrollierte Umgebung für genaue Messdaten. Allerdings könnte dies zu einer Verfälschung führen, da sich Lernleistungen in einer natürlichen Umgebung mit unterschiedlichen Störfaktoren ganz anders entwickeln könnten.

Hanffelder bieten gestressten Bienen hochwertigen Pollen

Colton O’Brien von der Colorado State Universität berichtete am 11. November bei der Jahrestagung der kanadischen und US-amerikanischen Entomologen in Vancouver von der überraschenden Bienenvielfalt in kommerziellen Hanffeldern.

Honigbienen stellen ohne geeignete Umwelt Nahrungssuche ein

Eine aktuelle Studie von Wissenschaftlern in Australien hat offengelegt, dass Honigbienen nicht immer weitere Wege auf sich nehmen, um Nahrung einzutragen, sondern genau das Gegenteil tun, wenn die Umwelt zu wenig Nahrung hergibt: Sie leben dann von ihren Vorräten und warten wohl auf bessere Zeiten.

Entdeckung eines Gens zur Entgiftung von Schwermetallen

Metallothioneine sind allgegenwärtige Proteine, die für die Homöostase und Entgiftung von Metallen wichtig sind. Sie wurden jedoch bisher nicht in Honigbienen oder anderen Hautflüglern identifiziert. Metallothioneine könnten eine bedeutende ökophysiologische und ökotoxikologische Bedeutung besitzen.

Junge Bienen beschleunigen das Altern Älterer

Honigbienen-Völker sind komplexe Gesellschaften, in denen die Arbeit nicht zentral verteilt wird. Wie genau diese Arbeitsaufteilung erfolgt, ist noch immer kaum nachvollziehbar. Schweizer Forschung haben entdeckt, dass junge Bienen diesen Prozess beeinflussen. Sie veranlassen die älteren Bienen dazu, Aufgaben außerhalb des Nestes zu übernehmen, und reduzieren so drastisch deren Lebenserwartung.

Pollenquellen von Wild- und Honigbienen

Westliche Honigbienen sind die dominierenden Bestäuber von Kulturpflanzen in Monokulturen. Der Zugang zu geeigneten Nahrungspflanzen im Sommer ist ein entscheidender Faktor für die Gesundheit von Völkern in landwirtschaftlich geprägten Gegenden.
Endemische Bienenarten, die sich zusammen mit einheimischen Pflanzenarten entwickelt haben, zeigen meist eine Präferenz für saisonal verfügbaren einheimischen Pflanzenpollen oder sind sogar ausschließlich daran gebunden. Honigbienen suchen während der trachtarmen Sommermonate in großem Umfang nach nicht einheimischen Pflanzen. Es ist jedoch unklar, ob die Verwendung dieser Arten auf die Bevorzugung der Honigbiene für diese Pflanzen zurückzuführen ist oder auf deren starke Präsenz.

Honigbienen-Larven als menschliche Nahrung

Die Honigbiene ist ein extrem vielseitiges Nutztier für den Menschen. Einerseits erbringt sie in seinem Sinne Bestäuberleistungen, andererseits gewinnt der Mensch aus den Völkern etwa Honig, Pollen und Wachs. Demnächst könnten auch Larven in großem Stil dazukommen.

Krankheitsverlauf durch Flügeldeformationsvirus nachgestellt

Die Varroa-Milbe und das Flügeldeformationsvirus sind Hauptfaktoren des Bienensterbens vor und nach der Überwinterung. Forschenden gelang es nur durch Infektion mit künstlichem Erbgut des Virus, Krankheitsverlauf und Symptome ohne die das Virus verstärkenden Milben im Labor nachzustellen und die Virusvermehrung zu studieren.

Bienen besitzen erstaunlich komplexes Warnsystem vor Fressfeinden

Karl von Frisch hatte aufgezeigt, wie Honigbienen ihren Stockgenossinnen mitteilen, wo sich die einträglichsten Futterquellen befinden. Wissenschaftler aus China und den USA haben nachgewiesen, auf welche komplexe Weise die Honigbiene dazu imstande ist, auf ganz ähnliche Art vor Fressfeinden zu warnen.

Hummeln und Zucchini

Hummeln sind zur Deckung ihres Nährstoffbedarfs auf eine reichhaltige und vielfältige Auswahl an Blütenpflanzen angewiesen. In Kulturlandschaften können Massenblüher eine wichtige Nahrungsressource für Hummeln sein, wobei auch die Landwirte von ihren Besuchen profitieren können.

Sammlerinnen berücksichtigen Nährstoffnachfrage des Bienenvolks

Während menschliche Pestizide und natürlich vorkommende Pathogene eine Bedrohung für das Wohlergehen der Gesundheit der Honigbienen darstellt, spielt auch die ausgeglichene Versorgung mit Nährstoffen eine große Rolle für das Überleben der Bienen. Gerade in landwirtschaftlich geprägten Regionen mit Monokulturen ist die Gefahr einer einseitigen Ernährung für die Honigbienen besonders groß. Dabei muss man nicht unbedingt an die Bestäubung der Mandelbäume in Kalifornien denken, wo die 1,6 Millionen Bienenvölker nichts als Mandelblüten zu sehen bekommen.

Flügeldeformationsvirus mit nachhaltiger Wirkung

Mehrere Studien haben Hinweise dazu geliefert, dass verdeckte Stressoren zum Sterben von Bienenvölkern beitragen. In einer Studie wurde mithilfe RFID-Technologie gezeigt, dass verdeckte Infektionen mit dem Flügeldeformationsvirus bei erwachsenen Honigbienen ernsthafte Auswirkungen auf das langfristige Sammelverhalten und Überleben unter natürlichen Bedingungen haben.

Varroa ist keine Blutsaugerin

In der Literatur steht meist geschrieben, dass sich die Varroa-Milbe von der Hämolymphe der Honigbienen ernährt. Dem ist aber gar nicht so, wie jetzt Wissenschaftler herausgefunden haben.

Genom des Kleinen Beutenkäfers veröffentlicht

Das Genom – die Gesamtsumme aller DNA – des Kleinen Beutenkäfers ist nun publiziert worden. Diese Informationen werden künftig den entscheidenden Zugang zu besseren, zielgerichteteren Kontrollmethoden führen, etwa zielgerichtete Insektizide oder möglicherweise sogar der Zucht von Honigbienen, die mit dem Käfer fertig werden.

Hummeln und Honigbienen in der Heide

In Großbritannien ist man der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen Honigbienen auf Hummeln in einer Heidelandschaft haben. Die Untersuchungen fanden in den Sommermonaten statt und berücksichtigten trockene und feuchte Heide-Landschaften gleichermaßen.

Honigbienen als Gefahr für Wildbienen

Schwedische Wissenschaftler haben untersucht, ob Honigbienen Wildbienen durch Konkurrenz verdrängen. Ihre Untersuchungen führten sie an verschiedenen Standorten mithilfe von Hummelvölkern durch, die für die Wildbienen antreten mussten.

Honig unterstützt Verdauung pollenreicher Nahrung

Der Darm der Honigbienen wird von spezialisierten Bakterien besiedelt, die dazu beitragen, Bestandteile aufgenommener Blütenpollen in der Nahrung zu verdauen und Moleküle zu produzieren, die wahrscheinlich die Bienengesundheit fördern. Schweizer Wissenschaftler haben in einer Studie herausgefunden, welche Bakterienarten welche Verdauungsfunktionen im Darm der Bienen übernehmen.

Bienen durch Pestizid gegen Zika-Virus gefährdet

In den Vereinigten Staaten sind bis zu 13 % der Imker gefährdet, ihre Honigbienen-Völker aufgrund von Pestiziden zu verlieren, die zur Eindämmung des Zika-Virus versprüht werden. Das Zika-Virus kann bei ungeborenen Kindern zu schweren Hirndefekten führen. Es wird von Moskitos verbreitet, so dass die Insekten in den südlichen US-Bundesstaaten ins Visier genommen werden, da dort mit Zika-infizierte Stechmücken auftreten.

Bienen in den australischen Alpen

Für Europäer mutet es surreal an, aber in Australien gibt es durchaus hochalpine Landstriche. Wissenschaftler haben sich in der alpinen Region des Bundesstaates Victoria das Ökosystem der Bestäuber genauer angeschaut.

Mit Künstlicher Intelligenz Honigbienen überwachen

Apic.ai aus Karlsruhe setzt auf die visuelle Überwachung von Bienenstöcken. Und die erfolgt mithilfe einer kleinen Holzkiste vor dem Einflugloch. Wie bei einer Pollenfalle müssen die Bienen durch diese Einlasskontrolle. Dabei werden sie von einer Kamera gefilmt. Die Aufnahmen werden mit Hilfe neuronaler Netze automatisiert analysiert.

Langfristige EU-Strategie zum Schutz von Bienen und Imkern

Die EU brauche eine wirksame, umfassende und langfristige EU-Strategie zur Verbesserung der Bienengesundheit, zur Bekämpfung der Bienensterblichkeit und zur Wiederaufstockung der Bienenbestände, so das Parlament in einer Entschließung Ende Februar, die mit 560 gegen 27 bei 28 Enthaltungen verabschiedet wurde.

Kein Anspruch auf Schmerzensgeld wegen Bienenstichs

Das Amtsgericht Brandenburg hat Ende letzten Jahres einen Fall verhandelt, bei dem der Kläger durch Bienenstiche zu Schaden kam. Es fehlte jedoch der Beweis des Stichs durch die Bienen des Imkers, wenngleich die Wahrscheinlichkeit groß gewesen sein dürfte. Die grundsätzlich strenge Tierhalterhaftung stößt in der praktischen Anwendung auf Probleme, wie dieser Fall beweist. Und aufsehend erregend ist das Urteil insofern, dass es die Problematik umfassend beleuchtet.

Auswirkungen chronischer Belastungen auf Honigbienen-Larven

Wissenschaftler haben die Auswirkungen einer dauerhaften Belastung von Honigbienen-Larven mit den beiden Neonicotinoiden Clothianidin und Imidacloprid sowie den beiden Organophosphaten Chlorpyrifos und Dimethoat untersucht. Ins Visier genommen haben die Forscher im Labor die Überlebens- und die Entwicklungsrate sowie den Einfluss auf das Larvengewicht.

Auswirkungen von Pestiziden auf Honigbienen besser verstehen

Das Verständnis der Auswirkungen von Pestiziden auf die Gesundheit von Honigbienen ist unerlässlich, um fundierte Entscheidungen über die Risiken zu treffen, die mit dem Einsatz von Pestiziden in der Pflanzenproduktion verbunden sind. Früher konzentrierten sich die Tests darauf, ob ein Pestizid sich entwickelnde Bienen abtötet. Wissenschaftler entwickeln neue laborbasierte Methoden, um die nicht-tödlichen Auswirkungen von Pestiziden auf Bienen nachvollziehen zu können.

Imkerei als Nutztierhaltung

Die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt in Australien, die Australian Broadcasting Corporation (ABC), berichtet – wenngleich indirekt –, wie sehr die Haltung von Honigbienen der einer landwirtschaftlichen Massentierhaltung wie dem Schwein entspricht. Und sie ist keineswegs immer so ökologisch wie oft dargestellt.

Imkerei und Landwirtschaft könnten noch mehr voneinander profitieren

Weit über die Honigproduktion hinaus kommt die Bienenhaltung der Natur und der Landwirtschaft zugute. Die tatsächliche ökonomische Bedeutung sowie die regionale Struktur und Verbreitung der Honigbienenhaltung in Deutschland haben Agrarökonomen in einem Forschungsvorhaben analysiert.

Belegstellengesetz jetzt auch in Sachsen

In seiner Sitzung am 28. Juni beschloss der Sächsische Landtag das Sächsische Belegstellengesetz. Ziel des Gesetzes ist der geschützte Erhalt von Bienenrassen, wie beispielsweise der Carnica-Biene, der Buckfastbiene und der Dunklen Europäischen Biene.

Deutsche Imkereien laden zum Besuch ein

Bienen sind ein wichtiger Indikator dafür, wie es um unsere Umwelt bestellt ist. Dass die Lebensbedingungen von Bienen heute nicht gerade optimal sind, wissen inzwischen viele Menschen, denn seit Jahren berichten die Medien darüber. Aber was ist wirklich dran am so genannten „Bienensterben“, wo liegen die genauen Probleme und wie kann jeder einzelne helfen? Diese Fragen wollen rund 350 Imkervereine in ganz Deutschland am „Tag der deutschen Imkerei“ beantworten, der am kommenden Wochenende bereits zum 19. Mal stattfindet.

Telekom bietet Honigbienen vernetztes Zuhause

Die Telekom betreibt nun erstmals zwei Bienenstöcke auf dem Gelände ihrer Bonner Zentrale. Anders als andere Honigbienenvölker sind sie aber – wie sollte es heute anders sein – „smart“. Die Völker sind mit Internet-of-Things-Technik ausgestattet, die wiederum mit dem Maschinen- und Sensorennetz der Telekom verbunden sind.

Rückstandsproblematik im Bienenvolk

Im Rahmen einer Studienarbeit haben Wissenschaftler während zwei Jahren Proben von Bienen und ihren -produkten auf Rückstände untersucht. Die Belastung durch Pollen wird als besonders kritisch eingestuft, während die Belastung absolut betrachtet beim Bienenwachs am höchsten ist. In landwirtschaftlich intensiv genutzten Gebieten ließen sich Chlorpyrifos und Acetamiprid in erhöhten Werten nachweisen.

Im Gehirn von Killerbienen

Afrikanisierte Honigbienen, gerne auch als „Killerbienen“ bezeichnet, sind erheblich aggressiver als die Westliche Honigbiene. Forscher haben nun Neuropeptid-Veränderungen untersucht, die beim aggressiven Verhalten in den Gehirnen der Afrikanisierten Honigbienen auftreten. Werden sanftmütigen Honigbienen bestimmte Peptide injiziert, so zeigen auch sie aggressive Verhaltensweisen.

Buchprojekt sucht Honigbienenfreunde

Wer die Entstehung eines außergewöhnlich illustrierten Buches für die Honigbiene unterstützen möchte, kann dies aktuell noch bis zum 1. Juli tun. Die bereits vor einiger Zeit in Ausschnitten publik gewordene Bachelorarbeit richtet sich weniger an Imker, als vielmehr an ein Bienen-interessiertes Publikum.

Honigbienen verlieren durch Insektizide und Unkrautvernichter Geschmackssinn

Der Grünen Revolution wird zugeschrieben, eine Milliarde Menschenleben zu retten, weil Nutzpflanzen mit Pestiziden und Unkrautvernichtungsmitteln besprüht werden. Inzwischen wird immer offensichtlicher, dass diese vermeintliche Innovation zunehmend widersprüchlich ist: Die Insekten, die für die Bestäubung eines Drittels der weltweiten Nutzpflanzen notwendig sind, fallen den zum Schutz der Kulturpflanzen ausgebrachten Chemikalien als Kollateralschäden zum Opfer. Und Honigbienen sind dabei keine Ausnahme.

Große Bienenschutz-Initiative in kleinem Ort

Das Unternehmen Bien-Zenker GmbH zählt zu den großen Fertighausherstellern in Europa und hat seinen Sitz in Schlüchtern, einer Kleinstadt im Main-Kinzig-Kreis. Anfang Mai wurde dort ein Bienen-Begegnungshaus eingeweiht und dabei der Startschuss für eine einmalige Initiative zum Schutz der Bienen gegeben: Die Initiative „Bienen schützen. Zukunft sichern“ soll Unternehmen in ganz Deutschland für den Bienenschutz gewinnen und so einen spürbaren Beitrag im Kampf gegen das Bienen- sowie Insektensterben und für den Erhalt der Biodiversität leisten.

Bienen schaffen neue Jobs in Äthiopien

Vielen Schulabgängern in Äthiopien fehlen nach wie vor berufliche Perspektiven. Im Rahmen des Projekts „Grüne Innovationszenten“ aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) schafft die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe – neue Jobs für junge Menschen. Ausgesucht wurde dafür die Projektregion Dano, rund 230 Kilometer westlich von Addis Abeba, der Hauptstadt von Äthiopien.

Stachel der Honigbienen Vorbild für Operationsnadeln

Wissenschaftler haben ein neues Design innovativer bioinspirierter Nadeln vorgestellt. Die Entwicklung basiert auf dem Stachel der Honigbiene, der leicht Weichgewebe durchdringen kann. Eine Verringerung der Einführkraft verringert die Deformation des Gewebes, was für ein genaueres Erreichen des Ziels bei chirurgischen Eingriffen wesentlich ist.

Gelée royale heftet Königinnen in der Weiselzelle an

Ein besonderes Proteingemisch im Futtersaft von Bienen hilft dabei, das Überleben der Königinnenlarven zu sichern. Das hat aber weniger mit der Ernährung der Tiere zu tun als mit Statik. Durch ihre speziellen Eigenschaften verhindern die Proteine, dass die großen und schweren Larven aus ihren Zellen fallen. Wie dies auf molekularer Ebene bewerkstelligt wird, haben Forscher nun herausgefunden.

Bestäubung fast im Alleingang

Honigbienen schaffen die Bestäubung von Himbeeren in großen Kulturen fast allein, zeigt eine Studie norwegischer Wissenschaftler im Ergebnis. Doch sie beschreibt auch, dass die Honigbienen die wildlebenden Hummeln fast vollständig von den Kulturpflanzen fernhalten. Die Forscher halten es für riskant, sich auf einen Bestäuber allein zu verlassen.

Innere Uhr bei Honigbienen

Wie schafft es die Honigbiene, zum richtigen Zeitpunkt jene Blumen anzusteuern, die genau dann in voller Blüte stehen? Wie findet sie zum Bienenstock zurück, auch wenn die Sonne, an dem sich das Insekt orientiert, ihren Stand am Himmel längst verändert hat? Wie schafft sie es, diese Informationen an ihre Artgenossinnen weiterzugeben? Und welche molekularen Prozesse steuern dieses Verhalten, über welche anatomischen Strukturen laufen sie ab?

Thiamethoxam ohne Auswirkungen auf Honigbienen

Thiamethoxam ist eines der weltweit vielfach eingesetzten Neonicotinoide in der Landwirtschaft und steht seit langem im Verdacht, einer der Ursachen für den starken Insektenrückgang der letzten Jahre zu sein. Das Agrounternehmen Syngenta hat nun eine Studie zu dem von ihm produzierten Thiamethoxam im Hinblick auf die Wirkung gegenüber Honigbienen publiziert. Demnach gibt es keine schädlichen Auswirkungen.

Welche Rolle spielen Wolbachia bei der Infektion von Honigbienen?

Wolbachia sind weit verbreitete endosymbiotische Bakterien. Diese Bakterien können ihre Wirte auf eine Vielzahl von Wegen beeinflussen, wie zum Beispiel durch einen Schutz vor Viren und anderen Krankheitserreger.
In einer Studie haben Wissenschaftler die mögliche Rolle von Wolbachia bei der Prävalenz des Flügeldeformationsvirus bei Honigbienen Apis mellifera untersucht, der von parasitären Varroa-Milben Varroa destructor übertragen wird.

Natürliche Behandlung Amerikanischer Faulbrut und Kalkbrut

Um alternative nichtchemische Bekämpfungsmaßnahmen gegen die Bienenpathogene Paenibacillus larvae, er löst die Amerikanische Faulbrut aus, und Ascosphaera apis, der die Kalkbrut auslöst, zu finden, haben thailändische Forscher 37 Pflanzenarten auf ihre antimikrobielle Aktivität untersucht. Und sie wurden dabei fündig.

Mit der Pseudobox gegen die Varroa-Milbe

Den UNIKAT-Ideenwettbewerb der Universität Kassel gewann eine natürliche Methode zur Bekämpfung der Varroa-Milbe. Sven Leygraf, Student der Ökologischen Agrarwissenschaften, hat mit seiner Idee „Die Pseudobox“ die Auszeichnung für die beste Idee erhalten. Auf der Abschlussveranstaltung Anfang Oktober erhielt er den ersten Preis überreicht, zusammen mit einem Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro.

Bienensperma mit eingebautem Parasitenschutz

Ein Team von Wissenschaftlern des „Centre for Integrative Bee Research“ (CIBER) an der Universität von West-Australien hat entdeckt, dass die Samenflüssigkeit von Drohnen verhindert, dass der parasitische Einzeller Nosema apis auf die Bienenkönigin übertragen wir

Besseres Hygieneverhalten bei Honigbienen lohnt sich

Das hygienische Verhalten der Arbeiterinnen bei Honigbienen sorgt für mehr Gesundheit im Bienenstock. Die Fähigkeit der Honigbienen, ungesunde oder tote Brut aufzuspüren und zu entfernen, verhindert die Übertragung von Brutkrankheiten innerhalb der Kolonie. In den letzten fünf Jahrzehnten wurde dieses Merkmal in mehreren Forschungs- und Zuchtprogrammen ausgiebig untersucht und stetig verbessert.

Seiten