Honigbienen

Bienen vermeiden raffinierten Zucker

Das Leben in der Großstadt ist so einfach, denn überall lockt Fast-food. Nicht nur Menschen greifen immer häufiger zu, wenn es schnell gehen soll. Auch in der Tierwelt wird der schnelle Happen zwischendurch von vielen Tieren nicht verschmäht. Tauben, die Pommes frites aufpicken, Krähen mit einem Hang dazu, Mülltonnen nach Essensresten zu durchsuchen, und selbst Füchse tun es ihnen gleich. Honigbienen sind aber wohl deutlich weniger anfällig, als Kulturfolger etwa auf Cola umzusteigen.

Städte als wichtiger Schutzraum für Wildbienen

Weltweit verschwinden immer mehr Wildbienenarten aus vielen ländlichen Gebieten. Städtische Gebiete werden damit potenzielle Erhaltungsgebiete von besonderer Bedeutung. Die genauen Auswirkungen der Urbanisierung auf Bestäuber und dabei insbesondere auf Wildbienen sind jedoch weitgehend unklar. Mit Berlin als Studienregion haben Wissenschaftler nun genauer untersucht, ob diese Grünflächen von Wildbienen als Lebensraum genutzt werden und wie die Wildbienenarten durch unterschiedliche Lebensräume innerhalb der Städte beeinflusst werden. Zuletzt haben die Forscher noch untersucht, inwieweit die Wiederherstellung von Wiesenflächen Bienen in städtischen Umgebungen fördern kann.

Imidacloprid schädigt kleine Völker besonders

Honigbienen können durch viele verschiedene Faktoren in ihrer Gesundheit beeinträchtigt werden. Einer der Faktoren sind die in der konventionellen Landwirtschaft allgegenwärtig zum Einsatz gelangenden systemischen Neonicotinoide. Die direkte Aufnahme der Insektizide durch den Verzehr von kontaminiertem Nektar und Pollen aus behandelten Pflanzen oder auch Guttationswasser kann die Sammelleistung, das Lernverhalten und das Gedächtnis der Arbeiterinnen beeinträchtigen, was in zahlreichen Studien bereits nachgewiesen wurde. Weniger gut untersucht sind bisher die potentiellen Auswirkungen von Neonicotinoiden auf Königinnen.

Ausstellung zur Honigbiene eröffnet im Tierpark Goldau

Der Natur- und Tierpark im eidgenössischen Goldau SZ wurde 1925 gegründet. Er beherbergt auf 42 Hektar über 100 Tierarten uns setzt sich als wissenschaftlich geführter Tierpark für die Aufzucht und Wiederansiedelung der vom Aussterben bedrohten Tierarten ein. Mit einer neuen Ausstellung rücken nun die für einen Tierpark ungewöhnlichen Bienen in den Fokus.

Studie aus 2013 zur Wirkung von Thiamethoxam irreführend

Im Jahr 2013 wurde in einem Feldversuch von Pilling et al. eine Datenanalyse über mögliche Auswirkungen von Thiamethoxam auf Honigbienen durchgeführt. Im Ergebnis kam die damalige Studie zu dem Ergebnis, dass Thiamethoxam für Honigbienen nur ein geringes Risiko darstellen würde. Wie sich jetzt herausgestellt war diese Schlussfolgerung irreführend.

Warum Bienen so empfindlich auf Stress reagieren

In der industrialisierten Welt sind Bienen auf dem Rückzug, wodurch eine nachhaltige Bestäubung nicht mehr immer sichergestellt ist. Pestizide, Schadstoffe, Parasiten, Krankheiten und Mangelernährung sind die Auslöser. In einer Studie haben Wissenschaftler neurobiologische, ökologische und evolutionäre Gründe betrachtet, warum Bienen besonders anfällig für diese Stressfaktoren sind.

Forschung zu Antibiotika-Alternativen mithilfe Honigbienen

Antimikrobielle Resistenz bei Bakterien nehmen stetig zu. Jedes Jahr sterben nach Schätzungen allein in den Ländern der Europäischen Union rund 25.000 Menschen an schweren Infektionen mit resistenten Bakterien. Bakterien, die aus einer Gesundheitseinrichtung stammen. In Kanada wurden jetzt Bundesmittel zur Erforschung neuer Strategien einer künftig erfolgreichen Krankheitsbekämpfung freigegeben. Fledermäuse und Honigbienen sollen dabei eine entscheidende Rolle spielen.

Bienen bei der Bahn

Die Deutsche Bahn stellt Hobbyimkern bundesweit insgesamt gut 50 Hektar stillgelegtes Gelände kostenlos zur Verfügung. 1.100 Imker haben inzwischen Interesse angemeldet.
Seit Ende Oktober 2016 bietet die Deutsche Bahn bundesweit gut 50 ha Fläche für Bienenvölker von Hobbyimkern auf nicht mehr benötigtem Betriebs-Gelände an. Bis heute wurden den Imkern rund 420 geeignete Flächen zur Verfügung gestellt; mehr als 1.100 Hobby-Imker haben sich bei der Bahn beworben.

Besitzen Bienen einen Akzent?

Ein Team der Universität Cardiff versucht herauszufinden, ob Honigbienen in Wales einen regionalen Akzent besitzen.Wer die walisische Sprache kennt, wird sicher nicht zögern, dem sofort zuzustimmen.
Für die Untersuchung haben sich die Wissenschaftler viel vorgenommen: Es sollen Tonaufnahmen in den Bienenbeuten bei 3.235 Imkern von Holyhead bis Chepstow entstehen. Zugleich möchte man an der Pharmazeutischen Schule der Universität herausfinden, was die beste Nektarquelle für die Honigproduktion ist und daher auch Fotos und Videos von den Pflanzen nahe der Bienenbeuten sammeln.

Babyfon für Honigbienen

Die Bienenvölker auf dem Dach des Technologiezentrums Seestadt in Wien werden mit einem innovativen Überwachungssystem des montenegrinischen Unternehmens BeeAnd.me ausgestattet. Damit wird das Verhalten der Bienen wissenschaftlich erfasst, die Arbeit des Imkers erleichtert und schlussendlich soll auch ein Beitrag gegen das Bienensterben geleistet werden.

Neue Strategien gegen die Amerikanische Faulbrut

Die Amerikanische Faulbrut betrifft immer wieder Bienenvölker. Scheitert eine Sanierung, so werden sie in Deutschland bisher getötet. Ein neues Forschungsprojekt soll die Ausbreitung der Seuche in Deutschland nun eindämmen und neue Ansätze für eine Sanierung aufzeigen. Dafür hat das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung eine Million Euro bereitgestellt.

Briefmarken mit Bienen aus Südafrika schwärmen in die ganze Welt aus

Die südafrikanische Post gibt seit dem 12. Juli Briefmarken mit dem Titel „Bienen für Afrika“ aus. Die Marken wurden ebenso wie der Ersttagsumschlag von Jessica Delaney entworfen, einer Schülerin von „The Open Window Institute for Arts and Digital Sciences“ in Centurion.

Völkerverluste sinken in den USA auf 33 Prozent

Im Zeitraum April 2016 bis April 2017 sind die Verluste an Bienenvölkern in den Vereinigten Staaten nach den neuesten Ergebnissen einer jährlich durchgeführten Umfrage auf 33 Prozent gesunken. Gegenüber den Vorjahren ist der Trend leicht positiv, aber noch immer auf hohem Niveau. Im vorangegangenen Jahr 2015/16 betrug die Verlustquote noch 40,5 Prozent.

Parasit Lotmaria passim häufig in Bienenvölkern

Forscher haben sich in Serbien über Jahre hinweg auf die Suche nach bestimmten Parasiten in Bienenvölkern gemacht und wurden dabei nur zum Teil fündig. Lotmaria passim wurde auf rekordverdächtigem Niveau gefunden, auch Nosema ceranae war in fast allen Völkern anzutreffen.

Europäische Partnerschaft für Bienen

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) wird im Rahmen der Bienen- und Bestäuberwoche 2017 des Europäischen Parlaments ein wissenschaftliches Kolloquium zum Thema Bienengesundheit mitausrichten. Die Anmeldung für die Veranstaltung „Erhebung und Austausch von Daten zur Bienengesundheit: Hin zu einer europäischen Partnerschaft für Bienen“, die am 26. Juni 2017 in der Bibliothek Solvay in Brüssel stattfindet, ist ab sofort möglich.

Honigbienen als Vorbild für die Luftfahrt

Honigbienen sind dazu imstande, ihren Hinterleib auf unterschiedliche Weise fast wie eine Schlange zu bewegen. Wie genau sie dazu imstande sind, zeigt eine Studie chinesischer Wissenschaftler.

Netzwerk-Angriffe mittels Bienenlogik aufspüren

Spanische Wissenschaftler haben einen Algorithmus entwickelt, der effektiv gegen Netzwerk-Angriffe eingesetzt werden kann. Er soll Strafverfolgern dabei helfen, soziale Netzwerke zu analysieren und ebenso kriminelle und sogar terroristische Netzwerke aufzuspüren. Dabei haben sich die Forscher von Honigbienen inspirieren lassen.

Gericht bestätigt Schutzgebiet für einheimische Carnica in Kärnten

Im österreichischen Bundesland Kärnten bestimmt das Bienenwirtschaftsgesetz die dort einheimische Apis mellifera carnica als einzig zulässige Bienenrasse. Das Landesverwaltungsgericht hat nun bestätigt, dass ab dem 31. März 2018 keine andere Bienenrasse mehr in Kärnten fliegen darf; andernfalls drohen Imkern Bußgeldbescheide.

57 Pestizide Gift für Bienen

Für eine Studie haben Wissenschaftler des nationalen polnischen Veterinär-Instituts einen neuen Test entwickelt, mit dessen Hilfe sie exakt nachweisen konnten, welche der 200 in der EU zugelassenen Pestizide und von Imkern genutzte Bienenbehandlungsmittel gegen die Varroa-Milbe eine Rolle beim Bienensterben spielen.

Fungizide in der Mandelblüte

Die Behandlung von Nutzpflanzen mit Fungiziden gilt in Imkerkreisen gemeinhin als ungefährlich für Honigbienen. Viele Imker lassen sich dadurch beruhigen, dass nicht direkt in die Beuten gespritzt wird. Inwieweit die Annahmen und Hoffnungen der Realität entsprechen, haben Wissenschaftler für den Fall der Spritzungen bei der Mandelblüten näher untersucht.

Digitalisierung soll auch Honigbienen helfen

Die schmalbandige Funktechnik NB-IoT (Narrowband Internet of things) überträgt direkt aus dem Bienenstock die von Sensoren gesammelten Daten an den Imker: Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Gewicht des Bienenstocks (= Füllstand der Waben) und Aktivität der Bienen. Ein Blick auf die Smartphone- oder Tablet-App und der Imker weiß, ob seine Bienen gesund sind.

Erste Studie zur Toxizität von Pestiziden bei Östlicher Honigbiene

Die meisten Studien zur Toxizität ausgebrachter Pestizide in der Landwirtschaft wählen als Untersuchungsobjekt die Westliche Honigbiene Apis mellifera, da sie weltweit als Nutztier zum Einsatz gelangt.
In sehr großen Teilen Asien ist die Östliche Honigbiene Apis cerana beheimatet und übernimmt dort natürlicherweise Bestäubungsleistungen für Mensch und Natur. Toxizitätsdaten fehlten allerdings für diese Art. Diese Lücke hat eine Studie aus Japan nun geschlossen.

Woher stammt Bäckerhefe im Honig?

Bei mikroskopischen Untersuchungen lassen sich mitunter auch Hefen erkennen, die im Honig eigentlich nichts zu suchen haben. Analysen haben gezeigt, dass es sich dabei vor allem um Bäckerhefe Saccharomyces cerevisiae handelt. Doch wie gelangen Sie in den Honig?

Königinnen sterben früher

Wissenschaftler des U.S. Department of Agriculture (USDA) haben womöglich die Antwort gefunden, warum Königinnen bei Honigbienen kürzer leben als früher. Betroffen von den kürzeren Lebenszeiten sind nach den Untersuchungen der Forscher vor allem Königinnen, die extremen Temperaturen ausgesetzt wurden, etwa so genannten Post-Bienen.

Vom Labor zum Feldversuch - Neonicotinoide in der Realität

Drei weit verbreitete Neonicotinoide wurden europaweit von den Feldern verbannt, weil sie als Risikofaktoren für Honigbienen galten. Seither gibt es kontroverse Diskussionen vor allem um die Toxizität der systemischen Pestizide im Laborversuch und der tatsächlichen Anwendung im Freiland.
Während im Laborversuch schädliche Wirkungen für Honigbienen schon bei Spuren nachvollziehbar sind, gibt es in der freien Wildbahn keine derartigen Nachweise für schädliche Auswirkungen auf Bienenvölker in der Nachbarschaft behandelter landwirtschaftlicher Flächen.

Britische Supermarkt-Kette unterstützt Honigbienen

Zucker aus aufgeplatzten Verpackungen, die nicht mehr für den menschlichen Verzehr geeignet sind, werden von den Geschäften der Supermarktkette Tesco in Cornwall und Devon gesammelt und dann einer lokalen Erhaltungsorganisation zur Verfügung gestellt.

Pestizide verstärken AFB bei Bienenlarven

Der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft und dessen Auswirkungen auf die Honigbiene sind seit Jahren ein umstrittenes Thema in Politik und Forschung. Forschende der Karl-Franzens-Universität Graz haben nun herausgefunden, dass auch nicht-tödliche Dosen von Pflanzenschutzmitteln fatale Folgen für mit Amerikanische Faulbrut infizierte Larven haben.

Bienen-Patenschaft zum Valentinstag

Die Wiener Volkshochschule Hietzing hat nicht nur Bienen auf dem Dach und produziert eigenen Honig, sie vermittelt auch das notwendige Wissen, um einen Bienenstock im Garten aufzustellen.
Für den Valentinstag 2017 hat sich die Volkshochschule eine besondere Aktion überlegt: Alle, die keine Blumen, Parfums oder Schokolade schenken wollen, können die Herzensdame zur Bienenkönigin krönen.

Neuer Bakterienstamm bei Honigbienen entdeckt

Honigbienen sind anfällig für verschiedene Krankheitserreger. Sind die Völker nicht gesund, so überleben sie meist den Winter nicht. Im Rahmen einer Studie wurden die Bienen in den Fokus genommen, die sich im Winter von der Wintertraube lösen. Sie wurden auf das Bakterium Serratia marcescens im Blut der Bienen, der Hämolymphe, untersucht, das in bis zu 90 % der von der Traube abgewandten Arbeiterinnen gefunden werden konnte.

Startkapital für Hyperthermie-Behandlung

Das eidgenössische Startup-Unternehmen Vatorex hat eine neuartige Behandlungsmethode mittels Hyperthermie gegen die Varroa-Milbe entwickelt. Beim Venture-Kick-Finale hat es nun 130.000 Franken Startkapital erhalten.

Bienenwanderung per Helikopter

Der australische Sender ABC berichtet wie Honigbienen im Bundesstaat Tasmanien per Helikopter über eine von der Flut zerstörte Brücke transportiert wurden, um im staatlichen Regenwald abgesetzt zu werden. Dort sollen sie nun für den begehrten Leatherwood-Honig Nektar sammeln.

Rapid Prototyping mit Honigbienen

Ob Honigbienen auch nach Vorlage bauen, dem ist Christina Mayr im Rahmen ihres Studiums an der Hochschule Coburg nachgegangen. Auslöser war der Stundenplan – als Rapid Prototyping anstand.

Würmer als Parasiten bei Bienen in Simbabwe

Die Tageszeitung „The Herald“ aus Simbabwe berichtet in einem Artikel über eine neue mysteriöse Bienenkrankheit in den südlichen und westlichen Landesteilen. Von ihrem Auftreten wird auch in Namibia berichtet.

Imker fordern Verbote von Neonicotinoiden und Lenkungsabgabe für Pestizide

Der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft aber auch auf öffentlichen Flächen oder in Privatgärten hat verschiedene negative Auswirkungen auf die Umwelt. Um dieses Risiko zu minimieren, hat der Bund im Sommer einen Aktionsplan vorgestellt und betroffene Kreise zur Stellungnahme eingeladen. Auch die eidgenössischen Imkerinnen und Imker haben sich dazu über ihre Dachorganisation Apisuisse geäußert. Ihre Stellungnahme bezieht sich zwar primär auf die Honigbienen. Wildbienen und andere für die Blütenbestäubung wichtige Insekten wie beispielsweise Schmetterlinge profitieren aber ebenso von den vorgeschlagenen Maßnahmen.

Altruistischer Suizid als Erfolgskonzept bei Bienen

Völker der Östlichen Honigbiene überleben einen Befall mit der parasitären Varroamilbe, der für Völker der Westlichen Honigbiene tödlich endet. Ein internationales Forschungsteam hat entdeckt, dass ein Großteil der befallenen Larven der Östlichen Honigbiene stirbt, worauf die Kolonie die abgestorbenen Larven entfernt – zusammen mit ihren Parasiten. Insofern ermöglichen schwache Bienen das Überleben des Bienenvolkes: Sie verhindern die Vermehrung des Parasiten.

Bienen und Honig bei Hermes

Mal keine Paketbienen beim Versandunternehmen, sondern ganze Völker auf dem Dach. Beim Logistikzentrum von Hermes Fulfilment in Ohrdruf (Thüringen) haben Bienenvölker seit 2015 ein neues Zuhause gefunden. Ersten Honig gab es dann im Herbst. Am Standort Haldensleben (Sachsen-Anhalt) setzt man schon ein Jahr länger auf Honigbienen und hat sich dieses Jahr über eine besonders große Ernte gefreut.

Europäische Faulbrut bei Bienen erstmals im australischen Northern Territory

Zum ersten Mal ist die Europäische Faulbrut im australischen Northern Territory aufgetreten. Betroffen sind sechs Völker in der Ortschaft Katherine. Einige der betroffenen Völker wurden vernichtet, einige saniert. Der zuständige Veterinär verfällt deshalb aber nicht in Panik, da die Europäische Faulbrut in anderen Gegenden Australiens durchaus auftritt und dort insgesamt gut in den Griff zu bekommen ist. Insbesondere die Hygiene bei den Imkern selbst sei ein wesentlicher Punkt, um die Verbreitung der Krankheit zu unterbinden.

Deutsche Bahn überlässt Hobby-Imkern Standorte

Die Deutsche Bahn stellt Hobby-Imkern mehrere hundert Flächen für die Aufstellung von Honigbienen kostenfrei zur Verfügung. Mit dem Projekt will die Deutsche Bahn Hobby-Imker unterstützen und einen Beitrag zum Schutz der aus ihrer Sicht immer stärker bedrohten Bienen leisten.

Live von zwei Bienenbeuten

Ein neues Projekt vergleicht das Leben von zwei Bienenvölkern, eines auf dem Land und eines in der Stadt. Und von beiden Bienenvölkern wird live getwittert.

Abwechslung sichert das Überleben von Bienen

Die Art der Nutzung landwirtschaftlicher Flächen besitzt einen Einfluss auf die Überlebensfähigkeit und Produktivität von Honigbienenvölkern. Eine wissenschaftliche Untersuchung bei sechs Imkereien und ihren Bienenvölkern über den Zeitraum von drei Jahren zeigt genau das.

Öko-Test-Magazin November: Mit schönen Grüßen von Monsanto

Honig ist ein Spiegelbild der Natur, aus der er stammt. Und so stecken teilweise Glyphosat und Gentechnik aus dem Hause Monsanto mit im Glas, wie eine neue Untersuchung laut Öko-Test zeigt. Das gilt nicht nur für konventionelle, sondern auch für einige Bio-Produkte.

Veränderung der Bakterienflora in Honigbienen durch Varroa-Milbe

Honigbienen leiden unter verschiedenen Krankheiten. Einige der Parasiten und Pathogene könnten subletale Effekte auf die Zusammensetzung symbiotischer Bakterien haben und insofern zur Schädigung der Bienen beitragen. Dieser Theorie sind Wissenschaftler in einer Studie nun nachgegangen.

Abend-Vortrag Bienen-Kommunikation in Hannover

Bienen fungieren nicht nur als Sinnbilder sozialer Organisation und staatenbildender Gemeinschaften. Seit dem 20. Jahrhundert sind sie auch als tanzend kommunizierende Insekten erforscht. Kate Rigby untersucht in ihrem englischsprachigen Vortrag „Bee Speaking and Ecopoetics in the Anthropocene“ Texte über und Texte von Bienen und führt in die noch jungen Forschungsbereiche der Biosemiotik und Ökopoetik ein.

Varroa-Behandlung ohne Schädigung

Wissenschaftler der Universität von Sussex haben den besten Weg zur Varroabehandlung (im Winter) untersucht. Das Ziel des Imkers sollte es sein, die Varroa möglichst abzutöten, ohne Bienen zu schädigen. Die beste Methode ist nach ihren Untersuchungen die Verdampfung von Oxalsäure, die Träufel- und Sprühvariante schädigt die Bienen dagegen.

Asiatische Hornisse erstmals in Großbritannien

Die Asiatische Hornisse ist nun auch in Gloucestershire gesichtet worden, einer Grafschaft im Südwesten Englands. Sie ist kleiner als unsere einheimische Hornisse und stellt keine Gefahr für den Menschen dar, wohl aber für Honigbienen. Sie gilt als so gefährlich, dass sie hiesige Völker erheblich schwächen kann.

Seiten