Literatur

Buchvorstellungen und Buchrezensionen deutschsprachiger Neuerscheinungen zu den Themengebieten Honigbienen, Imkerei, Honig und Bienenprodukten, Hummeln und weiterer Wildbienen. Ausgewählte englischsprachige Literatur wird natürlich ebenso vorgestellt. Eine ideale Übersicht für Berufs- und Freizeitimker, Neueinsteiger und langjährige Praktiker.

Von Bienen und Menschen

Die Autorin Ulla Lachauer hat sich für die Neuerscheinung bei Rowohlt auf eine Reise quer durch Europa gemacht und überall Imker besucht, um ihnen und dabei auch den Bienen näher zu kommen. Herausgekommen sind dabei 14 Porträts passionierter Imker und eine kleine Geschichte der Biene in Europa.

Gewinnbringend Imkern

Für die meisten Imker ist die Bienenhaltung ein Hobby, bei dem der Verkauf des Honigs hilft, die Freizeitbeschäftigung zumindest etwas zu amortisieren. Andere Imker betreiben die Haltung von Honigbienen dagegen mit ernsterem finanziellen Interesse – als Neben- oder sogar im Haupterwerb. Gerade in letzten Fällen ist es unerlässlich, Verkaufspreise korrekt zu kalkulieren.

Stachel und Staat

Inzwischen ist das Bewusstsein für das Insektensterben in weiten Teilen der Öffentlichkeit angekommen. Doch die Bedeutung der Insekten – der heimlichen Herrscher der Welt – ist vielen unbekannt. Michael Ohl will das mit einer leidenschaftlichen Naturgeschichte für die staatenbildenden Insekten ändern – Bienen, Wespen und Ameisen.

Der Tanz der Bienen

Im Mittelpunkt dieser Neuerscheinung stehen einmal keine Bienen, sondern ein berühmter Bienenforscher: Der Österreicher Karl von Frisch, der für seine Leistungen 1973 gemeinsam mit Konrad Lorenz und Nikolaas Tinbergen mit dem Nobelpreis geehrt wurde.

Bienen und Menschen

Der Autor Olaf Nils Dube wurde Imker, weil ihm beim Leben in der Stadt das Gefühl der Verbundenheit mit der Natur fehlte. Die Honigbiene, so seine Überzeugung, bringt Menschen zurück in die Kreisläufe und Zusammenhänge der Natur.

Pot-Pollen in Stingless Bee Melittology

Bücher über die Honigbiene erobern die Welt und auch im deutschsprachigen Raum gibt es unzählige Neuerscheinungen. Bevor aber der Mensch die Westliche Honigbiene auf der ganzen Welt verbreitete, meist hat sie sich auch außerhalb von Menschen geschaffenen künstlichen Behausungen als invasive Art erwiesen, waren auf vielen Kontinenten allein Stachellose Bienenarten beheimatet.

Ökologische Bienenhaltung

Bienenbücher sind in letzter Zeit viele erschienen, gerade für neue Imker und so fällt die Unterscheidung nicht ganz leicht. In diesem Fall ist dies anders: Das neue Werk aus der Feder von David Gerstmeier und Tobias Miltenberger legt den Fokus auf eine ökologische und wesensgemäße Bienenhaltung.

Herr Bien und seine Feinde

Bienen prägen als Bestäuber unsere Umwelt und das seit Millionen Jahren. Die Wege der Honigbienen kreuzen die Menschheitsgeschichte seit Tausenden Jahren, doch erst seit wenigen Jahrzehnten hat der Mensch das meist friedliche Nebeneinander aufgekündigt: Das Bienensterben macht die Runde, wenngleich sachlich und fachlich selten in den korrekten Zusammenhang gestellt.

Mein Schmetterlingsjahr

Vor allem Honigbienen stehen im Rampenlicht, wenn es um das Insektensterben und ihre ach so wichtige Funktion als Bestäuber geht. Dabei sorgen nicht nur (Wild-)bienen für die Bestäubung in der Natur und auf dem Acker. Wichtige Bestäuber sind auch Tag- und Nachtfalter. Hier zu Lande stehen sie nicht gerade im Fokus, vielleicht, weil man sie kaum noch beobachten kann. Gründe, ihnen mehr Aufmerksamkeit zu schenken, gibt es viele.

Das erste Bienenvolk

Bienen, nein Honigbienen, liegen voll im Trend. Doch viele Neueinsteiger legen sich ein Bienenvolk zu und überlassen es sich dann selbst. Da die Honigbiene hier zu Lande aber eher ein Nutz-, denn ein Wildtier ist, ist das keine zielführende Vorgehensweise. Und selbst nach einem Einsteigerlehrgang gibt es noch oft den Bedarf, im darauffolgenden eigenen Bienenjahr einiges nachzuschlagen.

Praxisratgeber Wildbienen

Erstmals im Jahr 2016 wurde der „Praxisratgeber Wildbienen - Schützen und fördern im Kleingarten“ durch die Deutsche Wildtier Stiftung aufgelegt. Er ist so beliebt, dass inzwischen eine zweite Auflage vorliegt. Neben eindrucksvollen Bildern gibt er wertvolle Informationen zu Wildbienen.

Bee Quest

Bienen sind seit Jahrhunderten ein wichtiges Symbol der Industriestadt Manchester. Seit dem Terroranschlag am 22. Mai 2017 in der Manchester Arena mit mehr als 20 Toten beim Konzert der amerikanischen Sängerin Ariana Grande hat das Symbol ein regelrechtes Revival erlebt. Viele Menschen ließen sich Bienen-Tattoos als Solidaritätssymbol und Zeichen gegen den Terror stechen.

Die Wege des Honigs

In der Welt der Bücher gibt es durchaus einiges zum Thema Honigbienen. Der Ulmer-Verlag hat nun einen großformatigen Bildband veröffentlicht, der es in sich hat und sich dabei deutlich von allen vorhergehenden Publikationen absetzt: 352 Seiten, 311 Farbfotos, 25 farbige Zeichnungen, 3.15 Kilogramm. Einen Blick hineinzuwerfen, ist fast schon Schwerstarbeit.

Das Langstroth-Magazin und seine Betriebsweise

Wer als Imker startet, muss bereits nach kurzer Zeit erfahren, dass Deutschland das Land der Weltmeister ist, nicht bei den Bienen, sondern ihren künstlichen Behausungen. Wohl in keinem anderen Land der Erde gibt es mehr unterschiedliche Beuten, Rähmchen und Ausführungen. Dabei erfährt man als Anfänger normaler Weise nichts davon (und es soll sogar alte Imker geben, die davon noch nie etwas gehört haben), dass ein Magazin weltweit – bis auf das kleine Deutschland – einen Siegeszug angetreten hat, der seines Gleichen sucht: das Langstroth-Magazin. Das hier zu Lande vor allem in Süddeutschland recht weit verbreitete Zander-Maß ist dem zugegebener Weise sehr ähnlich.

Manuka-Honig

Der antibakteriell besonders wirksame Manuka-Honig stammt aus Neuseeland, wird aber ebenso in einigen Regionen Südost-Australiens erzeugt. Seit einiger Zeit liegen beide Länder wegen der Zertifizierung von „authentischem“ Manuka-Honig richtig im Clinch. Es geht dabei um viel, sehr viel Geld. Wer einen Einstieg in das Thema des Honigs aus Ozeanien sucht, kann jetzt auf ein neu erschienenes Buch zurückgreifen.

Das Essgarten-Kochbuch

Ein Kochbuch für Imker? Nicht ganz, aber das verspricht es ja auch nicht. Vielmehr stellt das Autorenpaar eine Vielzahl von Blumen, Stauden und Sträuchern vor, die den meisten bestenfalls als Zierpflanzen bekannt sind. Doch viele von ihnen kann man essen und erweisen sich als wahre Delikatessen. Einige von ihnen sind auch wichtige Pollen- und Nektarlieferanten für Bienen. Insofern schließt sich der Kreis: Mithilfe des Buches sollte es Imkern leicht gelingen, Mitmenschen für die Anpflanzung einiger der im Buch vorgestellten Pflanzen zu begeistern. Wenn die Bienen als Grund nicht reichen, dann doch wohl die eigenen Gaumenfreuden?

Vom Leben der Wildbienen

 „Ein Lesebuch für Wildbienen-Begeisterte“ verspricht der Verlag und einen Blick hinter die Kulissen. Auf eine kurze Vorstellung der Hummeln folgen sehr ausführlich die Mauerbienen der Gattung Osmia, die erdbewohnenden Sand- und Furchenbienen sowie die in ihrer Erscheinung außergewöhnlichen Holzbienen. Vorgestellt werden vom Autor auch die Blattschneiderbienen (sie haben es ihm besonders angetan), die Löcherbiene, die große Wollbiene und die Efeu-Seidenbiene, die den Jahresabschluss und den des Buches bildet.
Parasitierende Arten spielen daneben ebenso eine Rolle wie Pflanzen und ein kurzer Ausflug jenseits der Bestäuber aus der Welt der Bienen.

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