Wir retten die Bienen, Igel und Käfer!

Im Fokus dieses neuen Kinderbuches stehen nicht die Bienen allein. Es sind vielmehr Wildtiere, die man in vielen Gärten antreffen dürfte – von den Bienen bis hin zum Eichhörnchen oder Igel.
Im Fokus dieses neuen Kinderbuches stehen nicht die Bienen allein. Es sind vielmehr Wildtiere, die man in vielen Gärten antreffen dürfte – von den Bienen bis hin zum Eichhörnchen oder Igel.
Der Anstieg von Neuerscheinungen in der Literaturwelt rund um die Honigbiene hat bisher das Thema Apitherapie links liegen lassen. Der Athesia-Tappeiner Verlag aus Südtirol hat sich dieser Lücke nun angenommen und dazu ein Buch des Komplementär- und Ernährungsmediziners Dr. Christian Thuile aufgelegt.
Es gibt mehr als nur eine Biene: Allein in Deutschland sind aktuell 585 Wildbienen-Arten nachgewiesen und sie alle sind nach der Artenschutzverordnung besonders geschützt. Dennoch ist die Hälfte der heimischen Bienenarten in ihrem Bestand bedroht.
Im österreichischen Leopold Stocker Verlag gibt es eine Neuerscheinung zur Verwendung von Bienenwachs. Es ist ein schlankes Büchlein, voll mit Rezepten für eine vielfältige Anwendung, sowohl in kosmetischen Produkten, als auch im Haushalt und für Bastelprojekte.
Im Bewusstsein vieler Menschen und der meisten Imker ist nur eine Biene – die Honigbiene Apis. Sie hat mit menschlicher Hilfe fast die ganze Welt erobert. In vielen Regionen ist sie inzwischen etabliert und drängt dort endemische Arten zurück; manchmal leben sie auch nebeneinander.
In der „Neuen Welt“ gab es keine Honigbiene, dafür aber zahlreiche Stachellose Bienen. Allein in Mexiko sind aktuell 46 endemische Stachellose Bienenarten bekannt. Stachellose Bienen sind die vielfältigste Gruppe hoch sozialer Bienen und sie zählen zu den Schlüsselarten in den tropischen und subtropischen Regionen unseres Planeten.
Jeder Imker sollte zumindest ein Buch zur Bienenweide haben. Selbst wenn er keine Möglichkeit besitzt, selbst Bienentrachtpflanzen in einem eigenen Garten anzupflanzen, so wird er doch früher oder später darauf von Interessierten oder Honigkunden angesprochen.
Die Autorin Ulla Lachauer hat sich für die Neuerscheinung bei Rowohlt auf eine Reise quer durch Europa gemacht und überall Imker besucht, um ihnen und dabei auch den Bienen näher zu kommen. Herausgekommen sind dabei 14 Porträts passionierter Imker und eine kleine Geschichte der Biene in Europa.
Für die meisten Imker ist die Bienenhaltung ein Hobby, bei dem der Verkauf des Honigs hilft, die Freizeitbeschäftigung zumindest etwas zu amortisieren. Andere Imker betreiben die Haltung von Honigbienen dagegen mit ernsterem finanziellen Interesse – als Neben- oder sogar im Haupterwerb. Gerade in letzten Fällen ist es unerlässlich, Verkaufspreise korrekt zu kalkulieren.
Imkern liegt im Trend, daher gibt es eine Reihe von Neuerscheinungen. Eine davon stammt aus dem Kosmos-Verlag und war Gewinner des schwedischen Publishing-Prize 2016 als „Bester Ratgeber“. Ein Grund, es sich genauer anzuschauen.
Inzwischen ist das Bewusstsein für das Insektensterben in weiten Teilen der Öffentlichkeit angekommen. Doch die Bedeutung der Insekten – der heimlichen Herrscher der Welt – ist vielen unbekannt. Michael Ohl will das mit einer leidenschaftlichen Naturgeschichte für die staatenbildenden Insekten ändern – Bienen, Wespen und Ameisen.
Im Mittelpunkt dieser Neuerscheinung stehen einmal keine Bienen, sondern ein berühmter Bienenforscher: Der Österreicher Karl von Frisch, der für seine Leistungen 1973 gemeinsam mit Konrad Lorenz und Nikolaas Tinbergen mit dem Nobelpreis geehrt wurde.
Wer nach der nun gerade beendeten Bienensaison darüber nachdenkt, aus seinem Hobby der Imkerei einen ernsthaften Beruf zu machen, dem kommt das Buch von Autor Marc-Wilhelm Kohfink gerade recht. Er zeigt nicht nur, wie man sich richtig am Markt präsentiert.
Der Autor Olaf Nils Dube wurde Imker, weil ihm beim Leben in der Stadt das Gefühl der Verbundenheit mit der Natur fehlte. Die Honigbiene, so seine Überzeugung, bringt Menschen zurück in die Kreisläufe und Zusammenhänge der Natur.
Bücher über die Honigbiene erobern die Welt und auch im deutschsprachigen Raum gibt es unzählige Neuerscheinungen. Bevor aber der Mensch die Westliche Honigbiene auf der ganzen Welt verbreitete, meist hat sie sich auch außerhalb von Menschen geschaffenen künstlichen Behausungen als invasive Art erwiesen, waren auf vielen Kontinenten allein Stachellose Bienenarten beheimatet.
Die Geschichte von dem achtjährigen Nils und seinem Großvater, der Imker ist, soll Kindern in der heutigen Zeit die Welt der Bienen näher bringen. Und das klappt ziemlich gut.
Den eigenen Garten so richtig für Honigbienen zum Summen bringen? Egal, wie groß oder klein er ist? Das verspricht das neu erschienene Buch aus dem Gerstenberg-Verlag. Und kann das Versprechen auch halten.
„Urban beekeeping“ ist ein aktueller Trend für viele Städter, die innerhalb ihres zivilisierten Lebensraums mit Honigbienen quasi Tür an Tür leben möchten. Im Heel-Verlag ist ein neues Buch für angehende Imker erschienen, das eine Schritt-für-Schritt-Anleitung verspricht.
Bienenbücher sind in letzter Zeit viele erschienen, gerade für neue Imker und so fällt die Unterscheidung nicht ganz leicht. In diesem Fall ist dies anders: Das neue Werk aus der Feder von David Gerstmeier und Tobias Miltenberger legt den Fokus auf eine ökologische und wesensgemäße Bienenhaltung.
Der Bumblebee Conservation Trust in Großbritannien ist selbst als Verleger an den Start gegangen. Eigene, erfahrene Mitarbeiter haben darin ihr Wissen über Hummeln für den Laien verständlich aufbereitet.
Bienen prägen als Bestäuber unsere Umwelt und das seit Millionen Jahren. Die Wege der Honigbienen kreuzen die Menschheitsgeschichte seit Tausenden Jahren, doch erst seit wenigen Jahrzehnten hat der Mensch das meist friedliche Nebeneinander aufgekündigt: Das Bienensterben macht die Runde, wenngleich sachlich und fachlich selten in den korrekten Zusammenhang gestellt.
Vor allem Honigbienen stehen im Rampenlicht, wenn es um das Insektensterben und ihre ach so wichtige Funktion als Bestäuber geht. Dabei sorgen nicht nur (Wild-)bienen für die Bestäubung in der Natur und auf dem Acker. Wichtige Bestäuber sind auch Tag- und Nachtfalter. Hier zu Lande stehen sie nicht gerade im Fokus, vielleicht, weil man sie kaum noch beobachten kann. Gründe, ihnen mehr Aufmerksamkeit zu schenken, gibt es viele.
Bienen, nein Honigbienen, liegen voll im Trend. Doch viele Neueinsteiger legen sich ein Bienenvolk zu und überlassen es sich dann selbst. Da die Honigbiene hier zu Lande aber eher ein Nutz-, denn ein Wildtier ist, ist das keine zielführende Vorgehensweise. Und selbst nach einem Einsteigerlehrgang gibt es noch oft den Bedarf, im darauffolgenden eigenen Bienenjahr einiges nachzuschlagen.
Erstmals im Jahr 2016 wurde der „Praxisratgeber Wildbienen - Schützen und fördern im Kleingarten“ durch die Deutsche Wildtier Stiftung aufgelegt. Er ist so beliebt, dass inzwischen eine zweite Auflage vorliegt. Neben eindrucksvollen Bildern gibt er wertvolle Informationen zu Wildbienen.
Bienen sind seit Jahrhunderten ein wichtiges Symbol der Industriestadt Manchester. Seit dem Terroranschlag am 22. Mai 2017 in der Manchester Arena mit mehr als 20 Toten beim Konzert der amerikanischen Sängerin Ariana Grande hat das Symbol ein regelrechtes Revival erlebt. Viele Menschen ließen sich Bienen-Tattoos als Solidaritätssymbol und Zeichen gegen den Terror stechen.
In der Welt der Bücher gibt es durchaus einiges zum Thema Honigbienen. Der Ulmer-Verlag hat nun einen großformatigen Bildband veröffentlicht, der es in sich hat und sich dabei deutlich von allen vorhergehenden Publikationen absetzt: 352 Seiten, 311 Farbfotos, 25 farbige Zeichnungen, 3.15 Kilogramm. Einen Blick hineinzuwerfen, ist fast schon Schwerstarbeit.