Bienenfreundlicher Schutz für Pflanzen
Neuartige Sensoren sollen helfen, Pflanzenschutzmittel zu entwickeln, die für Bienen ungefährlich sind.
Neuartige Sensoren sollen helfen, Pflanzenschutzmittel zu entwickeln, die für Bienen ungefährlich sind.
Antibiotika schützen den Nachwuchs von Bienenwölfen, einer Grabwespenart, im Kokon vor schädlichen Pilzen. Für die Bildung der schützenden Substanzen sind Symbiose-Bakterien der Gattung Streptomyces zuständig, die in den Insekten leben. Diese nützlichen Bakterien verlieren jedoch genetisches Material, das nicht mehr benötigt wird.
Honigbienen leiden unter schwindenden Lebensräumen und Umweltbelastungen weniger stark als Wildbienen. Sie sind aber durch Krankheiten wie die Amerikanische Faulbrut bedroht, die sich vor allem dann stark verbreiten kann, wenn viele Völker in einem Gebiet anzutreffen sind.
Die Eier des Europäischen Bienenwolfs produzieren zum eigenen Schutz das Gas Stickstoffmonoxid. Damit können sie verhindern, dass die Larvennahrung in den warmen und feuchten Brutzellen verschimmelt.
Wie schafft es die Honigbiene, zum richtigen Zeitpunkt jene Blumen anzusteuern, die genau dann in voller Blüte stehen? Wie findet sie zum Bienenstock zurück, auch wenn die Sonne, an dem sich das Insekt orientiert, ihren Stand am Himmel längst verändert hat? Wie schafft sie es, diese Informationen an ihre Artgenossinnen weiterzugeben? Und welche molekularen Prozesse steuern dieses Verhalten, über welche anatomischen Strukturen laufen sie ab?