Forschung zu Antibiotika-Alternativen mithilfe Honigbienen

  • Veröffentlicht am: 25.08.2017

Antimikrobielle Resistenz bei Bakterien nehmen stetig zu. Jedes Jahr sterben nach Schätzungen allein in den Ländern der Europäischen Union rund 25.000 Menschen an schweren Infektionen mit resistenten Bakterien. Bakterien, die aus einer Gesundheitseinrichtung stammen. In Kanada wurden jetzt Bundesmittel zur Erforschung neuer Strategien einer künftig erfolgreichen Krankheitsbekämpfung freigegeben. Fledermäuse und Honigbienen sollen dabei eine entscheidende Rolle spielen.

Bundesmittel von 171.204 C$ wurden einem Forschungsprojekt an der Saint Mary’s Universität in Halifax zugesprochen. Dadurch erhält die Wissenschaftlerin Dr. Clarissa Sit Zugang zu einem hochauflösenden Massenspektrometer und neuen Forschungsutensilien, die dabei helfen sollen, neue Moleküle mit antibiotischen oder medizinisch wirksamen Merkmalen zu finden. Im Erfolgsfall sollen am Ende neue Medikamente auf der Basis natürlich vorkommender Wirkstoffe stehen.

„Dieser föderale Infrastrukturpreis erkennt Dr. Sits einzigartige und innovative Erfahrungen an und ermöglicht es ihr, ein Labor in Saint Mary's dazu einzurichten, wichtige Beiträge auf dem Gebiet natürlicher Antibiotika-Forschung vorzunehmen“, so Dr. Adam Sarty, Dekan an der Saint Mary’s Universität.

Besondere Aufmerksamkeit sollen im Rahmen ihrer Forschungen sowohl Fledermäuse als auch Honigbienen erfahren. Beide leben in riesigen Kolonien auf engstem Raum zusammen. Ihre Organismen haben zahlreichen Mechanismen entwickelt, Krankheitserreger zu bändigen. Clarissa Sit geht daher davon aus, dass sie dort fündig werden könnte.

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