Geschmackssinn der Honigbienen
Wissenschaftler haben mit der Genschere CRISPR/Cas9 ein Zuckerrezeptor-Gen der Honigbiene ausgeschaltet. Ihre Studienergebnisse liefern neue Erkenntnisse über die Geschmackswahrnehmung dieser Insekten.
Wissenschaftler haben mit der Genschere CRISPR/Cas9 ein Zuckerrezeptor-Gen der Honigbiene ausgeschaltet. Ihre Studienergebnisse liefern neue Erkenntnisse über die Geschmackswahrnehmung dieser Insekten.
Auf Symmetrie trifft man in der Natur an vielen Orten. Die meisten Tiere haben symmetrische Körper, die ihnen bei der Balance und Bewegung helfen. Aus ähnlichen Gründen sind Autos, Flugzeuge und Züge, die Menschen bauen, symmetrisch. Und Menschen finden symmetrische Gesichter attraktiver.
Eine unausgewogene Ernährung beeinflusst auch bei Honigbienen eine Reihe von Prozessen in deren Körper. Fettkörper und Hämolymphe sind an allen Prozessen beteiligt.
Bienen sind nur begrenzt dazu in der Lage, ihre Hitzetoleranz durch Akklimatisierung oder vorherige Hitzeexposition zu verbessern. Dadurch sind sie anfällig für den Klimawandel.
Mithilfe winziger QR-Codes auf dem Rücken von Honigbienen haben Wissenschaftler verfolgt, wann Bienen ihre Bienenstöcke betreten und verlassen. Damit wollen Forscher besser verstehen, wie viel Zeit Honigbienen außerhalb ihrer Bienenstöcke auf Nahrungssuche verbringen.
Arbeiterinnen bei Honigbienen nehmen unterschiedliche Aufgaben wahr. Eine spezielle Gruppe übernimmt die Aufgabe, tote Bienen aus dem Stock zu entfernen, quasi Bestatterbienen. Doch woran erkennen die Bestatterinnen überhaupt tote Bienen im Volk?
Ein Forschungsteam hat die Bedeutung von Kalksteinbrüchen für den Wildbienenschutz untersucht. Dabei stellten sich vielfältige Landschaften mit starker Vernetzung zwischen Steinbrüchen und Magerrasen als besonders wertvoll heraus. Steinbrüche mit viel Gebüsch wiesen dagegen eine geringere Artenvielfalt auf. Gefährdete Bienenarten traten häufiger in großflächigen Steinbrüchen auf.
Städte wachsen weltweit immer weiter. Der Flächenverlust macht Naturschutzmaßnahmen daher im städtischen Raum erforderlich. Die Bestäubervielfalt nimmt in mäßig urbanisierten Landschaften oft zu, was darauf hindeutet, dass Städte vielfältige Bestäubergemeinschaften beherbergen können, wobei unklar ist, ob der Anstieg durch gebietsfremde Arten oder bestimmte Lebensstrategien bedingt ist.
Pestizide sind einer der Gründe für den weltweiten Rückgang bestäubender Insekten. Herbizide, die das Wachstum von Unkräutern hemmen, können ökotoxikologische Risiken für Bestäuber bergen. Bestäubende Insekten können Herbizide oral aufnehmen, wenn sie kontaminierte Blüten zwischen der Anwendung und dem Absterben der Pflanze besuchen.
Eine flexible, abstrakte Rhythmuswahrnehmung ist die Grundlage menschlicher Musik, Tanz und Sprache. Eine entsprechende Wahrnehmung wurde bisher nur bei wenigen Säugetieren und Vögeln nachgewiesen. Und jetzt neu bei Hummeln.
Wie steigende Temperaturen und die Ausdehnung von Städten das Verhalten einheimischer australischer Bienen und der Europäischen Honigbiene beeinflussen, hat ein Team Wissenschaftlerinnen untersucht.
Die meisten Kiwi-Sorten sind nektarlose zweihäusige Kulturpflanzen, die auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen sind. Um die Bestäubungsleistungen durch Honigbienen zu verbessern, hat ein Team von Wissenschaftlern eine synthetische Geruchsmischung entwickelt, die der von Kiwiblüten sehr ähnlich ist.
Die ektoparasitäre Varroa-Milbe und die von ihr übertragenen Viren stellen eine erhebliche Bedrohung für die Gesundheit von Honigbienen dar. In einer aktuellen Studienarbeit wurden Varroa-Milben aus sechs Regionen (und Betrieben) Südkoreas durchgeführt, um vorkommende Virusgemeinschaften zu beschreiben.
Forscher entwickeln Roboterinsekten, die eines Tages aus mechanischen Bienenstöcken schwärmen könnten, um schnell und präzise Bestäubung durchzuführen. Allerdings schränken selbst die Wissenschaftler ein, dass auch die besten Roboter in Insektengröße es in puncto Ausdauer, Geschwindigkeit und Manövrierfähigkeit nicht mit natürlichen Bestäubern wie Bienen aufnehmen werden können.
Belastungen mit Schwermetallen in der Nahrung stellen eine wachsende Bedrohung für viele Tiere dar. Davon betroffen sind auch bestäubende Insekten wie Bienen. Toxische Auswirkungen von Schwermetallen auf Bienen sind gut dokumentiert, nicht aber ihre Fähigkeiten, entsprechend kontaminierte Nahrungsquellen zu erkennen und zu meiden.
Welchen Einfluss Honigbienen bei der Bestäubung einheimischer Pflanzen im Iran haben, war das Untersuchungsziel einer Studienarbeit. Das Ergebnis: Der Einfluss ist weit geringer als angenommen.
Neuartige Sensoren sollen helfen, Pflanzenschutzmittel zu entwickeln, die für Bienen ungefährlich sind.
Nosemose ist eine verheerende Krankheit für Westliche Honigbienen, die durch die einzelligen, sporenbildenden Pilze ausgelöst wird und zu einem erheblichen Verlust an Vitalität und Produktivität eines Bienenvolkes führen kann. Fumagillin galt in vielen Teilen der Welt lange Zeit als Mittel der Wahl zur Bekämpfung von Nosemose, hat jedoch schädliche Auswirkungen auf Honigbienen und Menschen gleichermaßen.
Im Rahmen einer Studienarbeit sammelte ein Team von Forschern Proben von bienenrelevanten Nahrungsquellen nach einer Sprühanwendung von Rapsfeldern mit einem Produkt, das die beiden Fungizide Boscalid und Pyraclostrobin enthält. Die Rückstände wurden anschließend auf dem gesamten Weg durch ein Bienenvolk analysiert.
Bienen und andere nützliche Insekten werden im Vergleich zu Pflanzenschädlingen überproportional durch Luftverschmutzung geschädigt.
Ein Team von Wissenschaftlern untersuchte die genetische Programmierung des komplexen, kooperativen Verhaltens von Honigbienen, so dass es an nachfolgende Generationen weitergegeben werden kann. Sie fanden die Antwort im sogenannten doublesex-Gen (dsx).
In einer Studie werden die Untersuchungsergebnisse einer kontrollierten Erhitzung von Honig auf die antimikrobiellen und enzymatischen Eigenschaften sowie den Gesamtphenol- und Flavonoidgehalt beschrieben.
Hummeln reagieren auf ein ungünstiges Ereignis mit einer Reaktion, die menschlichen Emotionen ähnelt. Sind sie gestresst, fallen sie häufiger pessimistisch auf: Ihre Erwartungen an eine Belohnung fallen deutlich geringer aus.
Täglich fallen Millionen Bestäuber Fahrzeugkollisionen entlang der Autobahnen in den westlichen US-Bundesstaaten zum Opfer. Da es sich bei Bienen um wichtige Bestäuber handelt, könnten die Folgen dieser Todesfälle erheblich sein.
In Agrarlandschaften verschwinden die meisten naturnahen Lebensräume und zugleich kommt es zum intensiven Einsatz von Pestiziden. Beides trägt zu einem erheblichen Rückgang der Biodiversität bei, einschließlich dringend benötigter Bestäuber für Nutzpflanzen. In einer Studie untersuchte ein Team von Wissenschaftlern wie sich naturnahe Lebensräume in der umgebenden Landschaft bei biologischer und konventioneller Bewirtschaftung sowie der Reduzierung von Fungiziden auf die Wildbienenvielfalt auswirken.