Rhythm Is a dancer
Eine flexible, abstrakte Rhythmuswahrnehmung ist die Grundlage menschlicher Musik, Tanz und Sprache. Eine entsprechende Wahrnehmung wurde bisher nur bei wenigen Säugetieren und Vögeln nachgewiesen. Und jetzt neu bei Hummeln.
Eine flexible, abstrakte Rhythmuswahrnehmung ist die Grundlage menschlicher Musik, Tanz und Sprache. Eine entsprechende Wahrnehmung wurde bisher nur bei wenigen Säugetieren und Vögeln nachgewiesen. Und jetzt neu bei Hummeln.
Wie steigende Temperaturen und die Ausdehnung von Städten das Verhalten einheimischer australischer Bienen und der Europäischen Honigbiene beeinflussen, hat ein Team Wissenschaftlerinnen untersucht.
Die meisten Kiwi-Sorten sind nektarlose zweihäusige Kulturpflanzen, die auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen sind. Um die Bestäubungsleistungen durch Honigbienen zu verbessern, hat ein Team von Wissenschaftlern eine synthetische Geruchsmischung entwickelt, die der von Kiwiblüten sehr ähnlich ist.
Die ektoparasitäre Varroa-Milbe und die von ihr übertragenen Viren stellen eine erhebliche Bedrohung für die Gesundheit von Honigbienen dar. In einer aktuellen Studienarbeit wurden Varroa-Milben aus sechs Regionen (und Betrieben) Südkoreas durchgeführt, um vorkommende Virusgemeinschaften zu beschreiben.
Forscher entwickeln Roboterinsekten, die eines Tages aus mechanischen Bienenstöcken schwärmen könnten, um schnell und präzise Bestäubung durchzuführen. Allerdings schränken selbst die Wissenschaftler ein, dass auch die besten Roboter in Insektengröße es in puncto Ausdauer, Geschwindigkeit und Manövrierfähigkeit nicht mit natürlichen Bestäubern wie Bienen aufnehmen werden können.
Belastungen mit Schwermetallen in der Nahrung stellen eine wachsende Bedrohung für viele Tiere dar. Davon betroffen sind auch bestäubende Insekten wie Bienen. Toxische Auswirkungen von Schwermetallen auf Bienen sind gut dokumentiert, nicht aber ihre Fähigkeiten, entsprechend kontaminierte Nahrungsquellen zu erkennen und zu meiden.
Welchen Einfluss Honigbienen bei der Bestäubung einheimischer Pflanzen im Iran haben, war das Untersuchungsziel einer Studienarbeit. Das Ergebnis: Der Einfluss ist weit geringer als angenommen.
Neuartige Sensoren sollen helfen, Pflanzenschutzmittel zu entwickeln, die für Bienen ungefährlich sind.
Nosemose ist eine verheerende Krankheit für Westliche Honigbienen, die durch die einzelligen, sporenbildenden Pilze ausgelöst wird und zu einem erheblichen Verlust an Vitalität und Produktivität eines Bienenvolkes führen kann. Fumagillin galt in vielen Teilen der Welt lange Zeit als Mittel der Wahl zur Bekämpfung von Nosemose, hat jedoch schädliche Auswirkungen auf Honigbienen und Menschen gleichermaßen.
Im Rahmen einer Studienarbeit sammelte ein Team von Forschern Proben von bienenrelevanten Nahrungsquellen nach einer Sprühanwendung von Rapsfeldern mit einem Produkt, das die beiden Fungizide Boscalid und Pyraclostrobin enthält. Die Rückstände wurden anschließend auf dem gesamten Weg durch ein Bienenvolk analysiert.
Bienen und andere nützliche Insekten werden im Vergleich zu Pflanzenschädlingen überproportional durch Luftverschmutzung geschädigt.
Ein Team von Wissenschaftlern untersuchte die genetische Programmierung des komplexen, kooperativen Verhaltens von Honigbienen, so dass es an nachfolgende Generationen weitergegeben werden kann. Sie fanden die Antwort im sogenannten doublesex-Gen (dsx).
In einer Studie werden die Untersuchungsergebnisse einer kontrollierten Erhitzung von Honig auf die antimikrobiellen und enzymatischen Eigenschaften sowie den Gesamtphenol- und Flavonoidgehalt beschrieben.
Hummeln reagieren auf ein ungünstiges Ereignis mit einer Reaktion, die menschlichen Emotionen ähnelt. Sind sie gestresst, fallen sie häufiger pessimistisch auf: Ihre Erwartungen an eine Belohnung fallen deutlich geringer aus.
Täglich fallen Millionen Bestäuber Fahrzeugkollisionen entlang der Autobahnen in den westlichen US-Bundesstaaten zum Opfer. Da es sich bei Bienen um wichtige Bestäuber handelt, könnten die Folgen dieser Todesfälle erheblich sein.
In Agrarlandschaften verschwinden die meisten naturnahen Lebensräume und zugleich kommt es zum intensiven Einsatz von Pestiziden. Beides trägt zu einem erheblichen Rückgang der Biodiversität bei, einschließlich dringend benötigter Bestäuber für Nutzpflanzen. In einer Studie untersuchte ein Team von Wissenschaftlern wie sich naturnahe Lebensräume in der umgebenden Landschaft bei biologischer und konventioneller Bewirtschaftung sowie der Reduzierung von Fungiziden auf die Wildbienenvielfalt auswirken.
Bienen in trockenen Lebensräumen haben sich üblicherweise an ihre Umgebung auch farblich angepasst und fallen daher braun-, beige- oder sandfarben aus. Damit sind sie für Fressfeinde schlechter auszumachen.
Honigbienen weisen abhängig von ihrer genetischen Herkunft und Umweltfaktoren eine große Bandbreite an biologischen und verhaltensbezogenen Merkmalen auf. Die hohe Vielfalt bei Honigbienen ist das Ergebnis der natürlichen Selektion spezifischer Phänotypen, die an lokale Umgebungen angepasst sind.
Bestäuberfreundliche Blühstreifen und -wiesen werden inzwischen auch von einigen Städten bei der Anlage und Pflege von Grünflächen berücksichtigt, vielfach in Wohngebieten. Wie das Ergebnis einer Studie zeigt, leben Menschen in Städten zunehmend nicht nur Tür an Tür mit den Bestäubern, sondern trampeln sogar quasi auf ihnen herum. Denn bodennistende Wildbienen und Blattwespen nisten häufig in den Zwischenräumen städtischer Gehwege.
Störungen durch künstliches Licht stellen nicht nur für Menschen ein Gesundheitsrisiko dar. Der zirkadiane Rhythmus Westlicher Honigbienen leidet ebenso.
Die Europäische Honigbienen wurde durch den Menschen auch in China eingeführt und ist dort inzwischen überall verbreitet. Die Auswirkungen auf einheimische Bestäuber in den alpinen Wiesenlandschaften sind allerdings unklar. In einer Studienarbeit wurden Häufigkeit und Diversität einheimischer Bienen in Abhängigkeit von Honigbienenständen auf dem östlichen tibetischen Plateau untersucht.
Die Weiternutzung von Honigwaben aus Bienenvölkern, die zuvor gestorben sind, ist keine gute Idee. Zumindest, wenn die Honigbienen vorher Nektar und Pollen in Gebieten gesammelt haben, aus denen auch Pestizide eingetragen wurden.
Trockenheit hat sich im letzten Jahrzehnt als einer der wichtigsten Faktoren des Klimawandels gezeigt. Sie kann das Pflanzenwachstum in Ökosystemen stark beeinträchtigen und zu Veränderungen des trophischen Potenzials von Nektar und Pollen führen. In der Folge kann ein Mangel an Nährstoffen im Pollen Bestäuber schwächen und so eine zusätzliche Bedrohung für die Stabilität eines Ökosystems darstellen.
Die Landschafts-Transkriptomik ist eine neue Methode zur Untersuchung von Genexpressionsmustern, die wahrscheinlich Stressursachen bei Hummeln identifizieren kann, um so letztlich Aufschluss darüber zu geben, warum Hummel-Populationen insgesamt zurückgehen.
Chilis werden während der Blüte von zahlreichen Insektenbestäubern aufgesucht. Die Wirksamkeit unterschiedlicher Bestäuber wurde in einer Studienarbeit für den Nordosten Indiens untersucht.