Wissenschaft

Aktuelle Nachrichten und Informationen aus der Wissenschaft - inbesondere über Studienergebnissen - zu Honigbienen, Hummeln und weiteren Wildbienen aus der ganzen Welt.

Zusätzlich steht eine Übersicht aller veröffentlichter Studien mit ihren Originaltiteln bereit. Dort kann nach Begriffen in den Studientiteln und den Namen der Autoren gefiltert werden.

Blüten im Frühling retten Hummeln das Leben

Hummel-Populationen in Nordamerika befinden sich seit Jahrzehnten im Sinkflug, wobei die Zerstörung von Lebensräumen ein Hauptverursacher für diese Verluste ist. Im Mittleren Westen konzentrieren sich die Bemühungen zur Erhaltung der Wildbienen vorwiegend auf die Wiederherstellung einheimischer Blütenpflanzen in Prärie-Landschaften. Aber auch in bewaldeten Landschaften gibt es einen stetigen Rückgang an verfügbaren Blütenpflanzen im Frühling, wie eine neue Studie zeigt.

Der Wert der Wespen

In einer Meta-Studie wertete ein Team von Wissenschaftlern mehr als 500 wissenschaftliche Arbeiten aus, um zusammenzustellen, wie die weltweit zehntausenden Wespen-Arten nicht nur wichtig für die jeweiligen Ökosysteme sind, sondern ebenso nützlich für Menschen. Es wird Zeit, endlich auch Wespen zu lieben.

Wettbewerb zwischen Honigbienen und Wildbienen in Dänemark

Insekten und insbesondere Bestäuber sind in Nordwesteuropa und Nordamerika rückläufig. Da die Bestäubung für die Ökosysteme der Natur wichtig sind, ist der Rückgang der Anzahl bestäubender Insekten besorgniserregend. Ein wiederkehrendes Problem ist der potenzielle Wettbewerb um Nahrungsressourcen zwischen Wildbienen und Honigbienen. Neue Richtlinien in Bezug auf die Bewirtschaftung natürlicher Gebiete sind notwendig, wenn dort wildbestäubende Insekten leben.

Pflanzenarten je nach Herkunft unterschiedlich attraktiv für Bestäuber

Durch die Zerstörung vieler natürlicher Lebensräume finden Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Käfer immer weniger Nahrung. Dadurch können sie ihrer Funktion als Bestäuber von Wild- und Kulturpflanzen kaum noch nachkommen. Besonders in landwirtschaftlich geprägten Regionen ist dieser Trend verstärkt zu beobachten. Doch bei der Aussaat von Pflanzenmischungen zur Unterstützung der Bestäuber kommt es sehr auf die Herkünfte der Pflanzen an.

Bestäuber in Apfelplantagen

Die meisten Apfelsorten sind von der Bestäubung durch Insekten abhängig, die die Anzahl der Früchte, ihre Qualität und damit ihren wirtschaftlichen Wert erhöhen. Die eingeführte Europäische Honigbiene gilt in den meisten Regionen der Welt – einschließlich Australien – als Hauptbestäuber von Äpfeln. Es besteht jedoch ein zunehmendes Interesse an alternativen Bestäubern. In einer aktuellen Studie wurde die Bestäubergemeinschaft in tasmanischen Apfelkulturen beleuchtet.

Schutzwirkung von Thymian-Honig gegen Valproinsäure-induzierte Hepatotoxizität

Valproinsäure ist ein Medikament, das zur Therapie von Epilepsie, bei bipolaren Störungen und zur Behandlung bei Depressionen zum Einsatz gelangt. Eine Therapie mit Valproinsäure kann schwerwiegende Leberfunktionsstörungen auslösen. Thymian-Honig zeigte im Tierversuch eine Schutzwirkung gegen diese unerwünschten Nebenwirkungen.

Lernstress bei Honigbienen

Stress ist eine Abweichung der physiologischen Grundwerte eines Organismus. Daher können neue Reize und Informationen – wie beim Lernen – ebenfalls Stressoren sein. Die Rolle von Stress beim Lernen wurde in vielfacher Hinsicht untersucht, aber offen ist die Frage, ob das Lernen selbst eine messbare Ursache für Stress ist oder nicht.

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