Tracking-Lösung via Magnetsensoren

  • Veröffentlicht am: 15.01.2024

Honigbienen kommen bei Forschungsvorhaben immer wieder mit Elektronik zum Einsatz. Foto: ngruendel/Midjourney

Die Miniaturisierung von Sensoren ermöglicht etwa Anwendungen für minimalinvasive medizinische Eingriffe, an Stellen, die mit kabelgebundenen Lösungen nicht zu erreichen sind. Ein Vorteil geeigneter Sensorenanwendungen kann auch darin bestehen, auf bildgebende Verfahren verzichten zu können, die mit der Belastung schädlicher Strahlung einhergehen können.

Miniatursensoren sind idealerweise drahtlos und kostengünstig und können über eine ausreichende Entfernung komfortabel ausgelesen werden. In einer aktuellen Studie wurde die Signalstärke von drahtlosen Sensoren theoretisch analysiert. Aus den Ergebnissen wurde ein einfaches Design resonanter magnetomechanischer Hochsignalsensoren abgeleitet.

Der Einsatz in beispielhaften Anwendungen wurde anhand der Echtzeitverfolgung der Position einer fliegenden Honigbiene, der „Navigation“ einer Biopsienadel und der Verfolgung eines frei fließenden Markers gezeigt. Erfasst wurden auch Druck und Temperatur. Beim Testszenario mithilfe der Honigbiene wurde der Sensor der Biene auf den Rücken geklebt.

Der Arbeitsbereich liegt bei rund 25 Zentimetern für die getestete Technik und zeigt das Potenzial für eine kostengünstige drahtlose Tracking- und Sensorplattform für medizinische und nichtmedizinische Anwendungen im dreidimensionalen Raum.

Der Zugang zur Studie ist beschränkt (Paywall).
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