Extreme Temperaturen bringen Bienen an ihre Grenze
Bienen sind nur begrenzt dazu in der Lage, ihre Hitzetoleranz durch Akklimatisierung oder vorherige Hitzeexposition zu verbessern. Dadurch sind sie anfällig für den Klimawandel.
Bienen sind nur begrenzt dazu in der Lage, ihre Hitzetoleranz durch Akklimatisierung oder vorherige Hitzeexposition zu verbessern. Dadurch sind sie anfällig für den Klimawandel.
Städte sind kein natürlicher Lebensraum für Wildtiere. Dort überleben nur Tierarten, deren Lebensweise mit dem städtischen Umfeld vereinbar ist. In einer Studie wurden die Eigenschaften von wildlebenden Stadttieren untersucht und deren Überlebensstrategien identifiziert. Diese Kenntnisse sollten bei der Planung von Grünflächen berücksichtigt werden, um die Artenvielfalt in Städten zu unterstützen.
Wie kann die Dichte von Pflanzen den Besuch von Bestäubern beeinflussen? Bisherige Studienergebnisse sind widersprüchlich: Einige Studien deuten darauf hin, dass dichte Blumenbestände mehr Bestäuberbesuche aufweisen, während andere Studien das Gegenteil zeigen. Eine aktuelle Studie untersuchte die Auswirkungen der Pflanzendichte auf den Besuch von Bestäubern in einer renaturierten Prärie.
Afrikanisierte Honigbienen haben es auch nach Puerto Rico geschafft, doch dort sind sie erheblich sanftmütiger als auf dem Festland. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie wurde die DNA der puertoricanischen Variante der „Killerbienen“ mit den Afrikanisierten Honigbienen des Festlandes und mit den Europäischen Honigbienen verglichen. Viele genetische Merkmale entsprechen auch in Puerto Rico noch den afrikanisierten Vorfahren, andere dagegen stärker den Honigbienen Europas. Dieser Unterschied hat sich in den letzten 30 Jahren auf der Insel gebildet.
Die inneren Uhren von Honigbienen ticken nicht nur nach dem Tageslicht, sondern werden durch einen weiteren überraschenden Faktor bestimmt: Temperaturzyklen im Bienenstock.
Stress ist eine Abweichung der physiologischen Grundwerte eines Organismus. Daher können neue Reize und Informationen – wie beim Lernen – ebenfalls Stressoren sein. Die Rolle von Stress beim Lernen wurde in vielfacher Hinsicht untersucht, aber offen ist die Frage, ob das Lernen selbst eine messbare Ursache für Stress ist oder nicht.
Die Aufnahme von Neonicotinoiden über mehrere Tage führt zu einer Akkumulation von Neonicotinoiden im Bienenhirn, stört die circadiane Rhythmik bei vielen Bienen und beeinträchtigt den Schlaf. Die Störungen rufen die Neonicotinoide wahrscheinlich durch eine anormale neuronale Stimulation hervor.