Auswirkungen monofloraler Pollen-Ernährung bei Honigbienen
Eine unausgewogene Ernährung beeinflusst auch bei Honigbienen eine Reihe von Prozessen in deren Körper. Fettkörper und Hämolymphe sind an allen Prozessen beteiligt.
Eine unausgewogene Ernährung beeinflusst auch bei Honigbienen eine Reihe von Prozessen in deren Körper. Fettkörper und Hämolymphe sind an allen Prozessen beteiligt.
Honigbienen sind wichtige Insektenbestäuber. Arbeiterinnen haben Pollenpräferenzen, die möglicherweise mit dem Nährwertprofil des Pollens in Verbindung stehen. In einer Studie wurde der Nährstoffgehalt unterschiedlicher Pollenarten untersucht und Honigbienen wurden darauf trainiert, bestimmten Pollen zu sammeln. Das hielt sie im späteren Verlauf allerdings nicht davon ab, auch anderen Pollen zu sammeln.
Bienenpollen enthält mit Flavonoiden eine große Gruppe sekundärer Pflanzenmetaboliten mit einer breiten Palette biologischer Aktivitäten. In einer Studienarbeit zeigt sich das mögliche Potenzial zur Behandlung von Gicht und zu hohem Harnsäurespiegel im Blut.
Standard für die Pollenbestimmung ist nach wie vor die Mikroskopie, die jedoch viel Zeit und Expertise erfordert. Ein Team von Wissenschaftlern hat nun ein Verfahren entwickelt, mit dem die Pollenanalyse automatisiert werden kann.
In einer Studie wurden der botanische Ursprung, der Gesamtgehalt an Flavonoiden und Phenolen, die antioxidative Aktivität, das Phenolprofil und die Fettsäurezusammensetzung von Bienenpollen untersucht, der im türkischen Bayburt gesammelt wurde. Zusätzlich wurde die antibakterielle Aktivität von Pollenextrakt gegen eine Vielzahl lebensmittelbedingte pathogene Bakterien bestimmt.
Eine unzureichende Ernährung und Landschaftsveränderungen werden regelmäßig als Schlüsselfaktoren für den Rückgang von Bienenpopulationen angeführt. Was jedoch eine „mangelhafte Ernährung“ für Bienen ist, ist derzeit unzureichend definiert. Ein Team von Wissenschaftlern will das ändern.
Wissenschaftler haben Honig, Pollen und Propolis von sieben Arten Stachelloser Bienen im Hinblick als natürliche Ressourcen für die Krebsbekämpfung genauer untersucht.
Bienenprodukte werden seit langem in der traditionellen Heilmedizin zur Behandlung vieler Arten von Erkrankungen verwendet. In Bienenprodukten lassen sich chemische Verbindungen nachweisen, die krebshemmende, antibakterielle, antivirale und antiparasitäre Eigenschaften aufweisen. In einer Meta-Studie wurden die Forschungsergebnisse zu den Bienenprodukten Honig, Propolis, Bienenpollen, Gelée Royale, Bienenbrot, Bienenwachs und Bienengift im Bereich der Behandlung von Krebs und Infektionskrankheiten zusammengetragen.
Mit einer Übergangsfrist gelten bald Höchstgehalte für die gesundheitlich eingestuften Pyrrolizidinalkaloide. Sie können in den Bienenprodukten Honig und Pollen vorkommen.
Propolis und Bienenpollen weisen hohe antioxidative Fähigkeit auf, wobei Naringin und Apigenin die am häufigsten vorkommenden Polyphenole in Propolis und Bienenpollen sind. Beide Verbindungen sind dazu in der Lage, im Tierversuch durch D-Glucose verursachte schädliche Wirkungen einer Typ-2-Diabetes abzumildern.
Das Auftreten des Coronavirus (SARS-CoV-2) im Jahr 2019 war der dritte Ausbruch eines hoch pathogenen Coronavirus, das den Menschen infiziert. Das neuartige Virus verbreitete sich seither weltweit. An Impfstoffen und Therapeutika zur Behandlung von Coronavirus-Infektionen wird seit rund einem Jahrzehnt geforscht, jedoch ohne bisher zugelassene Präparate. Die Apitherapie könnte eine vielversprechende Quelle für pharmakologische Wirkstoffe und medizinisch wirksame Lebensmittel zur Behandlung und Prophylaxe von COVID-19 bieten.
Pollenfallen dienen der Ernte von Pollen, wenn die Sammlerinnen der Honigbienen zurück in ihr Volk kehren. In einer Studie haben Wissenschaftler nachweisen können, dass Pollenfallen unter bestimmten Voraussetzungen ein Risikofaktor für das vermehrte Auftreten des Chronischen-Bienenparalyse-Virus darstellen.
Agrochemikalien sind aufgrund ihrer negativen Auswirkungen für das Überleben von Bienen in den besonderen Fokus der Öffentlichkeit gerückt. In landwirtschaftlichen und städtischen Umgebungen sind Bienen Verbindungen ausgesetzt, die auf unerwartete Weise miteinander interagieren können. Informationen über das Ausmaß von Pestizidexpositionen bleiben jedoch meist unklar.
Im Mittelpunkt einer Studie stand die Untersuchung von Bienenpollen im Hinblick auf das Vorkommen von Phenolen und antioxidantischer Bestandteile. Alle untersuchten Bienenpollen-Proben zeigten eine hohe Anzahl von Phenol-Verbindungen, die möglicherweise therapeutisches Potenzial besitzen.