Auswirkungen monofloraler Pollen-Ernährung bei Honigbienen
Eine unausgewogene Ernährung beeinflusst auch bei Honigbienen eine Reihe von Prozessen in deren Körper. Fettkörper und Hämolymphe sind an allen Prozessen beteiligt.
Eine unausgewogene Ernährung beeinflusst auch bei Honigbienen eine Reihe von Prozessen in deren Körper. Fettkörper und Hämolymphe sind an allen Prozessen beteiligt.
Auf landwirtschaftlichen Flächen häufig eingesetzte Pestizide fügen Hummeln erheblichen Schaden zu. Daten von 106 Standorten in acht europäischen Ländern zeigen, dass die verschärften Pestizidvorschriften nicht genügen, Hummeln wirksam zu schützen.
Bienenbrot wird nur in wenigen Imkereien aus Bienenvölkern gewonnen, dabei kann das Bienenprodukt eine neue Einkommensquelle für Imker darstellen. Im Frühjahr 2015 wurde eine dreijährige Studie gestartet, um den Umfang der Bienenbrot-Produktion in Honigbienenvölkern zu bestimmen und die Wirtschaftlichkeit einer solchen Produktion zu bewerten. Das Experiment umfasste jedes Jahr 28 Völker einer ansonsten auf die Honig-Gewinnung ausgelegten Imkerei.
Viren bei Bienen sind allgegenwärtig. Über ihr Vorkommen bei Wildbienen ist nur wenig bekannt, ebenso über die Wechselbeziehungen zu von Menschen gehaltenen Honigbienen. Es gibt sie und diese sind auch abhängig von klimatischen Bedingungen.
Wissenschaftler haben untersucht, inwieweit Alkohol auch bei Honigbienen wirkt und ob die Wirkungsweise ähnliche Symptome aufweist wie bei Menschen, insbesondere im Hinblick auf Alkoholismus und Entzugserscheinungen.
Die meisten durch Varroa verursachten Verluste von Honigbienen treten im Herbst oder Winter als Folge eines erhöhten Varroa-Befalls und eines unzureichenden Gesundheitszustands der Völker auf. Selbst bei einem anfänglich niedrigen Varroa-Befall im Frühjahr können kritische Milben- und Virusinfektionsniveaus vor dem Winter erreicht werden, wenn die Völker während der gesamten Saison kontinuierlich brüten. Das Brüten kann künstlich unterbrochen werden und damit auch die Vermehrung der Varroa-Milbe.
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) überprüft die im Jahr 2020 von einigen Mitgliedstaaten gewährten Notfallzulassungen von Neonicotinoiden im Zuckerübenanbau.
Bienengift enthält Allergene. Bei Menschen mit einem fehlerhaften Immunsystem zeigen sich dagegen Entzündungsreaktionen. Bei vielen Imkern ist das nicht der Fall, obwohl sie während einer Imkersaison den einen oder anderen Bienenstich erhalten.
Verbesserungen der Umweltmaßnahmen in der Landwirtschaft müssen in ganz Europa vorgenommen werden, wenn Insektenbestäubern wirksam geholfen werden soll.
Auf der Basis von Aufzeichnungen haben Wissenschaftler in einer Studie errechnet, wo welche Hummel-Arten mit hoher Eintrittswahrscheinlichkeit in fast allen Ländern der Europäischen Union anzutreffen sind.
Nicht zur Rettung selbst, aber als Baustein sehen es die Entwickler des innovativen Papiers durchaus, das Bienen einen Energieschub geben soll. Vor allem in für Bienen nahrungsarmen Regionen und zu trachtarmen Zeiten soll es helfen, die Lücken zu schließen: einerseits durch die direkte Bereitstellung von Energie und andererseits durch das Wachsen von Trachtpflanzen quasi aus dem Papier.
Für eine Studie haben Wissenschaftler des nationalen polnischen Veterinär-Instituts einen neuen Test entwickelt, mit dessen Hilfe sie exakt nachweisen konnten, welche der 200 in der EU zugelassenen Pestizide und von Imkern genutzte Bienenbehandlungsmittel gegen die Varroa-Milbe eine Rolle beim Bienensterben spielen.