Technische Universität München

Kurzvorträge: Wälder und Bienen

Datum: 
Dienstag, 27. April 2021 - 18:00

Mit den Themen Bienen und Bienensterben sowie Wälder und ihre Strukturen finden zwei Vorträge der Vortragsreihe „TUM@Freising – Wissenschaft erklärt für ALLE“ erstmals online statt. Die Vortragsreihe „TUM@Freising – Wissenschaft erklärt für ALLE“ wird von der Technischen Universität München gemeinsam mit der Stadt Freising organisiert. Nach zwei Live-Kurzvorträgen sind alle Interessierten herzlich eingeladen, ihre Fragen im Chat zu stellen und so an der Live-Diskussion teilzunehmen.

Landwirtschaft in Tropen zulasten spezialisierter Bienen und Wespen

Viele Bienen- und Wespen-Arten sind wichtige Bestäuber und natürliche Schädlingsbekämpfer. Der Verlust geeigneter Lebensräume stellt eine große Bedrohung für den Schutz von Bienen und Wespen dar, wobei wenig über die Auswirkungen auf tropische Bienen- und Wespen-Arten bekannt ist. Wissenschaftler haben in einer Studie untersucht, wie sich der Verlust von Lebensräumen auf Solitärbienen und -wespen in tropischen Agrarlandschaften auswirkt.

Vielfalt ist der Schlüssel für Stachellose Bienen

Bienen leisten wichtige Ökosystemleistungen wie die Bestäubung von Kultur- und Wildpflanzen. Völker sozialer Arten benötigen – je nach Lebensraum und -zyklus – das ganze Jahr über Zugang zu floralen Ressourcen, auch in ressourcenarmen Agrarlandschaften. Wissenschaftler untersuchten die Pollenressourcen Stachelloser Bienen in Wäldern und Obstplantagen des subtropischen Australiens.

Bienen brauchen mehr als Blüten

Der Insektenrückgang und damit auch der vieler Wildbienen ist allein schon aufgrund ihres fortschreitenden Verlustes an Lebensräumen zu erklären. Im Mittelpunkt von Erhaltungsbemühungen stehen aktuell vor allem Programme für eine Verbesserung ihres Nahrungsangebotes – Blüten. Doch neben Blüten benötigen viele Bienen-Arten auch nicht-florale Ressourcen. Das spielt erstaunlicherweise bisher keine Rolle bei den Betrachtungen zur Erhaltung von Lebensräumen für Bienen.