Blütenmerkmalen mit unterschiedlicher Wirkung
Wenn es darum geht, zu entscheiden, wo sie ihre nächste Mahlzeit herbekommen, werden verschiedene Bienenarten wahrscheinlich von unterschiedlichen Blütenmerkmalen angezogen.
Wenn es darum geht, zu entscheiden, wo sie ihre nächste Mahlzeit herbekommen, werden verschiedene Bienenarten wahrscheinlich von unterschiedlichen Blütenmerkmalen angezogen.
Die Landschafts-Transkriptomik ist eine neue Methode zur Untersuchung von Genexpressionsmustern, die wahrscheinlich Stressursachen bei Hummeln identifizieren kann, um so letztlich Aufschluss darüber zu geben, warum Hummel-Populationen insgesamt zurückgehen.
Echter Altruismus ist bei Tieren ein seltenes Verhalten, doch Honigbienen weisen dieses Merkmal auf. Und ein evolutionärer Kampf der Genetik bestimmt wohl, von welchem Elternteil Arbeiterinnen es letztlich erben.
Der Klimawandel betrifft weltweit zahlreiche Tiere und Pflanzen. Hummeln zählen zu den Insekten, die besonders von Erwärmung betroffen sind - durch Verbreitungsverschiebungen und einen Rückgang der Arten. Bisherige Studien haben die Hitzetoleranz als den limitierenden Faktor ausgemacht, der die Verbreitung und den Erfolg der Hummeln einschränkt. Einige Arten sind jedoch hitzetoleranter als andere.
Honigerträge in den Vereinigten Staaten sind seit den 1990er Jahren zurückgegangen. Bisher war man sich nicht sicher warum, doch eine aktuelle Studie hat das Geheimnis nun gelüftet.
Das Flügeldeformationsvirus hat sich bei Honigbienen in einem Wald der Vereinigten Staaten zu einem weniger tödlichen Virus entwickelt: Weil Honigbienen-Völker dort nicht dicht bei dicht stehen.
Immer mehr Studienergebnisse zeigen, dass Honigbienen besser mit Stressfaktoren zurechtkommen, wenn sie auf eine qualitativ hochwertige Ernährung zurückgreifen können. Dabei fällt Pollen als Hauptquelle für Proteine und Lipide in der Ernährung der Honigbienen eine besonders bedeutende Rolle zu.
Ein internationales Forscherteam hat 27 bisher unbekannte Viren bei Honigbienen entdeckt. Das Ergebnis könnte Wissenschaftlern dabei helfen, Strategien zu entwickeln, um die Ausbreitung viraler Pathogene unter den Bestäubern zu verhindern.
Bäume, Sträucher und Rankgewächse gehören laut einem Forscherteam zu den wichtigsten Nahrungsquellen für Honigbienen in städtischen Umgebungen. Mithilfe von Honigbienen, die inmitten von Philadelphia im US-Bundesstaat Pennsylvania untergebracht waren, identifizierten die Forscher die Pflanzenarten, von denen die Honigbienen den größten Teil ihrer Nahrung sammelten, und verfolgten, wie sich diese Nahrungsressourcen von Frühling bis Herbst veränderten.
Es kommt nicht nur auf blühende Pflanzen für Bienen als Nahrung an. Denn Bienen gleichen mit der Nahrungsaufnahme ein bestimmtes Verhältnis zwischen Protein und Lipiden aus Pollen verschiedener Blüten aus.
Forscher haben entdeckt, dass Behandlungen mit Neonicotinoid-Saatgut einen dramatischen Anstieg der Toxizität von Insektiziden in US-amerikanischen Agrarlandschaften bewirken. Dabei wurde in anderen Untersuchungen nachgewiesen, dass diese Behandlungen bei vielen Kulturen kaum oder gar keinen Nutzen haben.
Die Varroa-Milbe Varroa destructor fungiert als Vektor des Flügeldeformationsvirus. Die parasitäre Milbe Varroa kann bei infizierten Bienen die Replikation des Virus auslösen. Über die Details, die dieser Wechselwirkung zugrunde liegen, ist jedoch noch immer wenig bekannt. Ein neues Modell kommt der Entschlüsselung des Rätsels nun erheblich näher.
Wissenschaftliche Veröffentlichungen zur Interaktion zwischen Pestiziden und Bestäubern sind zahlreich, aber es fehlen systematische Schlussfolgerung. Dafür fordern die Wissenschaftler der nun vorgelegten Arbeit transdisziplinäre Ansätze, mit denen die sozioökonomischen, toxikologischen und ökologischen Dimensionen zusammengebracht werden. Sie präsentieren dazu einen konzeptionellen Rahmen, der eine solche Integration erleichtern soll.