Bienen zählen mit dem Raspberry Pi
Der Programmierer Matthew Kelsey hat einen automatischen Bienenzählautomaten entwickelt, ursprünglich nur, um nachvollziehen zu können, wie viel Bienen er in seinen Bienenstöcken hat.
Der Programmierer Matthew Kelsey hat einen automatischen Bienenzählautomaten entwickelt, ursprünglich nur, um nachvollziehen zu können, wie viel Bienen er in seinen Bienenstöcken hat.
Der Erhalt der Artenvielfalt ist der Stadt Stuttgart sehr wichtig. Dies gilt vor allem für Naturschutzgebiete, wie dem Weidach-Zettachwald in Stuttgart-Plieningen. Hier leben mehrere Arten von Wildbienen, deren Schutz rechtlich streng festgeschrieben ist. Imker wurden daher aufgefordert, ihre Honigbienen aus diesem Gebiet zu entfernen.
Wer die Entstehung eines außergewöhnlich illustrierten Buches für die Honigbiene unterstützen möchte, kann dies aktuell noch bis zum 1. Juli tun. Die bereits vor einiger Zeit in Ausschnitten publik gewordene Bachelorarbeit richtet sich weniger an Imker, als vielmehr an ein Bienen-interessiertes Publikum.
Vor drei Jahren startete die Deutsche Wildtier Stiftung das Projekt zum Schutz von Wildbienen im städtischen Raum in Hamburg. Nun ist es mit eigenem Namen auch in der Hauptstadt angekommen. Im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf hat „Mehr Bienen für Berlin - Berlin blüht auf“ den ersten Schritt gemacht.
Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) hatte es angekündigt und nun gestartet, das Volksbegehren „Rettet die Bienen, Vögel und Schmetterlinge – stoppt das Artensterben!“. 50 Partner haben sich gefunden, aber zwei große bayerische Naturschutzverbände wollen nicht mit dabei sein.
Die Unternehmen Coop Bio Suisse, A.Vogel, Biotta, Rausch und Weleda engagieren sich seit vielen Jahren für eine nachhaltige Entwicklung. Mit Pro Bienen und Blühende Schulen haben sie zwei Initiativen ins Leben gerufen, die inzwischen immer größere Wirkung entfalten.
Das Gericht der EU stellt die Gültigkeit der Beschränkungen fest, die 2013 auf EU-Ebene für die Insektizide Clothianidin, Thiamethoxam und Imidacloprid wegen der von diesen ausgehenden Gefahren für Bienen eingeführt worden sind. Dagegen gibt es der Klage von BASF weitgehend statt und erklärt die Maßnahmen zur Beschränkung der Verwendung des Pestizids Fipronil für nichtig, da sie ohne vorherige Folgenabschätzung ergangen waren.
Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen drängt darauf, dass Länder und Einzelpersonen mehr tun sollten, um Bienen und andere Bestäuber zu schützen, wenn sie nicht einen starken Rückgang der Nahrungsvielfalt riskieren möchten.
Das Unternehmen Bien-Zenker GmbH zählt zu den großen Fertighausherstellern in Europa und hat seinen Sitz in Schlüchtern, einer Kleinstadt im Main-Kinzig-Kreis. Anfang Mai wurde dort ein Bienen-Begegnungshaus eingeweiht und dabei der Startschuss für eine einmalige Initiative zum Schutz der Bienen gegeben: Die Initiative „Bienen schützen. Zukunft sichern“ soll Unternehmen in ganz Deutschland für den Bienenschutz gewinnen und so einen spürbaren Beitrag im Kampf gegen das Bienen- sowie Insektensterben und für den Erhalt der Biodiversität leisten.
@DublinAirport" width="300" /> Bienenstöcke auf dem Gelände eines Flughafens sind inzwischen schon fast nichts Besonderes mehr. Doch in Dublin stehen vier Bienenstöcke mit den ursprünglich auch hier zu Lande heimischen Schwarzen Honigbienen. Deren Ernte steht nun als „Nect-Air“ auf der Speisekarte in den Executive Lounges des Dublin Airport.
Vielen Schulabgängern in Äthiopien fehlen nach wie vor berufliche Perspektiven. Im Rahmen des Projekts „Grüne Innovationszenten“ aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) schafft die Stiftung Menschen für Menschen – Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe – neue Jobs für junge Menschen. Ausgesucht wurde dafür die Projektregion Dano, rund 230 Kilometer westlich von Addis Abeba, der Hauptstadt von Äthiopien.
Um seine Kunden über die unmittelbaren Folgen des Insektensterbens zu informieren, hat der Lebensmitteldiscounter Penny in seiner Filiale am Marktplatz 5 in Langenhagen sämtliche Produkte aus den Regalen genommen, die es – in der bekannten Form – nicht mehr gäbe, wenn das Insektensterben unvermindert weitergeht. In Zahlen: Von den 2.500 Artikeln im Sortiment sind rund 60 Prozent direkt oder indirekt von der Insektenbestäubung abhängig.
Bereits seit 2016 verzichten Aldi Süd und Aldi Nord auf Neonicotinoide und schließen deren aktive Spritzanwendung beim Anbau von Obst, Gemüse, Kartoffeln und Blumen in Deutschland aus. Zudem bietet Aldi Süd keine Non-Food-Aktionsartikel an, die bienengefährdende Wirkstoffe beinhalten und führt als erster Lebensmitteleinzelhändler Aktionsartikel, die mit dem Label „Insect Respect“ ausgelobt sind. Im aktuellen Angebotsprospekt widmet Aldi Süd den Bienen eine Doppelseite - natürlich auch, um Produkte zu verkaufen.
Die Vertreter der Mitgliedstaaten haben einen Vorschlag der Europäischen Kommission unterstützt, die Verwendung der drei Neonicotinoide Imidacloprid, Clothianidin und Thiamethoxam weiter einzuschränken. Die Verwendung der drei Stoffe im Freien wird verboten, und die betreffenden Neonicotinoide dürfen nur in permanenten Gewächshäusern verwendet werden, in denen kein Kontakt mit Bienen zu erwarten ist.
Die neue Bundesregierung hat plötzlich die Bienen für sich entdeckt, obwohl die Parteien ja noch immer dieselben sind. Und plötzlich sind die Insekten durch Pestizide und Monokulturen in der Landwirtschaft bedroht. Nun gut, die Beweislage ist inzwischen so erdrückend, dass man das Problem nicht mehr ignorieren kann. Verharmlosen geht aber.
Der Umweltausschuss des Sächsischen Landtages hat jüngst Experten zu einem neuen Gesetzentwurf der Staatsregierung für ein Belegstellenschutzgesetz angehört.
Mit diesem Gesetz sollen erstmals Belegstellen für Honigbienen in Sachsen eingeführt werden, um deren Reinzucht in einem dafür extra ausgewiesenen Gebiet zu ermöglichen. Wie die CDU-Fraktion im Landtag wenig fachkundig in ihrer Pressemitteilung schreibt, sollen „mit diesen Schutzräumen die Einschleppung von Krankheiten und Schadorganismen über andere, nicht an der Zucht beteiligte Bienenvölker, künftig verhindert werden.“
Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP), in Bayern seit 1990 bei Landtagswahlen immer bei etwa 2 % der Wählerstimmen, bereitet ein Volksbegehren zum Artenschutz vor. Der Raubbau an den natürlichen Lebensgrundlagen müsse aufhören. Die Partei ist sich sicher, dass die bayerische Bevölkerung das Volksbegehren unterstützen wird.
Im EU-Parlament wurde ein Sonderausschuss gebildet. Er ist eine Reaktion auf die Bedenken hinsichtlich der Risikobewertung von Glyphosat. Er soll potenzielle Fehlschläge und Interessenkonflikte beleuchten.
In einer Entschließung, die im Oktober angenommen wurde, stellte das Parlament fest, dass die Freigabe der so genannten „Monsanto-Papiere“ Zweifel an der Glaubwürdigkeit einiger Studien aufkommen lässt, die bei der Sicherheitsbewertung von Glyphosat in der EU verwendet werden, so die Abgeordneten des EU-Parlaments.
Die Baumarktkette Toom hat vom 26. Februar bis 3. März gemeinsam mit dem Naturefund e. V. und der Lebenshilfe das Projekt „Blühende Gärten“ im Rahmen seiner bundesweiten Nachhaltigkeitswoche gestartet. In 20 Kindertageseinrichtungen und anderen Einrichtungen der Lebenshilfe werden deutschlandweit kleine Gartenflächen nach der Pflanzmethode „Dynamischer Agroforst“ in bienen- und insektenfreundliche Gemüse-, Kräuter- und Obstgärten verwandelt.
Das Umweltinstitut hat eine E-Mail-Aktion gestartet, mit deren Hilfe die in Deutschland verantwortlichen Politiker – die kommissarische Umweltministerin Barbara Hendricks und der Bauern- und Glyphosatminister Christian Schmidt – dazu bewegt werden sollen, Freilandverbote für die Neonicotinoide Thiamethoxam, Imidacloprid und Clothianidin auf EU-Ebene auszusprechen und gegen die Wiederzulassung von Thiacloprid, Acetamiprid und Thiamethoxam zu stimmen.
Am 22. März besitzen die EU-Mitgliedstaaten die historische Gelegenheit, das dringend notwendige Verbot der drei bienengefährlichsten Insektizide aus der Gruppe der Neonicotinoide zu beschließen. Grundlage ist eine Risikobewertung der EFSA, die inakzeptable Risiken für Insekten identifiziert hat, sodass die EU-Kommission nun ein Verbot sämtlicher Freilandanwendungen vorschlägt.
Um den Druck auf die österreichische Bundesregierung zu erhöhen, hat die österreichische Umweltschutzorganisation Global 2000 eine Online-Petition gestartet.
Bienenwaben haben die Ingenieure von Ford dazu inspiriert, für die Abdeckung des Laderaumbodens des neuen EcoSport, der kleinsten europäische SUV-Baureihe des Herstellers, einen so genannten „Honeycomb Shelf“ zu entwickeln.
Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft und der Landesverband Thüringer Imker würdigen 2018 wieder gesellschaftliche Initiativen für den Erhalt von Bienen und anderen bestäubenden Insekten. Die Bewerbungsphase für die Auszeichnung „Thüringer Bienenfreunde“ dauert noch bis Ende Mai 2018.
Nach Aldi lässt der nächste Discounter nicht lange auf sich warten. Am Logistikzentrum in Speyer hat Lidl Deutschland das Projekt „Lidl-Lebensräume“ für mehr Bienenwohl und Schutz der Artenvielfalt vorgestellt. Auftakt war der Spatenstich für eine 3.000 Quadratmeter große Blühwiese und der Aufbau eines XXL-Insektenhotels gemeinsam mit der Landesanstalt für Bienenkunde und dem Institut für Landschafts- und Pflanzenökologie an der Universität Hohenheim.
Die Durchwachsene Silphie ist seit diesem Jahr in der EU greeningfähig. Die Empfehlung zur Anpassung hatte der Agrarausschuss der EU in einem Votum Ende November mit 39:5 Stimmen abgegeben. Damit darf die Pflanze auf so genannten ökologischen Vorrangflächen angebaut und anschließend in Biogasanlagen energetisch genutzt werden.