University of Sussex

Schwebende Wachen schützen vor unbefugtem Eindringen

Die in Brasilien beheimatete Stachellose Biene Tetragonisca angustula – jataí genannt – setzt eine ganz besondere Strategie ein, um ihre Nester vor anderen sozialen Insektenarten zu verteidigen. Die Kolonien dieser Spezies verfügen nicht nur über Wachposten am Nesteingang, sondern haben zusätzliche Wächter, die ständig in der Nähe des Eingangs schweben. Und das funktioniert im Team besonders gut.

Deutlicher Bestäuberrückgang im Spätsommer

Der langfristige Rückgang wildlebender und von Menschen gemanagter Insektenbestäuber ist eine Bedrohung sowohl für die landwirtschaftliche Produktion als auch für die biologische Vielfalt. Aufgrund des Zusammenhangs mit der Verfügbarkeit floraler Ressourcen haben Forscher einen Einblick in die zeitlichen Zusammenhänge zwischen Bestäubern und ihren Blütenpartnern in Großbritannien genommen.

Unterschiedliche Bestäuber führen zu besseren Früchten

Die Erträge von Nutzpflanzen hängen zu 75 % von der Bestäubung durch Insekten ab. Wildlebende Insekten und Honigbienen in menschlicher Obhut erbringen unterschiedliche Anteile, abhängig von der Pflanze, dem Wetter und der Jahreszeit. In einer Feldstudie haben Wissenschaftler den Einfluss unterschiedlicher Bestäuber auf zwei Früchte hin untersucht: Erdbeeren und Himbeeren. Dabei haben sie besonders die Fruchtqualität und -menge beobachtet. Wurden Insekten als Bestäuber ausgeschlossen, so haben beide Pflanzenarten weniger marktfähige Früchte produziert.

Varroa-Behandlung ohne Schädigung

Wissenschaftler der Universität von Sussex haben den besten Weg zur Varroabehandlung (im Winter) untersucht. Das Ziel des Imkers sollte es sein, die Varroa möglichst abzutöten, ohne Bienen zu schädigen. Die beste Methode ist nach ihren Untersuchungen die Verdampfung von Oxalsäure, die Träufel- und Sprühvariante schädigt die Bienen dagegen.