Westliche Honigbiene

Lateinischer Name: 
Apis mellifera

Begünstigt Wanderimkerei das Flügeldeformationsvirus?

Argentinien ist ein bedeutender Exporteur für Honig. Auf der Suche nach floralen Ressourcen und zur Maximierung der Honigproduktion ist die Wanderimkerei inzwischen die Regelbetriebsweise. In der Provinz Entre Ríos gibt es eine florale Vielfalt, die es Imkern ermöglicht, wahlweise eine Wanderimkerei oder stationäre Bewirtschaftung durchzuführen. Wanderimker in dieser Provinz beginnen und beenden die Saison mit ihren Bienenvölkern in Gebieten mit Zitrusfrüchten in Monokulturen, während die stationären Honigbienen durchgehend in Gebieten mit natürlicher Vegetation verbleiben.

Nosema-Kontrolle mittels pflanzlichem Extrakt

Nosemose ist eine verheerende Krankheit für Westliche Honigbienen, die durch die einzelligen, sporenbildenden Pilze ausgelöst wird und zu einem erheblichen Verlust an Vitalität und Produktivität eines Bienenvolkes führen kann. Fumagillin galt in vielen Teilen der Welt lange Zeit als Mittel der Wahl zur Bekämpfung von Nosemose, hat jedoch schädliche Auswirkungen auf Honigbienen und Menschen gleichermaßen.

Varrox Eddy im Langzeit-Praxistest

Unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten geht die Verdampfung von Oxalsäure bei Honigbienen im Rahmen der Varroa-Beahndlung mit deutlichen Vorteilen einher. Seit einigen Jahren gibt es mit dem Präparat Varroxal und mit den Verdampfern „Varrox“ und „Varrox Eddy“ zwei zugelassene Geräte. Der „Varrox Eddy“ verfügt über einen Akku und ist daher sehr flexibel einsetzbar.

Honigbienen reduzieren Wildbienen auf alpinen Wiesen

Die Europäische Honigbienen wurde durch den Menschen auch in China eingeführt und ist dort inzwischen überall verbreitet. Die Auswirkungen auf einheimische Bestäuber in den alpinen Wiesenlandschaften sind allerdings unklar. In einer Studienarbeit wurden Häufigkeit und Diversität einheimischer Bienen in Abhängigkeit von Honigbienenständen auf dem östlichen tibetischen Plateau untersucht.

Teufelskreis Klimawandel

Trockenheit hat sich im letzten Jahrzehnt als einer der wichtigsten Faktoren des Klimawandels gezeigt. Sie kann das Pflanzenwachstum in Ökosystemen stark beeinträchtigen und zu Veränderungen des trophischen Potenzials von Nektar und Pollen führen. In der Folge kann ein Mangel an Nährstoffen im Pollen Bestäuber schwächen und so eine zusätzliche Bedrohung für die Stabilität eines Ökosystems darstellen.

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