Die Bienen und die Kunst

Bienen leben seit jeher mit Menschen auf der Erde und die menschliche Kultur hat Bienen schon früh entsprechenden Raum gegeben: ursprünglich mithilfe von Symbolen, gefolgt von Kunst und sogar Religion. Bis heute hat sich an der Faszination der Menschen für die Bienen und ihren Geheimnissen und Mythen nichts geändert.

Klimaerwärmung und Landwirtschaft haben Insekten-Populationen halbiert

In den am stärksten betroffenen Teilen der Welt waren der Klimawandel und die intensive landwirtschaftliche Landnutzung bereits für einen Rückgang der Insektenzahl um 49 % verantwortlich. Wechselwirkung zwischen steigenden Temperaturen und Landnutzungsänderungen haben zu weit verbreiteten Verlusten bei zahlreichen Insektengruppen auf der ganzen Welt geführt.

Urbane Landwirtschaft in den Tropen

Die zunehmende Verstädterung ist eine Bedrohung für die Biodiversität und Ernährungssicherheit, da die Ausdehnungen der Städte zunehmend mit Natur- und Agrarflächen konkurrieren. Über die Auswirkungen von Stadterweiterung auf die landwirtschaftliche Biodiversität in tropischen Regionen ist bisher kaum etwas bekannt. Eine Studienarbeit hat die Auswirkungen auf Bienen in der indischen Megacity Bengaluru untersucht.

Bienenkalender 2023

Klassische Kalender in Buchform sind heutzutage seltener geworden, die meisten wurden wegdigitalisiert. Dass sie weit über ihre eigentliche Funktion hinausgehen, zeigt die Künstlerin Lena Zeise mit dem Bienenkalender für das kommende Jahr.

Bienen-Algorithmus hilft bei Optimierung robotergestützter Demontage

Remanufacturing ist eine Schlüsselkomponente einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft. Es ermöglicht die Verringerung anfallenden Mülls und die Schonung natürlicher Ressourcen, was der Umwelt zugutekommt. Die Demontage ist die erste Stufe im Remanufacturing-Prozess und ist vor allem Handarbeit. Das Prinzip des Sammelverhaltens von Honigbienen soll helfen, diesen Prozess erfolgreich zu automatisieren.

Massiver Bienenrückgang an Wassermelonen

Die Besuche von Wildbienen an den Blüten von Wassermelonen sind auf landwirtschaftlichen Betrieben in New Jersey und Pennsylvania zwischen 2005 und 2012 um mehr als die Hälfte zurückgegangen. Aufgrund des starken Rückgangs der Besuche durch Wildbienen ging der Gesamtbesuch von Bienen auf den Nutzpflanzen und die geschätzte Bestäubung der Nutzpflanzen zwischen 2005 und 2012 um mehr als ein Drittel zurück, trotz in etwa gleichbleibender Besuchsraten bewirtschafteter Honigbienen. Ein Bienenrückgang in landwirtschaftlichen Systemen wird sich auf Ernteerträge auswirken, denn Wildbienen steigern die Produktion vieler Nutzpflanzen weltweit.

Bienenbrot als neue Einnahmequelle für Imkereien

Bienenbrot wird nur in wenigen Imkereien aus Bienenvölkern gewonnen, dabei kann das Bienenprodukt eine neue Einkommensquelle für Imker darstellen. Im Frühjahr 2015 wurde eine dreijährige Studie gestartet, um den Umfang der Bienenbrot-Produktion in Honigbienenvölkern zu bestimmen und die Wirtschaftlichkeit einer solchen Produktion zu bewerten. Das Experiment umfasste jedes Jahr 28 Völker einer ansonsten auf die Honig-Gewinnung ausgelegten Imkerei.

Bienen

Das Leben der Bienen hat den Menschen schon seit Urzeiten in den Bann gezogen und Forscher finden auch heute noch immer zahlreiche neue, faszinierende Erkenntnisse über das Leben der Bienen heraus. Im Thorbecke-Verlag ist ein kleines Büchlein erschienen, indem allerlei Wissenswertes und Kurioses zusammengestellt wurde.

Eiszeitzeugen unter den Hummeln

Vor den Eiszeiten vor tausenden von Jahren hat sich der gemeinsame Vorfahr von Feld- und Tonerdhummel in wärmere Gefilde im Süden aufgemacht. Aus zwei Populationen einer Art bildeten sich dort zwei getrennte Arten heraus. Mit der Erwärmung nach der letzten Eiszeit wanderten sie als Feld- und Tonerdhummel wieder in Mitteleuropa ein. Aufgrund des Klimawandels könnte sich ihre Verbreitung nun weiter verschieben.

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