Mehr Honigbienen bedeuten weniger Wildbienen in Städten

Städte sind bei Imkern beliebte Orte für die Haltung von Honigbienen. Die Stadt-Imkerei ist hipp, geschürt vor allem durch die Massenmedien und teilweise sogar durch Behörden unterstützt. Insgesamt zeigen die Völkerzahlen in den Städten über die letzten Jahre einen starken Anstieg. Das führt zwangsläufig zu einer Konkurrenz zwischen Honigbienen und Wildbestäubern – zumindest im naturnahen Kontext gibt es dazu erste Studien. Für den städtischen Raum hat die Konkurrenzsituation ein französisches Forscherteam untersucht.

Tiere pflanzen

Ein bisschen paradox klingt der Titel und macht entsprechend neugierig. Doch schnell sollte jedem einleuchten, dass die meisten Tiere von Pflanzen abhängen. Wer einen Walnussbaum sein eigen nennt, hat wahrscheinlich immer wieder Besuch von Eichhörnchen. Entsprechende Beziehungen gibt es zahllose und sie lassen sich gezielt nutzen, um auch seltene Arten in seinen Garten zu locken.

Hummeln verteilen Fungizide

Das kanadische Unternehmen „Bee Vectoring Technology“ (BVT) hat schon vor Jahren einen Dispenser entwickelt, mit dem kommerziell gezüchtete Hummelvölker nicht mehr nur die Bestäubung von Blüten übernehmen, sondern auf ihrem Weg zu den Blüten beim Verlassen des Nestes auch Pflanzenschutz betreiben sollen. Jetzt hat es eine erste Zulassung erhalten.

Diagnosetool für Honigbienen

In landwirtschaftlichen Massenkulturen sind Honigbienen wichtige Bestäuber. Im Schnitt sterben in Nordamerika mehr als ein Viertel der Völker jeden Winter. Zur besseren Diagnose der Bienengesundheit soll im Rahmen eines Forschungsprojekts ein neues Diagnosetool entwickelt werden. 10 Millionen C$ fließen in die Entwicklung.

Neuer Impfstoff gegen Bienenstiche gegen allergische Reaktionen

Der Stich einer Honigbiene kann sehr schmerzhaft sein. Richtig gefährlich wird es aber bei einer Allergie, wenn der Stich eine ernsthafte lebensbedrohliche Reaktion auslöst. Australische Wissenschaftler haben nun eine Studie mit einem Impfstoff am Menschen abgeschlossen, der das Risiko einer allergischen Reaktion nach dem Stich einer Europäischen Honigbiene eliminieren kann.

Preisverleihung Pflanzwettbewerbs „Wir tun was für Bienen!“

Mitte September wurden die Trophäen, Urkunden und Sachpreise im Wert von insgesamt 10.000 Euro im Festsaal des Abgeordnetenhauses von Berlin feierlich an die Gewinner des deutschlandweiten Pflanzwettbewerbs „Wir tun was für Bienen“ überreicht. Die Stiftung für Mensch und Umwelt hatte zum gemeinschaftlichen Gärtnern beim „bienenfreundlichsten aller Wettbewerbe“ aufgerufen.

Wie verbreitet sich Amerikanische Faulbrut innerhalb eines Bienenvolks?

Die Amerikanische Faulbrut ist eine schwere Infektionskrankheiten, die ganze Völker der Europäischen Honigbienen dahinraffen kann. Die Krankheit wird durch das gram-positive, sporenbildende Bakterium Paenibacillus larvae verursacht. In einer Studie haben Wissenschaftler Modell entwickelt, mit dessen Hilfe die Ausbreitung der Amerikanischen Faulbrut innerhalb eines Volkes dargestellt werden kann. Eine Infektion führt ohne wirksame und effiziente Behandlung zum Zusammenbruch eines Volkes. Die Forscher haben zudem Infektionsschwellen basierend auf der Stabilität der Gleichgewichtszustände ermittelt. Dabei ist die Zahl der infizierten Zellen ein besonders großer Faktor, der für die Ausbreitung der Krankheit ursächlich ist.

Wahrscheinlich seltenste Hummel Österreichs gefunden

Nur selten trifft ein Name so sehr zu, wie bei ihr: Bombus inexspectatus, die „Unerwartete Hummel“. Denn eigentlich hatte niemand mehr damit gerechnet, diese Hummel-Art in Österreich noch einmal zu finden, sie galt in Fachkreisen praktisch als ausgestorben. Ende August gab es dann die Sensation: Der engagierte Hobbyforscher Martin Streinzer entdeckte in Südkärnten, in Kötschach, sowohl ein Männchen als auch ein Weibchen dieser seltenen Art – 80 Jahre nach dem letzten Nachweis.

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