Honigbienen lernen mit Bestrafung besser
Frühere Studien haben gezeigt, dass Bienen grundsätzlich zählen können und uns sogar das Konzept von Null verstehen. Doch sie können noch mehr lernen, wenn sie beim Training belohnt und bestraft werden.
Frühere Studien haben gezeigt, dass Bienen grundsätzlich zählen können und uns sogar das Konzept von Null verstehen. Doch sie können noch mehr lernen, wenn sie beim Training belohnt und bestraft werden.
Rund 20 Prozent der Agrarflächen weltweit bringen heute weniger Erträge als vor 20 Jahren. Wie kann das sein, wo doch die industrielle Landwirtschaft eigentlich für immer bessere Erträge sorgen sollte? Schuld daran ist einzig der Mensch, der die Gratis-Dienstleistungen der Natur verschmäht und sie sogar vernichtet.
Arbeiterinnen von Hummeln schlafen deutlich weniger, sobald sie sich um die Versorgung von Nachkommen kümmern. Unter einem Schlafdefizit leiden sie aber nicht.
Australische Wissenschaftler beschreiben farbenfrohe neue Bienen-Arten auf Fidschi und zugleich gibt es bereits Anzeichen dafür, dass die Insekten Umweltveränderungen ausgesetzt sind, die letztlich zu ihrem Aussterben führen können.
Durch Belegfotos eines Imkers aus dem südhessischen Lorsch konnte zum ersten Mal die Asiatische Hornisse Vespa velutina nigrithorax in Hessen nachgewiesen werden. Damit findet eine weitere, bisher in Hessen nicht vorkommende Art ausreichende Lebensbedingungen vor, um hier Populationen zu gründen.
In der traditionellen iranischen Medizin wird „Squill Oxymel“ (Sekanjabin Onsoli Barij) zur Behandlung von Asthma eingesetzt. In einer Studie haben iranische Wissenschaftler eine vorläufige Bewertung der Wirksamkeit und Sicherheit einer zusätzlichen Behandlung mit „Squill-Oxymel“ bei Patienten mit mittelschwerem bis schwerem fortwährendem Asthma vorgenommen.
Forscher haben in einer Studie nachgewiesen, dass Königinnen und Drohnen von einer dauerhaften, aber niedrigen Dosis eines weit verbreiteten Pestizids derart belastet werden, dass dies die langfristige Stabilität und das Überleben ihrer Populationen bedroht.
Städte sind bei Imkern beliebte Orte für die Haltung von Honigbienen. Die Stadt-Imkerei ist hipp, geschürt vor allem durch die Massenmedien und teilweise sogar durch Behörden unterstützt. Insgesamt zeigen die Völkerzahlen in den Städten über die letzten Jahre einen starken Anstieg. Das führt zwangsläufig zu einer Konkurrenz zwischen Honigbienen und Wildbestäubern – zumindest im naturnahen Kontext gibt es dazu erste Studien. Für den städtischen Raum hat die Konkurrenzsituation ein französisches Forscherteam untersucht.
Mitte Juni ist das Projekt B-GOOD offiziell gestartet. In dessen Rahmen soll eine EU-weite Plattform für Management- und Gesundheitsdaten für Honigbienen aufgebaut werden, um eine nachhaltige Bienenhaltung zu unterstützen.
Die Stachellosen Bienen Lisotrigona cacciae und L. furva sammlen neben Nektar und Pollen auch Tränenflüssigkeit. Tränen enthalten viele Proteine, die leicht verdaut werden können und so den Völkern Vorteile verschaffen.
Die Dunkle Honigbiene ist in ihrem natürlichen Lebensraum weitgehend stark bedroht durch die Hybridisierung mit Honigbienen der stark divergenten C-Linie, hauptsächlich der Kärntner Biene und der Italienischen Biene.
Viele nützliche Insekten ernähren sich von Honigtau. Der wiederum ist eine bedrohliche Quelle für Neonicotinoide, sodass für viele der Nützlinge die entsprechende Nahrungsaufnahme schon nach kürzester Zeit tödlich endet.
Wissenschaftler haben eine neue Methode entwickelt, mit der die Quelle von Bienenpollen schnell identifiziert werden kann. So lässt sich besser herausfinden, welche Blumen für Bienen wichtig sind.
Viele Wildbienen-Arten sorgen für eine effektivere Bestäubung als die weit verbreitete Europäische Honigbiene. Ein hoher Artenreichtum innerhalb der Bestäubergemeinschaften – nicht zu verwechseln mit der reinen Masse an Bestäubern – sorgt für eine Steigerung von Frucht- und Samenerträgen.
In landwirtschaftlichen Massenkulturen sind Honigbienen wichtige Bestäuber. Im Schnitt sterben in Nordamerika mehr als ein Viertel der Völker jeden Winter. Zur besseren Diagnose der Bienengesundheit soll im Rahmen eines Forschungsprojekts ein neues Diagnosetool entwickelt werden. 10 Millionen C$ fließen in die Entwicklung.
Bienen sind bei Wissenschaftlern ziemlich beliebt. Ein recht einfallsreiches Experiment brachte die beiden extrem weit voneinander entfernten Tierarten Bienen und Fische dazu, miteinander in Kontakt zu treten und sogar eine gemeinsame Entscheidung zu treffen.
Der Stich einer Honigbiene kann sehr schmerzhaft sein. Richtig gefährlich wird es aber bei einer Allergie, wenn der Stich eine ernsthafte lebensbedrohliche Reaktion auslöst. Australische Wissenschaftler haben nun eine Studie mit einem Impfstoff am Menschen abgeschlossen, der das Risiko einer allergischen Reaktion nach dem Stich einer Europäischen Honigbiene eliminieren kann.
Ein Forscherteam hat herausgefunden, dass Bienen positive und negative Ereignisse im Gehirn unterschiedlich verarbeiten. Von Wirbeltieren weiß man seit langem, dass sie auf verschiedene Weise mit positiven und negativen Ereignissen umgehen und diese Erinnerungen auch unterschiedlich in ihrem Gehirn speichern und abrufen.
Die Amerikanische Faulbrut ist eine schwere Infektionskrankheiten, die ganze Völker der Europäischen Honigbienen dahinraffen kann. Die Krankheit wird durch das gram-positive, sporenbildende Bakterium Paenibacillus larvae verursacht. In einer Studie haben Wissenschaftler Modell entwickelt, mit dessen Hilfe die Ausbreitung der Amerikanischen Faulbrut innerhalb eines Volkes dargestellt werden kann. Eine Infektion führt ohne wirksame und effiziente Behandlung zum Zusammenbruch eines Volkes. Die Forscher haben zudem Infektionsschwellen basierend auf der Stabilität der Gleichgewichtszustände ermittelt. Dabei ist die Zahl der infizierten Zellen ein besonders großer Faktor, der für die Ausbreitung der Krankheit ursächlich ist.
Nur selten trifft ein Name so sehr zu, wie bei ihr: Bombus inexspectatus, die „Unerwartete Hummel“. Denn eigentlich hatte niemand mehr damit gerechnet, diese Hummel-Art in Österreich noch einmal zu finden, sie galt in Fachkreisen praktisch als ausgestorben. Ende August gab es dann die Sensation: Der engagierte Hobbyforscher Martin Streinzer entdeckte in Südkärnten, in Kötschach, sowohl ein Männchen als auch ein Weibchen dieser seltenen Art – 80 Jahre nach dem letzten Nachweis.
Kommerzielle Hummel-Völker werden für eine breite Palette Nutzpflanzenarten vermarktet. Bei einer Erdbeersorte haben die Hummeln – wissenschaftlich begleitet – die Erträge um 25 % steigern können, in anderen Fällen zeigte sich jedoch keinerlei Auswirkung.
Gegenüber der Westlichen Honigbiene befindet sich die Varroa-Milbe in einem genetischen Vorteil bei der Ausbildung von Resistenzen. Was sich im Laufe der Jahrmillionen als Vorteil erwiesen hat, gerät durch die Varroa-Milbe womöglich ins Wanken.
Die meisten neuen Arten werden in der Wildnis entdeckt und meist in ziemlich abgelegenen Regionen der Welt. Dass es nicht immer so sein muss, zeigt die Entdeckung einer Bienenart in einer Museumssammlung.
Wissenschaftler haben den Einfluss der Körpergröße von Bienen in speziellen Bestäubersystemen untersucht. Bienen lassen ihren Körper vibrieren, um Pollen freizusetzen. Die von den Bienen verwendete Frequenz ist durchaus von der Körpergröße abhängig.
Forscher haben in einer Studie nachgewiesen, dass ein Zusammenwirken zwischen der Varroa-Milbe und Neonicotinoiden die Lebensdauer von Honigbienen maßgeblich beeinträchtigt. Sie plädieren daher für eine nachhaltigere Landwirtschaft und Imkerei.