Stachellose Bienen lassen sich durch Koffein nicht austricksen
Anders als die Westliche Honigbiene lassen sich Stachellose Bienen der Art Plebeia droryana durch koffeinhaltigen Nektar und Pollen nicht zu einer erhöhten Sammeltätigkeit bewegen´.
Anders als die Westliche Honigbiene lassen sich Stachellose Bienen der Art Plebeia droryana durch koffeinhaltigen Nektar und Pollen nicht zu einer erhöhten Sammeltätigkeit bewegen´.
Die invasive Asiatische Hornisse wurde bereits an vielen Orten in Europa nachgewiesen, so auch auf der Insel Mallorca, wo sie erstmals 2015 entdeckt wurde. Ziel der vorgelegten und auf den Balearen durchgeführten Feldstudie war es, die Auswirkungen der invasiven Hornisse auf Westliche Honigbienen zu untersuchen, da sie eine explizite Räuberin von Honigbienen ist und Völker massiv schädigen kann.
Krankheitserreger werden durch individuelle angeborene Immunantworten bekämpft. Bei sozialen Organismen aber ebenso durch soziale Immunität, Verhaltensweisen, die eine Übertragung von Krankheitserregern innerhalb einer Gruppe begrenzen. Bekannt ist inzwischen ein relativ detailliertes Verständnis der Genetik und der Evolution des angeborenen Immunsystems von Tieren, über soziale Immunität dagegen ist nur wenig bekannt.
Unterschiede in der Körpergröße treten bei Bienen derselben Art recht häufig auf. Ursache sind etwa die Ernährung, aber auch eine Wechselwirkung zwischen der Königin und ihren Arbeiterinnen, beispielsweise bei Honigbienen. Bei Hummeln wiederum sorgt die Körpergröße für eine optimierte Arbeitsteilung. Arbeiterinnen innerhalb des Volkes sind kleiner und damit erheblich wendiger als ihre Schwestern, die sich auf Nahrungssuche außerhalb des Stocks begeben.
Honigbienen leiden unter schwindenden Lebensräumen und Umweltbelastungen weniger stark als Wildbienen. Sie sind aber durch Krankheiten wie die Amerikanische Faulbrut bedroht, die sich vor allem dann stark verbreiten kann, wenn viele Völker in einem Gebiet anzutreffen sind.
Die Varroa-Milbe Varroa destructor fungiert als Vektor des Flügeldeformationsvirus. Die parasitäre Milbe Varroa kann bei infizierten Bienen die Replikation des Virus auslösen. Über die Details, die dieser Wechselwirkung zugrunde liegen, ist jedoch noch immer wenig bekannt. Ein neues Modell kommt der Entschlüsselung des Rätsels nun erheblich näher.
Honigbienen gehören aufgrund ihrer wirtschaftlichen Bedeutung für den Menschen zu den am besten untersuchten Insektenarten. Das Interesse der Wissenschaft richtet sich im Wesentlichen auf Bedrohungen für Honigbienen, da sie zu einem Problem der menschlichen Ernährungssicherheit werden. Abweichend zu den vielen Studien zur Bedrohungen haben Forscher nun eine Studie zu den Eigenschaften der Mitochondrien der Flugmuskulatur von Honigbienen vorgelegt.
Hummeln, die in Nordamerika beheimatet sind, werden häufig in der Luft von Blasenkopffliegen Conopoidea, einer parasitischer Fliegenart angegriffen. Die Fliege legt in der Hummel ein Ei, aus der sich innerhalb von 10 bis 14 Tagen im Abdomen der Biene eine Larve entwickelt, die die Hummel irgendwie dazu bringt, ihr eigenes Grab zu schaufeln. Die Biene stirbt dann unter der Erde. Die Fliegenlarve verpuppt sich und ernährt sich von den Innereien der Biene. Im darauf folgenden Frühjahr tritt die ausgewachsene Fliege aus der Hummel hervor und ernährt sich allein bis sie im Sommer eine Hummel zur eigenen Vermehrung angreifen wird.
Die Hochschule Albstadt-Sigmaringen und der Bezirksimkerverein Balingen-Geislingen-Rosenfeld e. V. planen eine Kooperation um Propolis. Es gilt als antibakteriell und antiviral und enthält zahlreiche gesundheitsfördernde Stoffe.
Es ist jedes Jahr dasselbe: Imker aus den gesamten Vereinigten Staaten fahren mit Lastwagen voller Bienenvölker nach Kalifornien, wo sie für das Aufstellen ihrer Völker in der Mandelblüte reich entlohnt werden. Doch in den vergangenen Jahren ließen nicht nur viele Völker auf dem Transport, sondern in den Mandel-Plantagen ihr Leben – durch unsachgemäße Anwendung von Fungziden und Pestiziden und ihre unterschätzte Wirkung bei kombinierter Ausbringung.
Wild lebende Honigbienen-Völker gelten in Europa gemeinhin als ausgerottet. Die Domestizierung durch den Menschen und die Ausbreitung von Krankheitserregern und Parasiten mithilfe des Menschen sind ebenso Gründe wie der – ebenfalls durch Menschen – verursachte Verlust geeigneter Lebensräume. Allerdings gibt es weder aus der Vergangenheit noch über den gegenwärtigen Status wissenschaftliche Daten zu dieser Annahme.
Zwei Wissenschaftler sind der allgemeinen Behauptung nachgegangen und sind genau vom Gegenteil ausgegangen: Dass hier zu Lande insbesondere naturnahe Buchenwälder geeignete Nistplätze bieten müssten, um wild lebenden Honigbienen eine Heimstatt zu bieten. Ihre Untersuchungen haben sie an zwei Standorten in Deutschland – im Nationalpark Hainich und im Biosphärengebiet Schwäbische Alb – durchgeführt.
Im letzten Winter gingen knapp 38 % der in den Vereinigten Staaten gehaltenen Honigbienen-Völker verloren. Dieser Verlust entspricht einem Anstieg von 7 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr und zeigt auch im langfristigen Trend deutlich nach oben.
Eine neue Studie liefert eine Schätzung der Bestände und Verteilung von Hummeln im US-Bundesstaat Michigan für das vergangene Jahrhundert. Die Bestände haben sich danach insgesamt dramatisch reduziert und spiegeln damit Entwicklungen in anderen Ländern wieder. Nur zwei Arten zählen zu den Gewinnern.
Die Eier des Europäischen Bienenwolfs produzieren zum eigenen Schutz das Gas Stickstoffmonoxid. Damit können sie verhindern, dass die Larvennahrung in den warmen und feuchten Brutzellen verschimmelt.
Abhängig von der Jahreszeit gibt es große Unterschiede bei Vielfalt und Verfügbarkeit von Pollen, den Honigbienen in städtischen Gebieten und deren Vororten in den Vereinigten Staaten sammeln. In der hier vorgelegten Studie haben die Wissenschaftler den Variantenreichtum des von Honigbienen gesammelten Pollens in den US-Bundesstaaten Florida, Kalifornien, Michigan und Texas im Laufe der Jahreszeiten untersucht.
Positive Auswirkungen von Polyphenolen und damit Propolis sind noch immer wissenschaftlich umstritten. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass die orale Aufnahme von braunem Propolis wirksam und ein antioxidatives Enzym vermehrt nachzuweisen ist. Schädliche Wirkungen auf die Leber waren nicht nachweisbar.
Nach der deutschen Krefeld-Studie, ähnlichen Ergebnissen aus Dänemark und der weltweiten Studie von Francisco Sánchez-Bayo und Kris A. G. Wyckhuys, gibt es ähnlich schlechte Nachrichten nun auch aus Großbritannien. Dort machen sich viele bestäubende Insekten ebenfalls immer rarer.
Honigbienen, die regelmäßig niedrigen Dosen des Neonicotinoids Clothianidin ausgesetzt sind, zeigen nach einer kanadischen Studie eine verminderte Fähigkeit, sich durch Eigenpflege gegen die Varroa-Milbe zu behaupten.
Forscher haben das Nektarangebot von Ackerland über ein ganzes Jahr hinweg gemessen und Lücken aufgedeckt, bei denen das Nahrungsmittelangebot nicht die Nachfrage der Bestäuber erfüllt.
Eigenheimbesitzer, die über den Rückgang von Bienen, Schmetterlingen und anderen Bestäubern besorgt sind, können selbst etwas für eine größere Artenvielfalt tun. Das Ergebnis einer Studie zeigt, dass insbesondere das seltenere Mähen des Rasens eine wertvolle Hilfe sein kann.
Auf der Basis von Aufzeichnungen haben Wissenschaftler in einer Studie errechnet, wo welche Hummel-Arten mit hoher Eintrittswahrscheinlichkeit in fast allen Ländern der Europäischen Union anzutreffen sind.
Das Überleben vieler Arten hängt von ihrer Fähigkeit ab, sich an neue Umweltbedingungen anzupassen. Plastikabfälle sammeln sich nicht nur im Meer, auch in der Landwirtschaft. Sie können die Vielfalt und das Verhalten von Wildtieren verändern – auch von Bienen.
Nach Studien aus Deutschland und Großbritannien folgt nun eine weitere Studie aus Dänemark, die über einen langjährigen Vergleich einen drastischen Rückgang bei Insekten nachweist.
Die Studie zeigt wie sich Ernährungsstress auf die Populationen von Hummeln auf die Entwicklung von Brut während der Nestgründungsphase eines jungen Hummelvolkes negativ auswirken kann.
Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge sind in hohem Maße auf Blumen angewiesen, um Nektar als Nahrung zu erhalten. Gleichzeitig sind diese Pflanzen für die Fortpflanzung auf die Bestäuber angewiesen. In den letzten Jahrzehnten haben Ökologen aufgrund des Rückgangs der Vielfalt und des Überflusses von Blüten und Bestäubern die Folgen des Blütenverlusts für Bestäubergemeinschaften und die Bestäubung von Pflanzen untersucht.