Joghurt mit Honig gegen vaginale Candidiasis
Es ist die häufigste Pilzerkrankung von Frauen im gebärfähigen Alter und ein ernst zu nehmendes Problem, weil es recht häufig auftritt: Vaginale Candidiasis, die einen käsigen Ausfluss zur Folge hat.
Es ist die häufigste Pilzerkrankung von Frauen im gebärfähigen Alter und ein ernst zu nehmendes Problem, weil es recht häufig auftritt: Vaginale Candidiasis, die einen käsigen Ausfluss zur Folge hat.
Entscheidungen, die von Tieren getroffen werden, sind oft ein Kompromiss zwischen Geschwindigkeit und Genauigkeit. Schnelle Entscheidungen sind tendenziell weniger genau als langsam getroffene Entscheidungen. Das trifft im Übrigen auch auf Menschen zu.
Reaktionsgeschwindigkeit ist ein individuelles konsistentes Verhaltensmerkmal, das vererbbar sein kann. Verhaltensmerkmale können aber auch abhängig von Umweltveränderungen adaptiert werden. Wie verhalten sich Hummeln bei der Anwesenheit einer Bedrohung?
Nach der Entdeckung des Kleinen Beutenkäfers in der italienischen Region Kalabrien im Jahr 2014 und weiteren Funden in den folgenden Jahren erschien eine Bewertung von Maßnahmen angemessen, wie mit dem Verbringen von Honigzargen umzugehen ist, die aus Risikogebieten stammen
Die Weibchen der Östlichen Holzbiene leben in kleinen Gruppen, bei denen ein Weibchen dominant ist und Eier legt. Fällt es aus, so kann das nächste Weibchen diese Aufgabe übernehmen. Bleibt nur noch ein Weibchen übrig, ist es zu einem erstaunlichen Wandel fähig.
Die in Brasilien beheimatete Stachellose Biene Tetragonisca angustula – jataí genannt – setzt eine ganz besondere Strategie ein, um ihre Nester vor anderen sozialen Insektenarten zu verteidigen. Die Kolonien dieser Spezies verfügen nicht nur über Wachposten am Nesteingang, sondern haben zusätzliche Wächter, die ständig in der Nähe des Eingangs schweben. Und das funktioniert im Team besonders gut.
Bei toxischem Nektar handelt es sich eigentlich um ein ökologisches Paradoxon. Pflanzen müssen beträchtliche Ressourcen dafür aufwenden, Nektar zu produzieren, der Bestäuber anlockt. Toxine aber können Bestäuber abschrecken und dadurch die Möglichkeit der Pflanze zur Verbreitung vermindern.
Noch sind viele Fragen zum Insektenrückgang in Deutschland offen: In welchem Umfang sind Regionen, Lebensräume und Artengruppen betroffen? Welche Ursachen liegen den mittlerweile eindeutig nachgewiesenen Trends zugrunde und welche Schutzstrategien sind erfolgreich? Ein jetzt vom Bundesamt für Naturschutz bewilligtes Vorhaben an der Universität Osnabrück soll ein bundesweit einheitliches Verfahren entwickeln, das künftig Antworten liefert.
Wissenschaftler haben Bienen und ihre Lebensräume in vier zusammenhängenden US-Bundesstaaten identifiziert und geben Empfehlungen für deren Schutz. Gewinnen könnte dabei auch die Landwirtschaft und viele Informationen lassen sich ebenso an anderen Orten der Welt gut nutzen.
Eine aktuelle Studie kommt zu dem Schluss, dass das Pestizid Sulfoxaflor, das die Agrar-Industrie als Ersatz für die weitgehend verbotenen Neonicotinoid-Insektizide sieht, den Fortpflanzungserfolg von Hummeln verringert.
Der langfristige Rückgang wildlebender und von Menschen gemanagter Insektenbestäuber ist eine Bedrohung sowohl für die landwirtschaftliche Produktion als auch für die biologische Vielfalt. Aufgrund des Zusammenhangs mit der Verfügbarkeit floraler Ressourcen haben Forscher einen Einblick in die zeitlichen Zusammenhänge zwischen Bestäubern und ihren Blütenpartnern in Großbritannien genommen.
Eine Studie hat mikroskopische Strukturen auf Blütenblättern einiger Blumen gefunden, mit denen die Pflanzen das Licht so manipulieren, dass sie einen blauen Farbeffekt erzeugen, der von Bienen leicht zu sehen ist. Diesen Trick haben verschiedene Pflanzenarten unabhängig voneinander mit dem gleichen Ergebnis entwickelt: Sie zeigen quasi einen floralen Heiligenschein von blauem bis ultraviolettem Licht.
Bienen in ihrer natürlichen Umgebung zu folgen, ist für den Menschen schwierig. Im Rahmen von Studien ist jedoch genau dies immer wieder erforderlich, um genaue Daten zu gewinnen. Was vielen nicht bewusst ist: In der Regel gehen Untersuchungen mit dem Tod der untersuchten Individuen einher. Gerade bei besonders wertvollen Wildbienen-Arten ist dies jedoch problematisch. Wissenschaftler haben nun eine Markierungsmethode entwickelt, die einfach in der Anwendung und nicht tödlich für die Bienen ist.
Honigbienen-Völker in Zäunen um Nutzpflanzen sind seit einiger Zeit in Afrika und Asien recht wirkungsvoll im Einsatz gegen die Verwüstung der Felder durch Elefanten. In einer neuen Studie konnte nachgewiesen werden, dass auch der Einsatz von Alarmpheromonen der Honigbienen schon zur Abschreckung ausreicht.
Wissenschaftler haben die Auswirkungen einer dauerhaften Belastung von Honigbienen-Larven mit den beiden Neonicotinoiden Clothianidin und Imidacloprid sowie den beiden Organophosphaten Chlorpyrifos und Dimethoat untersucht. Ins Visier genommen haben die Forscher im Labor die Überlebens- und die Entwicklungsrate sowie den Einfluss auf das Larvengewicht.
In Großbritannien haben Nutzer mithilfe einer App Sichtungen von Hummeln über den Zeitraum eines Jahres aufgezeichnet und dabei die Pflanzen ermittelt, die von den Bienen besonders gerne aufgesucht werden.
Das lokale Aussterben von Mauerbienen im US-Bundesstaat Arizona lässt sich auf die Klimaerwärmung zurückführen. In anderen natürlicherweise warmen Klimazonen kann dies gleichfalls der Auslöser sein.
In einem zweijährigen Feldexperiment, bei dem die Temperaturen der Bienennester verändert wurden, um ein wärmeres Klima zu simulieren, wie es künftig herrschen wird, starben 35 Prozent der Mauerbienen im ersten Jahr und 70 Prozent im zweiten Jahr. Dem gegenüber stand eine nur 1 bis 2%ige Mortalitätsrate in der Kontrollgruppe unter den tatsächlichen aktuellen Temperaturbedingungen.
Jedes Jahr berichten Menschen von zahlreichen toten Hummeln unter Lindenbäumen. Giftstoffe im Nektar sind durchaus dazu imstande, Bienen und andere Bestäuber davon abzuhalten Nektar zu stehlen ohne eine Gegenleistung zu erbringen. Ist das eine mögliche Erklärung?
Das Verständnis der Auswirkungen von Pestiziden auf die Gesundheit von Honigbienen ist unerlässlich, um fundierte Entscheidungen über die Risiken zu treffen, die mit dem Einsatz von Pestiziden in der Pflanzenproduktion verbunden sind. Früher konzentrierten sich die Tests darauf, ob ein Pestizid sich entwickelnde Bienen abtötet. Wissenschaftler entwickeln neue laborbasierte Methoden, um die nicht-tödlichen Auswirkungen von Pestiziden auf Bienen nachvollziehen zu können.
Blühstreifen an Feldrändern, aber auch Hecken und naturbelassene Baumgruppen sind für Bestäuber sehr wichtig, da sie als Korridore zur Ausbreitung der Tiere dienen und natürliche Lebensräume miteinander vernetzen. Aber durch ihre räumliche Nähe zu landwirtschaftlich genutzten Flächen sind solche Strukturen – ebenso wie natürliche Lebensräume und sogar Schutzgebiete – häufig durch den Wind abgedriftete Pestizide belastet.
Kurze Zeiträume mit einer hohen Ressourcenverfügbarkeit können bei Bienen starke Verhaltensreaktionen auslösen. Nutzpflanzen, die in Masse blühen, sind ein derartiges Beispiel. Eine aktuelle Studie beschreibt die Verhaltensreaktion von Hummeln, einem wichtigen Wildbestäuber für kommerzielle Cranberry-Farmen in den USA und Kanada.
Wissenschaftler haben entdeckt, warum Bienen lange auf einer Blume verweilen und sie um ihren Nektar erleichtern: Sie besitzen spezielle Zucker-erkennende Geschmacksneuronen, die dafür sorgen, dass das positive Empfinden für den Nektar möglichst lange anhält.
Kolibris und Hummeln sind wichtige Bestäuber von Wild- und Nutzpflanzen. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass Kolibris und Hummeln in großem Umfang Neonicotinoiden und anderen Pestiziden ausgesetzt sind.
Weit über die Honigproduktion hinaus kommt die Bienenhaltung der Natur und der Landwirtschaft zugute. Die tatsächliche ökonomische Bedeutung sowie die regionale Struktur und Verbreitung der Honigbienenhaltung in Deutschland haben Agrarökonomen in einem Forschungsvorhaben analysiert.
Wildbienen und Honigbienen zusammen sind besonders effektiv. Das ist das Ergebnis einer Studie im westafrikanischen Burkina Faso. Ein Verlust der Bienen vermindert darüber hinaus die Qualität der Ernte sowie des Saatgutes.
Im Rahmen einer Studienarbeit haben Wissenschaftler während zwei Jahren Proben von Bienen und ihren -produkten auf Rückstände untersucht. Die Belastung durch Pollen wird als besonders kritisch eingestuft, während die Belastung absolut betrachtet beim Bienenwachs am höchsten ist. In landwirtschaftlich intensiv genutzten Gebieten ließen sich Chlorpyrifos und Acetamiprid in erhöhten Werten nachweisen.