Hummeln bekommen Luftverschmutzung zu spüren
Menschliche Aktivitäten sind maßgeblich für die Umweltverschmutzung verantwortlich, die vor allem uns selbst schadet. Darüber hinaus leidet auch die Tierwelt darunter, Hummeln etwa an Luftverschmutzung.
Menschliche Aktivitäten sind maßgeblich für die Umweltverschmutzung verantwortlich, die vor allem uns selbst schadet. Darüber hinaus leidet auch die Tierwelt darunter, Hummeln etwa an Luftverschmutzung.
Der „Bee Brick“ ist ein Bienenhotel, das sich im Bau von Gebäuden oder Mauern integrieren lässt. Entwickelt wurde er in Großbritannien speziell als Nisthabitat für Solitärbienen in städtischen Gebieten. Viele Bienennisthilfen sind eher dekorativ und werden nach ästhetischen Gesichtspunkten vermarktet. Der Bienenstein will sowohl Nisthilfe als auch strukturelle Komponente innerhalb der Bausubstanz eines Neubaus sein.
Der Klimawandel und die Intensivierung der Landwirtschaft setzen bestäubende Insekten ständigem Stress aus. Unbekannt ist, ob steigende Temperaturen die Wirkungsweise von Pestiziden bei Insekten möglicherweise verändern. In einer Multi-Stressor-Studie wurde dies für Imidacloprid und Sulfoxaflor untersucht.
Hirnstruktur und Lernkapazitäten variieren mit der Erfahrung, aber die Verbindung zwischen ihnen ist unklar. Wissenschaftler wählten die Honigbiene für Untersuchungen, ob eine erfahrungsabhängige Variabilität der Lernleistung durch Neuroplastizität bei der Nahrungssuche von Arbeiterinnen erklärt werden kann.
Die Verfolgung von Bienen in freier Wildbahn ist ein entscheidender Bestandteil zum Verständnis ihrer Ökologie. So können ihr Futtersuch- und ihr Navigationsverhalten sowie ihre Nestpräferenz verstanden werden. Statt teurer Überwachungstechnik kann eine preiswerte Neuentwicklung helfen, die sogar bei kleinen Bienenarten funktioniert.
Hummeln arbeiten nicht nur, sondern spielen sogar gerne. Das während einer Studie beobachtete Objektspielverhalten bei den Insekten werden die Forscher für einen weiteren Beweis, dass Bienen positive „Gefühle“ empfinden können.
Honigbienen verlassen sich bei der Nahrungssuche stark auf das Muster von Blüten und nicht allein auf deren Farben, wie neue Forschungsergebnisse zeigen.
Bestäubende Insekten nutzen beim Anflug an lohnende Nahrungsziele auch die elektrischen Felder von Blüten. Düngemittel und Pestizide ändern die elektrischen Felder einer Blüte und die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass sie von Hummeln aufgesucht werden.
In einer lang angelegten Studien wurde nachgewiesen, wie wichtig die Biodiversität von Wiesenflächen für ein breites Spektrum von Ökosystemleistungen und unterschiedliche Interessengruppen ist.
Das schattenbefallene Unterholz von Wäldern gilt gemeinhin eher als ungünstiger Lebensraum für eine Großzahl Wildbienen. Ganz anders sieht es aber hoch oben in den Baumwipfeln aus, wie eine aktuelle Studie zeigt.
Im Mittelmeerraum sollen Frühjahr und Sommer künftig deutlich trockener ausfallen. Ein Forscherteam hat untersucht, wie sich dies auf Insektenbestäuber auswirken wird.
Larven von Arbeiterinnen benötigen Nahrung in ausreichender Menge und von hoher Qualität. Sie reagieren zudem auf Insektizide Chlorfenapyr und Dinotefuran.
In den am stärksten betroffenen Teilen der Welt waren der Klimawandel und die intensive landwirtschaftliche Landnutzung bereits für einen Rückgang der Insektenzahl um 49 % verantwortlich. Wechselwirkung zwischen steigenden Temperaturen und Landnutzungsänderungen haben zu weit verbreiteten Verlusten bei zahlreichen Insektengruppen auf der ganzen Welt geführt.
Remanufacturing ist eine Schlüsselkomponente einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft. Es ermöglicht die Verringerung anfallenden Mülls und die Schonung natürlicher Ressourcen, was der Umwelt zugutekommt. Die Demontage ist die erste Stufe im Remanufacturing-Prozess und ist vor allem Handarbeit. Das Prinzip des Sammelverhaltens von Honigbienen soll helfen, diesen Prozess erfolgreich zu automatisieren.
Viren bei Bienen sind allgegenwärtig. Über ihr Vorkommen bei Wildbienen ist nur wenig bekannt, ebenso über die Wechselbeziehungen zu von Menschen gehaltenen Honigbienen. Es gibt sie und diese sind auch abhängig von klimatischen Bedingungen.
Der Mangel an Platz wird von vielen Menschen als Grund angegeben, dass sie in ihren Gärten keine wildtierfreundlichen Lebensräume schaffen. Eine Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass schon 4 m² ausreichen, um eine wertvolle Hilfe zu leisten.
Eine groß angelegte Studie fasst die Ergebnisse eines Jahrzehnts agrochemischer Forschung zusammen. Das Ergebnis: Pestizide als Pflanzenschutzmittel beeinträchtigen die Lern- und Gedächtnisfähigkeiten von Bienen erheblich und nicht nur Neonicotinoide.
Die meisten Pflanzen belohnen besuchende Bestäuber mit Nektar. Eine Studie mit Hummeln zeigt, dass dabei der süßeste Nektar nicht unbedingt der beste ist. Zu viel Zucker verlangsamt die Bienen insgesamt.
Obwohl es unwahrscheinlich klingt, doch Hummeln in städtischen Gebieten geht es besser als ihrer Verwandtschaft auf dem Land, so das Ergebnis einer britischen Studie. Denn in Städten gibt es mehr Nahrung und in vielen Fällen auch weniger Pestizide.
Städte wachsen und die Versiegelung nimmt zu. Schon ohne den Flächenfraß finden viele Bienenarten in Städten eine alternative Heimstatt – Hummeln, Solitärbienen, Schwebfliegen und Honigbienen dank immer mehr hipper Imker ohnehin.
Besenheide ist die prägende Pflanze der Heidelandschaft und sie besitzt eine natürliche Chemikalie namens Callunen, die Hummeln vor einem ihrer schädlichen Parasiten schützen kann.
Eine intensivere Bienenhaltung erhöht nicht das Risiko von Krankheiten, welche die Insekten schädigen oder töten, so das Ergebnis einer Forschungsarbeit.
Britische Wissenschaftler haben entdeckt, dass Pestizide, Gene bei Hummeln beeinflussen. Betroffen ist ein breites Spektrum von Genen, die an zahlreichen biologischen Prozessen beteiligt sind. Königinnen und Arbeiterinnen reagieren unterschiedlich auf Pestizid-Expositionen. Die Wissenschaftler fordern nun bessere und strengere Regulierungen durch die zuständigen Behörden.
Bienen verwenden eine Vielzahl von Sinnen und werten auch frühere Erfahrungen aus, wenn sie die Entscheidung treffen, wo sie Pollen sammeln. Das zeigen Untersuchungen von Wissenschaftlern der Universität Exeter. Die Forscher glauben, dass sich pollensammelnde Bienen bei ihren Entscheidungen nicht allein vom Geschmack leiten lassen, sondern stattdessen eine „sensorische Gesamtbewertung“ ihrer Erfahrung bei einer bestimmten Blume vornehmen.
Eine neue Studie bestätigt, dass Bienen, die mehreren Pestiziden in der Landwirtschaft zugleich ausgesetzt sind, deutlich höhere Sterblichkeitsraten aufweisen, als aufgrund ihrer kombinierten Auswirkungen vorhergesagt werden konnte.