Durchbruch gegen Nosema ceranae?

Honigbienen werden von vielen Krankheiten heimgesucht. In Neuseeland haben Wissenschaftler in einer Vorab-Studie einen Weg zur erfolgreichen Behandlung gegen den Erreger Nosema ceranae gefunden.
Honigbienen werden von vielen Krankheiten heimgesucht. In Neuseeland haben Wissenschaftler in einer Vorab-Studie einen Weg zur erfolgreichen Behandlung gegen den Erreger Nosema ceranae gefunden.
Zwischen Donau und Zentrum befindet sich das „Novotel Suites Wien City Donau“ im zweiten Wiener Gemeindebezirk Leopoldstadt. Dort kann man eine Bienensuite zum Übernachten mieten.
Oldooz Pooyanfar ist Absolventin der kanadischen Simon Fraser Universität. Im Rahmen ihres Mechatronik-Studiums hat sie ein System entwickelt, mit dem Honigbienen genau überwacht werden können.
Unter dem Motto „Auf Bienen schauen. Die Zukunft bauen.“ will der österreichische Baukonzern Porr zusammen mit seinen Tochterunternehmungen konzernweit aktiv Schritte gegen das Bienensterben gehen. Die bee@PORR getaufte Initiative hat aktuell an über 30 Standorten ein neues Zuhause für Bienenvölker geschaffen. Darüber hinaus engagiert sich der Baukonzern mit Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für den Imkernachwuchs.
Bis Mai 2017 waren Honigbienen des französischen Übersee-Departements La Réunion unbehelligt von der Varroa-Milbe. Doch innerhalb kürzester Zeit hat sich die Milbe über große Teile der Insel ausgebreitet – vor allem mithilfe der Imker durch das Verstellen von Völkern.
Honigbienen werden durch die Varroa-Milbe, durch den Pestizideinsatz und die Verschlechterung ihres natürlichen Lebensraumes und ihrer Nahrungsquellen beeinträchtigt. Um dem Phänomen des Bienensterbens zu begegnen, fördert das luxemburgische Landwirtschaftsministerium aktuell zwei Projekte: „BeeFirst“ und „Varroa sensitive hygiene“.
Das Leben in der Großstadt ist so einfach, denn überall lockt Fast-food. Nicht nur Menschen greifen immer häufiger zu, wenn es schnell gehen soll. Auch in der Tierwelt wird der schnelle Happen zwischendurch von vielen Tieren nicht verschmäht. Tauben, die Pommes frites aufpicken, Krähen mit einem Hang dazu, Mülltonnen nach Essensresten zu durchsuchen, und selbst Füchse tun es ihnen gleich. Honigbienen sind aber wohl deutlich weniger anfällig, als Kulturfolger etwa auf Cola umzusteigen.
Weltweit verschwinden immer mehr Wildbienenarten aus vielen ländlichen Gebieten. Städtische Gebiete werden damit potenzielle Erhaltungsgebiete von besonderer Bedeutung. Die genauen Auswirkungen der Urbanisierung auf Bestäuber und dabei insbesondere auf Wildbienen sind jedoch weitgehend unklar. Mit Berlin als Studienregion haben Wissenschaftler nun genauer untersucht, ob diese Grünflächen von Wildbienen als Lebensraum genutzt werden und wie die Wildbienenarten durch unterschiedliche Lebensräume innerhalb der Städte beeinflusst werden. Zuletzt haben die Forscher noch untersucht, inwieweit die Wiederherstellung von Wiesenflächen Bienen in städtischen Umgebungen fördern kann.
Honigbienen können durch viele verschiedene Faktoren in ihrer Gesundheit beeinträchtigt werden. Einer der Faktoren sind die in der konventionellen Landwirtschaft allgegenwärtig zum Einsatz gelangenden systemischen Neonicotinoide. Die direkte Aufnahme der Insektizide durch den Verzehr von kontaminiertem Nektar und Pollen aus behandelten Pflanzen oder auch Guttationswasser kann die Sammelleistung, das Lernverhalten und das Gedächtnis der Arbeiterinnen beeinträchtigen, was in zahlreichen Studien bereits nachgewiesen wurde. Weniger gut untersucht sind bisher die potentiellen Auswirkungen von Neonicotinoiden auf Königinnen.
Der Natur- und Tierpark im eidgenössischen Goldau SZ wurde 1925 gegründet. Er beherbergt auf 42 Hektar über 100 Tierarten uns setzt sich als wissenschaftlich geführter Tierpark für die Aufzucht und Wiederansiedelung der vom Aussterben bedrohten Tierarten ein. Mit einer neuen Ausstellung rücken nun die für einen Tierpark ungewöhnlichen Bienen in den Fokus.
Im Jahr 2013 wurde in einem Feldversuch von Pilling et al. eine Datenanalyse über mögliche Auswirkungen von Thiamethoxam auf Honigbienen durchgeführt. Im Ergebnis kam die damalige Studie zu dem Ergebnis, dass Thiamethoxam für Honigbienen nur ein geringes Risiko darstellen würde. Wie sich jetzt herausgestellt war diese Schlussfolgerung irreführend.
In der industrialisierten Welt sind Bienen auf dem Rückzug, wodurch eine nachhaltige Bestäubung nicht mehr immer sichergestellt ist. Pestizide, Schadstoffe, Parasiten, Krankheiten und Mangelernährung sind die Auslöser. In einer Studie haben Wissenschaftler neurobiologische, ökologische und evolutionäre Gründe betrachtet, warum Bienen besonders anfällig für diese Stressfaktoren sind.
Antimikrobielle Resistenz bei Bakterien nehmen stetig zu. Jedes Jahr sterben nach Schätzungen allein in den Ländern der Europäischen Union rund 25.000 Menschen an schweren Infektionen mit resistenten Bakterien. Bakterien, die aus einer Gesundheitseinrichtung stammen. In Kanada wurden jetzt Bundesmittel zur Erforschung neuer Strategien einer künftig erfolgreichen Krankheitsbekämpfung freigegeben. Fledermäuse und Honigbienen sollen dabei eine entscheidende Rolle spielen.
Die Deutsche Bahn stellt Hobbyimkern bundesweit insgesamt gut 50 Hektar stillgelegtes Gelände kostenlos zur Verfügung. 1.100 Imker haben inzwischen Interesse angemeldet.
Seit Ende Oktober 2016 bietet die Deutsche Bahn bundesweit gut 50 ha Fläche für Bienenvölker von Hobbyimkern auf nicht mehr benötigtem Betriebs-Gelände an. Bis heute wurden den Imkern rund 420 geeignete Flächen zur Verfügung gestellt; mehr als 1.100 Hobby-Imker haben sich bei der Bahn beworben.
Ein Team der Universität Cardiff versucht herauszufinden, ob Honigbienen in Wales einen regionalen Akzent besitzen.Wer die walisische Sprache kennt, wird sicher nicht zögern, dem sofort zuzustimmen.
Für die Untersuchung haben sich die Wissenschaftler viel vorgenommen: Es sollen Tonaufnahmen in den Bienenbeuten bei 3.235 Imkern von Holyhead bis Chepstow entstehen. Zugleich möchte man an der Pharmazeutischen Schule der Universität herausfinden, was die beste Nektarquelle für die Honigproduktion ist und daher auch Fotos und Videos von den Pflanzen nahe der Bienenbeuten sammeln.
Die Bienenvölker auf dem Dach des Technologiezentrums Seestadt in Wien werden mit einem innovativen Überwachungssystem des montenegrinischen Unternehmens BeeAnd.me ausgestattet. Damit wird das Verhalten der Bienen wissenschaftlich erfasst, die Arbeit des Imkers erleichtert und schlussendlich soll auch ein Beitrag gegen das Bienensterben geleistet werden.
Die Amerikanische Faulbrut betrifft immer wieder Bienenvölker. Scheitert eine Sanierung, so werden sie in Deutschland bisher getötet. Ein neues Forschungsprojekt soll die Ausbreitung der Seuche in Deutschland nun eindämmen und neue Ansätze für eine Sanierung aufzeigen. Dafür hat das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung eine Million Euro bereitgestellt.
Im Zeitraum April 2016 bis April 2017 sind die Verluste an Bienenvölkern in den Vereinigten Staaten nach den neuesten Ergebnissen einer jährlich durchgeführten Umfrage auf 33 Prozent gesunken. Gegenüber den Vorjahren ist der Trend leicht positiv, aber noch immer auf hohem Niveau. Im vorangegangenen Jahr 2015/16 betrug die Verlustquote noch 40,5 Prozent.
Forscher haben sich in Serbien über Jahre hinweg auf die Suche nach bestimmten Parasiten in Bienenvölkern gemacht und wurden dabei nur zum Teil fündig. Lotmaria passim wurde auf rekordverdächtigem Niveau gefunden, auch Nosema ceranae war in fast allen Völkern anzutreffen.
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) wird im Rahmen der Bienen- und Bestäuberwoche 2017 des Europäischen Parlaments ein wissenschaftliches Kolloquium zum Thema Bienengesundheit mitausrichten. Die Anmeldung für die Veranstaltung „Erhebung und Austausch von Daten zur Bienengesundheit: Hin zu einer europäischen Partnerschaft für Bienen“, die am 26. Juni 2017 in der Bibliothek Solvay in Brüssel stattfindet, ist ab sofort möglich.
In den Ursprungsgebieten der Östlichen Honigbiene lebt häufig auch die von Menschen importierte Westliche Honigbiene. Wissenschaftler haben untersucht, ob es einen interspezifischen Transfer von Viren zwischen diesen beiden Arten gibt.
Honigbienen sind dazu imstande, ihren Hinterleib auf unterschiedliche Weise fast wie eine Schlange zu bewegen. Wie genau sie dazu imstande sind, zeigt eine Studie chinesischer Wissenschaftler.
Spanische Wissenschaftler haben einen Algorithmus entwickelt, der effektiv gegen Netzwerk-Angriffe eingesetzt werden kann. Er soll Strafverfolgern dabei helfen, soziale Netzwerke zu analysieren und ebenso kriminelle und sogar terroristische Netzwerke aufzuspüren. Dabei haben sich die Forscher von Honigbienen inspirieren lassen.
Im österreichischen Bundesland Kärnten bestimmt das Bienenwirtschaftsgesetz die dort einheimische Apis mellifera carnica als einzig zulässige Bienenrasse. Das Landesverwaltungsgericht hat nun bestätigt, dass ab dem 31. März 2018 keine andere Bienenrasse mehr in Kärnten fliegen darf; andernfalls drohen Imkern Bußgeldbescheide.
Im Rahmen einer Studie wurden Arbeiterinnern aus jeweils vier Völkern an drei Bienenständen in den eidgenössischen Kantonen Freiburg, St. Gallen und Solothurn auf den Befall der Parasiten Lotmaria passim und Nosema ceranae untersucht. Beide Parasiten treten allein aber auch gemeinsam auf.