Endemische Bienen durch Buschbrände in Australien stärker vom Aussterben bedroht
Die Zahl der bedrohten einheimischen australischen Bienenarten wird sich nach den verheerenden Buschbränden im „Black Summer“ laut einer Studie fast verfünffachen.
Die Zahl der bedrohten einheimischen australischen Bienenarten wird sich nach den verheerenden Buschbränden im „Black Summer“ laut einer Studie fast verfünffachen.
Für die Produktion von Nutzpflanzen bedeutende kommerziell gehaltene Bestäuber wie Honigbienen und Hummeln sind auf die ihrem Standort umliegende Landschaft angewiesen, um ihre Nahrungsbedürfnisse zu decken.
Fungizide gelten gemeinhin als wenig schädlich für Insekten wie Honigbienen. Im Fokus der meisten Studien stehen Insektizide, die gezielt auf die Tötung von Insekten im Fokus haben und bei denen die Wirkung gegenüber Nützlingen und Schädlingen fließend ist.
Wie wirkt sich die umliegende Vegetation auf die Fülle der Blütenbesucher und Rebenproduktion aus? Dem sind brasilianische Wissenschaftler nachgegangen und haben beträchtliche Möglichkeiten für eine Produktionssteigerung bei Wildreben gefunden.
Nosematose wird bei Honigbienen durch die Mikrosporidien Nosema apis und Nosema ceranae ausgelöst. Die Folge ist eine Erkrankung des Darms der Bienen, was zu einer Schwächung und am Ende in Kombination mit anderen Stressfaktoren auch dem Verlust von Völkern führen kann.
Die globale Ernährungssicherheit und damit das menschliche Wohlergehen hängen in hohem Maße von den Leistungen von Bestäubern wie Bienen, Schwebfliegen, Schmetterlingen und Käfern ab. Es ist aber so, dass ihre Populationen aufgrund menschlicher Einflüsse wie Klimaerwärmung, Landnutzungsänderungen, Umweltverschmutzung und Pestizideinsatz in erheblichem Maße zurückgehen.
Viren, die zuerst bei Honigbienen entdeckt wurden, lassen sich auch bei Hummeln finden. Die Prävalenz und Belastung einiger RNA-Viren wird mit verwalteten Honigbienen in Verbindung gebracht. Dabei stellen gemeinsam genutzte Blüten die Verbindung für die Übertragung dar.
Neonicotinoide können negative subletale Auswirkungen auf das Wachstum und die Fortpflanzung von Hummelvölkern haben. Die Belastungen mit dem Insektizid trifft Hummeln auch bei der Nahrungssuche und schränkt die Effizienz ihrer Blütenbesuche ein.
Kommensale Mikroben im Darm helfen oft dabei, dass bakterielle Krankheitserreger keine Krankheit auslösen können. Eine Störung der Darm-Mikrobiota bei Honigbienen durch Antibiotika oder Agrochemikalien führt zu einer höheren Sterblichkeitsrate der Bienen, wenn sie auf das opportunistische Pathogen Serratia marcescens treffen.
Varroa-Milben sind ein wesentlicher Grund für die Sterblichkeit von Honigbienen-Völkern. Ein wichtiger Mechanismus, durch den Honigbienen ihre Resistenz gegen diese Milbe erhöhen, ist eine unterdrückte Milben-Reproduktion. Dieses Merkmal beschreibt die physiologische Unfähigkeit von Milben, lebensfähige Nachkommen zu produzieren. Zurückliegende Untersuchungen weisen auf acht genomischen Varianten hin, anhand derer sich entsprechende Honigbienen ermitteln lassen.
Bienenprodukte werden seit langem in der traditionellen Heilmedizin zur Behandlung vieler Arten von Erkrankungen verwendet. In Bienenprodukten lassen sich chemische Verbindungen nachweisen, die krebshemmende, antibakterielle, antivirale und antiparasitäre Eigenschaften aufweisen. In einer Meta-Studie wurden die Forschungsergebnisse zu den Bienenprodukten Honig, Propolis, Bienenpollen, Gelée Royale, Bienenbrot, Bienenwachs und Bienengift im Bereich der Behandlung von Krebs und Infektionskrankheiten zusammengetragen.
Freie Radikale führen zu Entzündungen, die wiederum Auswirkungen auf mehrere chronische Krankheiten haben können, einschließlich Krebs. Wissenschaftliche Erkenntnisse über krebshemmende Eigenschaften von Honig sind daher von großem Interesse.
In einer aktuellen Studie wurde im Labor die biologischen Wirkungen – gegen Zytotoxizität und entzündungshemmend durch die unterschiedliche Hemmung von Metalloproteinasen und Antioxidantien – untersucht. Die Forscher hatten dazu so genannten Ajowan-Honig ausgewählt.
Gegen eine COVID-19-Erkrankung hat sich noch keine antivirale Behandlung als wirksam erwiesen. Ein Team von Wissenschaftlern hat in einer Studie die Wirkungen von Propolis und einem Extrakt aus Schwarzem Bilsenkraut bei Patienten mit COVID-19 bewertet.
Bienen erhalten als Belohnung für die Blütenbestäubung Pflanzennektar und Pollen. Während Nektar eine leicht resorbierbare Zuckerlösung ist, hat es Pollen durchaus in sich: Er besteht aus Zellwänden, die komplexe, verzweigte Ketten von Polysacchariden aufweisen, die Pektin und Hemicellulose genannt werden. Die Aufspaltung erfolgt im Darm der Honigbienen. Ein Forscherteam hat die wichtigsten Mikroben und deren Rollen während des Verdauungsprozesses identifiziert.
Insbesondere kommerzielle Imker benötigen gesunde, produktive Bienenvölker. Wenn es zu wenig Pollen in der Umgebung der Völker gibt, um die Völker zu ernähren, füttern viele Imker ihren Völkern Pollen zu. Das kostet nicht nur Geld, sondern auch Zeit. In der wissenschaftlichen Literatur herrscht wenig Konsens über die Vor- und Nachteile der Verwendung von Pollenersatz für die Gesundheit von Honigbienenvölkern.
Untersucht wurde die antimikrobielle Aktivität hydroalkoholischer Extrakte aus grünem Propolis und rotem Propolis sowie Guttiferon E in Kombination mit Xanthochymol und Oblongifolin B aus rotem Propolis gegen multiresistente Bakterien.
Bestäuber besitzen sowohl einen ökonomischen als auch ökologischen Wert. Eine neue Meta-Studie hat dies in den Fokus gestellt und liefert im Ergebnis auch dringend benötigte Einblicke in die Komplexität der Bewertung der Bestäubung.
Blau ist eine seltene Farbe in der Natur. Blaue Pigmente lassen sich für Pflanzen meist schwierig produzieren und daher treiben sie diesen Aufwand nur dann, wenn es ihnen echte Vorteile bringt, Bienen oder andere bestäubende Insekten anzulocken.
Ein Team von Forschern entdeckte ein bisher unbekanntes Virus bei Sandbienen, da es bei Sandbienen besonders häufig nachgewiesen wurde: AnBV-1. Nachgewiesen wurde es jedoch auch bei Honigbienen.
In einer Studie standen Honige aus der Schweiz im Mittelpunkt. Es ging dabei um deren Eignung im Hinblick auf ihr antibakterielles Potenzial. Bisher beansprucht Manukahonig die Eignung als medizinischer Honig quasi für sich allein.
Die Flugkapazität von Bienen bestimmt das Gebiet, das eine Biene oder bei sozialen Bienen das Volk für sich nutzen kann. Daraus leiten sich Möglichkeiten für eine wirtschaftliche Nutzung von Bienen und Erhaltungsstrategien ab. Im Mittelpunkt einer Untersuchung stand die Flugkapazität Stachelloser Bienen.
Bevor Hummeln ihr Nest verlassen, um zur Nahrungssuche aufzubrechen, nehmen sie eine Mischung aus Koffein, Zucker und Blütenaromen zu sich. Das kommt vielen Menschen ziemlich bekannt vor: Ein Schluck Kaffee vor dem Verlassen der Wohnung.
Im Juni 2013 führte die Anwendung von Dinotefuran auf Europäischen Linden auf einem Parkplatz zur größten dokumentierten Tötung von Hummeln durch Pestizide in Nordamerika.
Dinotefuran ist ein Neonicotinoid, das hochwirksam bei der Vernichtung von Schädlingen, aber auch Nützlingen ist, die nicht das eigentliche Ziel einer Anwendung darstellen.
Diabetische Fußgeschwüre sind eine der mögliche Komplikation von Diabetes mellitus. Die diabetische Wundheilung zu beschleunigen, hilft, weitergehende Infektionen und nachfolgende Amputationen zu verhindern. Es gibt mehrere Behandlungsansätze für die Behandlung von diabetischen Fußgeschwüren, wobei Honig eine sichere und kostengünstige Variante sein könnte.
Interaktionen von Pflanzen und Bestäubern basieren bei vielen spezialisierten Arten auf einer phänologischen Synchronität. Abweichungen davon gibt es immer wieder, doch nehmen sie mit dem Klimawandel teils dramatisch zu.